50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Für die Entwicklung des allerersten Fallout hat der Serien-Schöpfer einen hohen Preis gezahlt - heute ist er froh, »dass sich die Zeiten geändert haben«

Fallout-Entwickler Tim Cain berichtet in einem Video vom Arbeitsalltag vor 30 Jahren. Für die Entstehung des Rollenspiels musste er einiges auf sich nehmen.

Die Entwicklung des ersten Fallout-Spiels war kein Spaziergang. Die Entwicklung des ersten Fallout-Spiels war kein Spaziergang.

Die Arbeitskultur in der Spielebranche war in den letzten Jahren Gegenstand diverser Skandale und Diskussionen. Bei der Entstehung vieler wichtiger Spiele mussten und müssen die Entwickler crunchen, also über längere Zeiträume hinweg massig Überstunden ansammeln, um Deadlines zu halten und das Projekt rechtzeitig zum Abschluss zu bringen.

Auch bei der Entwicklung des ersten Fallout, das 1997 erschien, waren die Arbeitsbedingungen offenbar alles andere als einfach. Davon berichtet einer der Väter von Fallout, Tim Cain, auf seinem YouTube-Kanal. Er sieht diese Zeit aber überraschend positiv.

Wir wollten es machen

In seinem Video berichtet Cain vom Arbeitsalltag im Studio, der vor allem aus Coden und Meetings bestand. Weil es extrem viel zu tun gab, war er oft bis zu 12 Stunden täglich im Büro. Doch damit nicht genug: Oft arbeitete Cain selbst am Samstag. An diesem Tag nahm er sich meist Zeit für spezifische Anfragen von Entwicklern, die sich ein bestimmtes Feature oder eine neue Funktion wünschten.

Video starten 5:22 Als Fallout die Tür zu Vault 13 öffnete, veränderten sich Rollenspiele für immer

Für viele Menschen klingt das wahrscheinlich extrem stressig, und so war es wohl auch, doch Tim Cain blickt trotzdem sehr positiv auf diese Zeit zurück, denn Fallout war seine Leidenschaft:

Manche von euch sind wahrscheinlich entsetzt: Das ist Crunch! [...] Aber ich kann euch nur sagen, dass uns niemand angewiesen hat, das zu tun. Wir wollten es machen. Wir liebten, was wir machten.

Ich hoffe, manche von euch verstehen das und ich hoffe, manche von euch dürfen es erleben, dass sie etwas so sehr lieben, dass sie Zeit darauf verwenden.

Auch wenn Tim Cain seine freiwilligen Überstunden anscheinend nicht bereut, wünscht er sich natürlich trotzdem nicht, dass andere Menschen so etwas erleben müssen:

Ich bin froh, dass sich die Dinge geändert haben. Das war nicht nachhaltig, aber es war auch absolut großartig.

Wenn ihr Lust auf mehr Fallout habt, können wir euch einige weitere Blicke hinter die Kulissen der Entwicklung anbieten: Wir haben mit zahlreichen Entwicklern gesprochen. Im oben verlinkten Artikel erfahrt ihr etwa, wie Bethesda an Fallout arbeitet und was daran einzigartig ist.

Während Fallout 5 allerdings noch eine ganze Weile entfernt ist, wird gemunkelt, dass Neuauflagen von Fallout 3 und Fallout: New Vegas in den Startlöchern stegen. Uns interessiert, was ihr euch davon erhofft, also nehmt gerne an der Umfrage oben im Kasten teil!

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