50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Vergesst Fallout 76 - Es gibt ein aktuelles Fallout-Rollenspiel, für das ihr weder PC noch Konsole braucht

Die Fallout-Serie bei Prime hat euch gepackt? Am liebsten würdet ihr ins Ödland reisen, aber die Bethesda-Spiele kennt ihr auswendig? Dann werft mal einen Blick auf das Pen&Paper.

Das Pen+Paper zu Fallout will den Geist der Vorlage perfekt einfangen. Bildquelle (rechts): Modiphius Entertainment Das Pen&Paper zu Fallout will den Geist der Vorlage perfekt einfangen. Bildquelle (rechts): Modiphius Entertainment

Fallout hat ein kleines Problem: Gerade befeuert die Serie den Hype um die Postapokalypse neu, aber das letzte große Rollenspiel aus dem Universum ist mehr als zehn Jahre alt. Fallout 76 ist zwar jetzt deutlich besser als zum Release, aber trifft trotzdem nicht jeden Geschmack. Und Fallout 5 kommt sicher nicht vor den 2030er Jahren raus.  

Was also tun, wenn ihr gern selbst durchs Ödland wandern wollt, aber euch die Videospiele nicht (mehr) so richtig anlachen? Schnappt euch doch ein paar Gleichgesinnte und probiert das Fallout-Pen&Paper aus! Wir erklären, wie es funktioniert, was ihr dazu braucht und für wen es sich eignet.

Update vom 16. Dezember 2025: Wir haben für unsere Fallout-Themenwoche die Bezahlschranke für diesen Artikel entfernt, damit sich so viele von euch wie möglich zum Pen&Paper informieren können. In diesem Zuge haben wir alle Infos natürlich noch einmal überprüft, eine Schnellnavigation eingefügt und aktuelle Artikel verlinkt.

Fallout als Pen&Paper: Alle wichtigen Infos

Worum geht’s hier überhaupt?

Ihr erstellt euch euren Charakter und beginnt dann direkt euer Abenteuer im Ödland der ehemaligen USA. Die meisten Ereignisse sind zu Zeiten von Fallout 4 angesiedelt, also etwa rund um das Jahr 2287. Das gilt zumindest für die offiziellen Abenteuer, aber ihr könnt natürlich auch einfach ein eigenes schreiben (oder von der Spielleitung schreiben lassen, der ihr dafür hoffentlich literweise Nuka-Cola ausgebt).

Das Kult-Getränk spielt natürlich auch im Pen+Paper eine Rolle. Das Kult-Getränk spielt natürlich auch im Pen&Paper eine Rolle.

Das offizielle Pen&Paper stammt von Modiphius Entertainment (u.a. Avatar Legends) und entstand in Zusammenarbeit mit Bethesda. Entsprechend sieht das Regelwerk auch aus wie einem der neuen Fallout-Spiele entsprungen, mit hilfreichen Vault-Boy-Zeichnungen und allem.

Wie funktioniert das?

Fallout setzt auf ein Actionpunkte-System. Mit Actionpunkten »kauft« ihr euch weitere Würfel, um eure Chancen bei Würfelproben zu erhöhen. Konkret sieht das so aus:

Ihr wollt eine Tür aufbrechen. Eure Spielleitung lässt euch dazu eine Probe ablegen, die üblicherweise eine Schwierigkeit zwischen 1 und 5 aufweist. Diese Zahl sagt euch, wie viele eurer Würfel eine ausreichend hohe Zahl ausweisen müssen, damit ihr Erfolg habt. Wenn ihr euch für 2 Actionpunkte also zwei weitere Würfel für eure Probe holt, steigen logischerweise eure Chancen!

Natürlich bringt euer Charakter spezielle Stärken und Schwächen mit sich, also Attribute, Skills. Ausrüstung und so weiter. Ganz wie in den bekannten Rollenspielen eben.

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Was brauche ich dafür?

Um ein schnelles Abenteuer mit drei bis fünf Überlebenden (plus Spielleitung) zu spielen, braucht ihr nur den kostenlosen Quickstart-Guide. Darin stecken die wichtigsten Regeln fürs Erkunden, Kämpfen, Looten und so weiter. Außerdem enthält er ein passendes Einsteiger-Abenteuer, in dem ihr die Mechaniken kennenlernt.

Praktisch: Wer keine Lust auf Charaktergenerierung hat, bekommt hier gleich vorgefertigte Figuren zur Auswahl. Jetzt braucht ihr nur noch Stifte, ein paar Notizzettel sowie mindestens zwei zwanzigseitige und vier sechsseitige Würfel pro Spieler.

Wer tiefer einsteigen und sich etwa eigene Figuren erstellen will, findet das Grundregelwerk mit schicker Vault-Boy-Optik auf Deutsch bei Ulisses. Dort gibt’s auch Spielleitungshilfen und Nuka-Cola-Caps, wenn ihr auf physische Token steht. Noch mehr Material, Abenteuer, Module für Virtual Tabletop und vieles mehr findet ihr direkt bei Modiphius, allerdings in englischer Sprache.

Perk-Karten Natürlich könnt ihr auch euren eigenen Dogmeat finden.

Perk-Karten #2 Diese physischen Karten braucht ihr nicht zum Spielen, sie sind aber ein netter Bonus - wie auch in D&D.

Für wen ist das Tabletop-Rollenspiel geeignet?

Es eignet sich vor allem für diejenigen, die schon ein wenig Vorwissen über das Ödland mitbringen, aber ihr müsst natürlich keine Lore-Experten sein! Solange ihr mindestens die Serie gesehen oder mal in eins der Spiele reingeschaut habt, solltet ihr euch gut zurechtfinden. Und vieles erst neu zu entdecken, macht ja einen ganz eigenen Reiz aus!

Das Spielsystem wirkt nicht überladen und auch nicht allzu kompliziert, sodass sich auch Pen&Paper-Einsteiger gut damit zurechtfinden sollten. 

Habt ihr das Fallout-Pen&Paper schon selbst gespielt? Oder werdet ihr demnächst zum ersten Mal einsteigen? Schreibt uns gerne in die Kommentare, wie euch das System auf den ersten Blick gefällt und welche Erfahrungen ihr vielleicht schon damit gemacht habt! Für den einen oder die andere dürfte das Tabletop-Spiel die Wartezeit bis zur zweiten Staffel der Serie bestimmt versüßt haben.

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