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Seite 3: Wir küren den besten Fallout-DLC - Alle 15 Erweiterungen im ultimativen Ranking

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5. Old World Blues

Wir haben ja gesagt, es gibt in diesem Add-On starke Waffen. Wir haben ja gesagt, es gibt in diesem Add-On starke Waffen.

Spiel: Fallout: New Vegas I Plattform: PC, PS3, Xbox 360 I Release: Juli 2011 I Preis zum Release: 10 Euro

Franzi Hammerschmidt: Eine riesige Forschungsabteilung, die von sprechenden Gehirnen namens Think Tanks geleitet wird. Das dritte Add-On von New Vegas ist herrlich absurd - vor allem, was seinen Humor betrifft. 

Allein schon, wie man in der Wissenschaftseinrichtung Big MT landet, ist mehr als merkwürdig. Da möchte man sich einmal entspannt eine Mitternachts-Science-Fiction-Special-Filmvorführung anschauen und wird prompt ohnmächtig. Wenig später erwacht man nur mit einem Patientenkittel bekleidet auf einem Forschungsgelände. Überhaupt nicht verdächtig!

Das Beste an der Erweiterung: Es gibt eine verbesserbare Basis namens »Das Becken« inklusive - und die kann sogar sprechen! Außerdem enthalten sind einzigartige Waffen, Rüstungen, neue Fertigkeitsbücher und Perks, die das Abenteuer im Wasteland noch interessanter machen.

4. The Pitt

Was für ein Ausblick! Was für ein Ausblick!

Spiel: Fallout 3 I Plattform: PC, PS3, Xbox 360 I Release: März 2009 I Preis zum Release: 10 Euro

Alexander Bernhardt: The Pitt bietet eine Atmosphäre, die selbst für Fallout-Verhältnisse etwas Besonderes ist. Als Sklave schmuggelt ihr euch in die verwahrloste Stadt Pittsburgh rein, kämpft in Gladiatorenkämpfen wieder um die Freiheit und wollt letztlich ein Heilmittel beschaffen, um die erkrankten Sklaven vor gefährlichen Mutationen zu retten. 

The Pitt ist ein einziger (verseuchter) Nährboden für alles, wofür Fallout steht: Moralische Entscheidungen, Mutanten und Raider verkloppen und ein packendes postapokalyptisches Szenario. Gerade nach Operation: Anchorage, das sich eher wie eine lineare Shooter-Kampagne spielt, war und ist The Pitt noch immer unfassbar kurzweilig. Besonders lange verweilt ihr aber auch nicht, in knapp fünf Stunden ist der Ausflug nach Pittsburgh schon wieder vorbei. 

Die Stadt ist über die Jahre so beliebt geblieben, dass in Fallout 76 ein weiterer Ausflug nach The Pitt dazukam. Und auch hier ist die Atmosphäre sehr dicht, wenn auch nicht ganz so düster wie im DLC für Fallout 3.

3. Broken Steel

In Broken Steel geht es natürlich zur Stählernen Bruderschaft. In Broken Steel geht es natürlich zur Stählernen Bruderschaft.

Spiel: Fallout 3 I Plattform: PC, PS3, Xbox 360 I Release: Mai 2009 I Preis zum Release: 10 Euro

Tristan Gudenrath: Broken Steel setzt zwei Wochen nach dem Ende von Fallout 3 an und erzählt die Hauptquest des Hauptspiels einfach weiter. Ihr wacht im Citadel der Stählernen Bruderschaft auf, die versucht, das gereinigte Wasser im Ödland zu verteilen. Gute Sache und da dürfte ja eigentlich niemand was dagegen haben, oder? Oder?

Natürlich: Die Enklave wurde nicht zerschlagen und ist ziemlich angefressen wegen ihrer Niederlage in Fallout 3. Also versucht sie, das Wasserprojekt wieder zu übernehmen. Der Bruderschafts-Anführer Lyons hat die Schnauze jetzt gestrichen voll und beschließt, offensiv gegen die Stützpunkte der Enklave vorzugehen. Und wer muss das Ding mal wieder deichseln? Natürlich ihr.

Die Geschichte geht also imposant weiter. Schade nur, dass die meisten Veteranen zu diesem Zeitpunkt bereits das Höchstlevel erreicht haben. Ach, Moment. Das stimmt ja gar nicht. Denn mit Broken Steel wurde das Level-Cap von 20 auf 30 erhöht. Und coole neue Skills gibt es natürlich auch.

In der Community gilt Broken Steel als eine der besten Erweiterungen. Von manchen wird es sogar als das wahre Ende von Fallout 3 bezeichnet.  Solltet ihr es also noch nicht gespielt haben, dann jetzt husch, husch!

2. Dead Money

Die Hauptgegner in Dead Money sind zwar holografische Geister und Father Elijah, aber das Nachtvolk ist natürlich auch am Start. Die Hauptgegner in Dead Money sind zwar holografische Geister und Father Elijah, aber das Nachtvolk ist natürlich auch am Start.

