10. Automatron
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Fallout 4 - Erster DLC-Trailer zu »Automatron« - Erster DLC-Trailer zu »Automatron«
Spiel: Fallout 4 I Plattform: PC, PS4, Xbox One I Release: März 2016 I Preis zum Release: 10 Euro
Tillmann Bier: Automatron macht meiner Meinung nach genau das richtig, was die Workshop-DLCs falsch machen. Es integriert nämlich sein neues Feature, den Roboterbau, in eine komplette Questreihe, die auch mit unterhaltsamen Momenten und coolen neuen Orten aufwartet. Ihr tretet hier dem geheimnisvollen Mechanist entgegen, dessen Roboter die Gegend terrorisieren.
Seinen eigenen Roboter-Kumpanen zu bauen, macht auch richtig Spaß. Der Blechbegleiter kann auf unzählige Arten angepasst werden und ist nützlich im Kampf oder als Lastesel. Ein Problem des DLCs: Ihr könnt ihn versehentlich starten, was dazu führt, dass die gesamte Spielwelt von marodierenden Robotern heimgesucht wird.
9. Honest Hearts
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Fallout: New Vegas - Honest Hearts - Ankündigungs-Trailer zum DLC-Paket - Ankündigungs-Trailer zum DLC-Paket
Spiel: Fallout: New Vegas I Plattform: PC, Xbox 260, PS3 I Release: Mai 2011 I Preis zum Release: 10 Euro
Franzi Hammerschmidt: Ohne irgendetwas zu erwarten, stapfe ich durch das Wasteland und lande bei einer mysteriösen Karawane. Ihr Anführer, Joshua Graham, bittet mich, sie zum Zion National Park zu eskortieren. Nichts leichter als … Mist, wir wurden überfallen und ich habe die gesamte Gruppe verloren.
Wieder auf mich alleine gestellt, laufe ich geradewegs in den nächsten Konflikt zwischen den drei Stämmen White Legs, Dead Horses und Sorrows. Hier ist vor allem mein moralischer Kompass gefragt. Sollen die Dead Horses und Sorrows friedlich bleiben oder gewaltvoll gegen die von Caesar's Legion unterstützten White Legs vorgehen? Meine Entscheidung besiegelt das Schicksal der Stämme. Na, toll …
Das einzig Gute an meiner schwierigen Aufgabe: Der Zion National Park ist wunderschön. Hier gibt es noch richtige Bäume mit Blättern und saftig grünes Gras. Allein dafür lohnt sich der Ausflug allemal! Mein persönliches Highlight war aber das Gespräch mit Ricky, kurz bevor die Quest begann.
Der ehemalige Vault-22-Bewohner ist eine ziemlich arrogante Flachpfeife und erzählt mir von seinen vermeintlichen Heldentaten. Dabei weiß er nicht einmal, dass es »Todeskralle« und nicht »Todesklaue« heißt. Seine »coolste« Eigenschaft: Er hat angeblich ein drittes Ei, das im Dunkeln leuchtet. Urgh! Das würde mir eher zu Denken geben, Ricky…
8. Mothership Zeta
PLUS-Archiv
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Fallout 3: Mothership Zeta - Test-Video - Test-Video
Spiel: Fallout 3 I Plattform: PC, Xbox 360, PS3 I Release: August 2009 I Preis zum Release: 8 Euro
Franziska Hammerschmidt: Wenn ihr denkt, ihr habt im Wasteland schon alles gesehen, dann habt ihr noch nicht Mothership Zeta gespielt. In dieser Erweiterung werdet ihr nämlich von Aliens entführt und unternehmt mal eben einen »entspannten« Weltraumspaziergang.
An Bord lernt ihr andere Gefangene kennen und müsst versuchen, das Raumschiff zu kapern. Die Questreihe läuft nicht linear, sondern abwechslungsreich ab. Nach eurem kurzweiligen, galaktischen Abenteuer seid ihr vor allem waffen-technisch gut ausgerüstet. Denn die Außerirdischen haben so einiges auf dem Kasten und warten nicht nur mit Robotern auf. Im Add-On erhaltet ihr einige der besten Energie- und Nahkampfwaffen des gesamten Spiels - wie zum Beispiel das Plasmagewehr A3-21. Pew, pew, pew!
7. Point Lookout
Spiel: Fallout 3 I Plattform: PC, Xbox 360, PS3 I Release: Juni 2009 I Preis zum Release: 10 Euro
Tillmann Bier: Horror und Mysterien in Fallout haben mich schon immer begeistert, kommen aber meiner Meinung nach meist viel zu kurz. Schon allein deshalb gehört Point Lookout zu meinen Lieblings-DLCs für Fallout. Hier verschlägt es uns auf eine neblige und sumpfige Insel, auf der entstellte Sumpfbewohner ihr Unwesen treiben.
Die unheimliche Atmosphäre gehört zu den größten Stärken des DLCs, darüber hinaus gibt es hier eine Erweiterung für die hervorragende Standardkost aus dem Hauptspiel: Eine kurze neue Story, mehrere Nebenquests, ein großes neues Gebiet zum Erkunden, sowie neue Waffen und Ausrüstung. Point Lookout ist vielleicht kein herausragender DLC, macht aber auch nichts wirklich falsch.
6. Lonesome Road
Spiel: Fallout: New Vegas I Plattform: PC, PS3, Xbox 360 I Release: September 2011 I Preis zum Release: 10 Euro
Valentin Aschenbrenner: Fallout: New Vegas ist absolut fantastisch - keine Frage - aber hat neben den immer noch vorhandenen technischen Wehwehchen ein großes Problem: Es ist zu kurz! Und zwar in dem Sinne, dass die Haupt-Story schon etwas arg plötzlich in einem recht hastigen Höhepunkt kulminiert und dann auf einmal alles vorbei ist.
Hmpf.
Im letzten Akt der Hauptstory lässt sich die unschöne Tatsache kaum mehr ignorieren, dass Obsidian die Zeit ausgegangen ist und New Vegas unbedingt abgeliefert werden sollte. Es ist stets eine Freude, wenn aufgrund solcher Entscheidungen das finale Produkt leidet. Naja.
Mit Lonesome Road hat New Vegas dann zumindest in einem ausführlichen Story-DLC einen Epilog spendiert bekommen, der nahezu einem glorreichen Abgesang gleicht. Auf den Spuren irgendeines komischen Typen, der aus irgendeinem Grund ganz große Probleme mit meinem Kurier 6 hat, verschlägt es mich in einen mit Atombomben vollgestopften Canyon, wo viele neue Gefahren und taufrischer Loot auf mich wartet.
Bei meinem ersten New-Vegas-Run habe ich die DLCs in chronologischer Reihenfolge gespielt, deswegen hat sich Lonesome Road für mich immer wie das Endgame angefühlt. Ich reflektiere über meine eigenen Taten und Missetaten während meiner Odyssey durch das Ödland und werde mir einmal mehr bewusst, wen ich wie damit überhaupt geprägt habe.
Ja, Ulysses labert manchmal zu viel und zu bedeutungsschwanger, als es dem gesamten DLC guttut. Und Lonesome Road ist auch wesentlich linearer und schieß-lastiger als all die anderen Fallout-DLCs. Für mich stellte das Update aber stets ein letztes Abenteuer und einen emotionalen Abschied von New Vegas dar … bei dem ich sowohl der NCR als auch Caesar’s Legion nochmal jeweils eine Atombombe in den Hintern jagen darf, hehe.

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