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Seite 2: Fallout 76 - Wie gelingt der Spagat zwischen Rollenspiel und Survival?

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Rettet das Bauen den Survival?

Am ehesten könnte uns noch das Bauen vorantreiben: Unser eigenes Lager aufstellen! Vielleicht sogar eine kleine Stadt mit unserem Team zusammen. Darum soll's ja schließlich gehen, den Wiederaufbau des Ödlands. Und tatsächlich hat das seinen Reiz. Nur: Das gab's in Fallout 4 doch schon alles viel besser.

Dort überzogen wir das halbe Ödland mit unseren Städten und richteten sogar Handelsrouten zwischen denen ein. Hier haben wir einen vergleichsweise winzigen Bauradius um unser CAMP. Andere Survival-Spiele wie Ark geben uns viel mehr Raum, uns auszutoben. Wir haben nie das Gefühl, tatsächlich eine zerstörte Welt zu neuem Leben zu erwecken.

Zumal sich Fallout 76 auch hier wieder selbst sabotiert. Mit jedem Spielstart werden wir ja auf einen neuen zufälligen Server eingeloggt. Hat in der neuen Welt zufällig schon ein Spieler dort gebaut, wo vorher unser Lager stand, haben wir Pech gehabt - unseres ist dann komplett futsch und landet wieder im Inventar. Ohne persistente Welten kann es auch kein Gefühl geben, Appalachia unseren Stempel aufzudrücken.

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Es wird besser - aber nicht genug

Tatsächlich gewinnt Fallout 76 neue Facetten, wenn wir den - langen und monotonen - Anfang hinter uns gelassen haben und höhere Stufen erreichen. Dann nähern wir uns Items, die endlich cool genug sind, um tatsächlich zum Crafting und Questen zu motivieren: Power Armor und Laserwaffen etwa. Und wir dürfen sie nicht nur gegen die immergleichen Horden an Verbrannten und Ghulen richten, sondern auch mal gegen eindrucksvollere und fordernde Feinde wie das Scorchbeast. Dann ist auch mehr Teamwork gefragt. Allerdings ist der Weg dahin zu langatmig, und selbst im Lategame verschwinden längst nicht alle Probleme.

Mit Perk-Karten wird das Survival-Dasein erträglicher. Mit Perk-Karten wird das Survival-Dasein erträglicher.

Sie lassen sich höchstens schrittweise mildern. Je weiter wir voranschreiten, desto mehr Items und vor allem Perks dürfen wir ausrüsten, um etwa unsere Tragekapazität zu erhöhen. Aber auch das ist nicht wirklich motivierend, weil es sich nicht nach coolem Fortschritt anfühlt. Wir kommen nur langsam - ganz langsam - an den Punkt, an dem uns die Survival-Mechaniken nicht mehr völlig auf den Keks gehen. Das sollte nicht die Verantwortung des Ingame-Levelsystems sein. Es sollte die Verantwortung der Entwickler sein. Das geplante höhere Truhenlimit ist ein guter Anfang, aber Bethesda hat noch einiges mehr zu tun.

Video starten 9:23 Fallout 76 - Unboxing-Video der Power Armor Edition

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