Spiel: Fallout: New Vegas I Plattform: PC, PS3, Xbox 360 I Release: Dezember 2010 I Preis zum Release: 10 Euro

Valentin Aschenbrenner: Wenn ich an Dead Money denke, gerate ich immer ins Schwärmen. Würde es nach mir gehen, würde der absolut beste Fallout-DLC aller Zeiten auf Platz 1 dieser Liste thronen! Tut er aber nicht … aber ich muss zugeben, dass ich verdammt froh und auch ein bisschen stolz bin, dass meine werten Kolleginnen und Kolleginnen dem Addon immerhin die Silbermedaille verpasst haben. Selbstverständlich ist das überhaupt nicht! Immerhin spaltete Dead Money zum und seit dem Release die Spielergemeinschaft.

Statt mehr vom Gleichen zu liefern, zeigte sich Obsidian recht kreativ und erfinderisch und hat uns mit Dead Money eine knüppelharte Survival-Horror-Erfahrung um die Ohren geknallt. Ohne die eigenen und mühsam erkämpften Waffen und Rüstungen schleiche und rätsele ich mich hier durch ein von Geistern (???) heimgesuchtes Casino, um den größten Raubüberfall der Postapokalypse zu absolvieren. 

Aber ich verstehe natürlich auch, dass der Story-Kniff, nochmal alles komplett auf Null zu setzen, bei dem ein oder anderen exzessives Augenrollen hervorruft. Sowas zahlt sich ja auch nur in den seltensten Fällen aus … und bei Dead Money eben schon. Denn die unglaublich dichte Atmosphäre und die spielerische Herausforderung beim Ausflug ins Sierra Madre profitieren immens von dem Gefühl der allgegenwärtigen Gefahr und Hoffnungslosigkeit davon. (Und ganz ehrlich: In fetter Power Armor durch noch ein weiteres neues Spielgebiet zu pflügen, wäre auch ein kleines bisschen witzlos.)

Und auch die Story und die neuen Charaktere von Dead Money sind richtig, richtig cool! Für ein Ex-Mitglied der Stählernen Bruderschaft einen Haufen Gold zu klauen, klingt schon nach einem wilden Abenteuer. Das mit einem Sprengsatz um den Hals und der unfreiwilligen Hilfe von einem Haufen zwielichtiger Gestalten (und das meine ich alles andere als despektierlich gegenüber meine geliebten Veronica, Dean Domino und Dog/God) auf die Kette zu kriegen, gleich nochmal wilder. 

Selten hat sich das Ende eines Story-DLCs so sehr wie das Ende eines echten Abenteuers angefühlt. Die grundlegende Botschaft von Dead Money - die des Loslassens - trifft mich nach über 15 Jahren nach wie vor mitten ins Herz. Und losgelassen hab ich auf jeden Fall von meinem Ingame-Status als Geringverdiener, denn die 37 Goldbarren lasse ich auf keinen Fall im Sierra Madre vergammeln.

1. Far Harbor

Video starten 3:29 Fallout 4 - Release-Trailer zum DLC »Far Harbor«

Spiel: Fallout 4 I Plattform: PC, PS4, Xbox One I Release: Mai 2016 I Preis zum Release: 25 Euro  

Tillmann Bier: Für viele Spielerinnen und Spieler bietet Far Harbor das, was eigentlich die Hauptstory von Fallout 4 erzählen sollte. Zwar war auch im Hauptspiel nicht alles Schwarz-Weiß, doch die Minutemen boten eine eindeutig »gute« Wahl, um die Hauptquest zu bestreiten. In Far Harbor wird es dagegen deutlich schwieriger. 

Auf der von einem tödlichen Nebel heimgesuchten Insel suchen wir eigentlich nur ein vermisstes Mädchen im Auftrag seiner verzweifelten Eltern. Doch dann geraten wir Fallout-typisch in die Auseinandersetzung zwischen den Bewohnern eines Dorfs, einem Synth-Refugium und den Fanatikern von den Kindern des Atoms.

Wie die Geschichte ausgeht, bleibt ganz uns überlassen: Wir können uns im Krieg auf eine beliebige Seite stellen oder einen gewaltsamen Konflikt verhindern. Doch selbst das friedliche Ende lässt einen bitteren Nachgeschmack zurück. 

Far Harbor überzeugt aber nicht nur mit seiner Story, sondern auch mit der düsteren Atmosphäre, einer riesigen und vollgestopften Open World zum Erkunden und neuen Gegnern (wie cool ist bitte der Einsiedlerkrebs?). Natürlich finden wir auch Waffen und Ausrüstung und können Siedlungen errichten. Außerdem gibt es jede Menge Nebenquests, darunter auch die Suche nach einem Mörder in einem Vault voller Roboter. Was will man mehr von Fallout?

Neben den Videospielen gibt es mittlerweile auch eine Live-Action-Verfilmung von Fallout. Die Amazon-Serie geht ab dem 17. Dezember 2025 schon mit Staffel 2 an den Start. Falls ihr noch mehr zu Fallout lesen möchtet, schaut doch gerne in der obigen Box vorbei. Dort verlinken wir euch passende Artikel zu dem Thema.

Und jetzt seid ihr gefragt: Was ist euer Lieblings-DLC und wie hätte euer Ranking ausgesehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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