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Fallout 76 wird von vielen gehasst, aber die Community reagiert mit Liebe

Die Testwertungen sind eindeutig: Fallout 76 ist eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre. Trotzdem gibt es viele Fans, die den Survival-Titel lieben - und sich über die kritischen Stimmen ärgern.

von Dom Schott,
19.12.2019 08:00 Uhr

Bugs, ein umstrittenes Abo-Modell namens Fallout 1st und viel Kritik am Spieldesign: Die Hardcore-Fans von Fallout 76 müssen einiges aushalten. Auch den Hass von jenen Beobachtern, die ihnen nicht den Spaß am Multiplayer-Spiel gönnen. Wie tickt die Community von Fallout 76 wirklich? Bugs, ein umstrittenes Abo-Modell namens Fallout 1st und viel Kritik am Spieldesign: Die Hardcore-Fans von Fallout 76 müssen einiges aushalten. Auch den Hass von jenen Beobachtern, die ihnen nicht den Spaß am Multiplayer-Spiel gönnen. Wie tickt die Community von Fallout 76 wirklich?

In der Welt von Fallout 76 ist Mike für seine Todesfallen berüchtigt. Der Kanadier baut aufwändige Konstruktionen, die unvorsichtige Spieler in ihr Verderben locken sollen. Seine wohl berühmteste Falle ist das Todeskrallen-Labyrinth: Als exzentrischer Zirkusdompteur verkleidet, begleitet Mike vorbeiziehende Spieler zu einem Bunkereingang, der die Neuankömmlinge mit Werbesprüchen herausfordert: »Schlagt das Labyrinth!« und »Gewinnt einen Preis!« heißt es auf den Schildern, die Mike selbst angebracht hat.

Wer den Bunker aber betritt, findet sich plötzlich in einer lebensbedrohlichen Falle wieder: Eine Todeskralle stürzt sich sofort auf die Spieler, die entweder gegen das übermächtige Monster kämpfen oder versuchen müssen, zum Ausgang des Labyrinths zu gelangen.

Mike unterdessen längst hat den Eingang verriegelt und beobachtet das Spektakel auf den sicheren Zuschauerrängen, die er extra für dieses Spektakel gebaut hat. Das C.A.M.P-Feature, das Spielern erlaubt, eine Basis - oder in Mikes Fall tödliche Fallen - zu bauen, ist für den Kanadier der wichtigste Grund, immer und immer wieder in die Welt von Fallout 76 zurückzukehren.

Seine Opfer sind nur selten wütend auf ihn, im Gegenteil: Mike bekommt täglich Anfragen von Dutzenden Spielern, die seine Todesfallen mit eigenen Augen sehen wollen. Die Konstruktionen des Kanadiers sind zu virtuellen Touristenmagneten einer Community geworden, für die Fallout 76 eines der besten Multiplayer-Spiele der letzten Jahre ist.

Dass Bethesdas Online-Titel dabei laut einhelliger Kritikermeinung zu den größten Enttäuschungen der Dekade gehört, macht Mike wütend: »So viele Artikel und Videos behaupten, dass Fallout 76 tot ist und niemand mehr dieses Ding spielen will. Die Wahrheit ist: Wir sind alle noch hier - und haben eine Menge Spaß.«

Mike posiert stolz vor einer seiner Todesfallen: Ein Bunker, der Spieler entweder mit Stromschlägen tötet oder mit einem Schatz belohnt. Mike posiert stolz vor einer seiner Todesfallen: Ein Bunker, der Spieler entweder mit Stromschlägen tötet oder mit einem Schatz belohnt.

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