Die grünen Supermutanten gehören zu den ikonischen Charakteren aus Fallout. Bisher hatten sie in jedem Spiel einen Auftritt und gehören deshalb schon zum Standardrepertoire des Ödlands.
Doch was sind diese Kreaturen eigentlich, die aussehen wie Orks aus Dungeons and Dragons? Wo kommen sie her? Wir beantworten die gängigsten Fragen zu den grünen Muskelprotzen.
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Fallout: Cooper Howard unterhält sich mit Mr. House über das Ende der Welt
Was sind Supermutanten?
Genau genommen sind Supermutanten Menschen – also, waren sie mal. Der Begriff ist selbsterklärend und beschreibt ein Lebewesen mit folgenden Attributen:
- Groß
- Extrem stark
- Übermuskulös
- Seltsam gefärbte Haut
Supermutanten sind das, wonach sie aussehen: brutal und barbarisch. Deswegen sind sie den Spielerinnen und Spielern in den Fallout-Spielen mit wenigen Ausnahmen feindlich gesinnt.
In aller Regel verwenden Supermutanten (selbstgebaute) Knüppel oder schwere Geschütze, die sie aufgrund ihrer Stärke problemlos mit sich tragen können.
Wie wurden Supermutanten kreiert und wo kommen sie her?
Im Gegensatz zu anderen Mutationen im Ödland, sind die Supermutanten von Menschen gemacht.
Supermutanten sind Menschen, die mit F.E.V. (Forced Evolutionary Virus) infiziert wurden. Wir haben bereits einen ganzen Artikel zu Fallouts mächtigster Biowaffe geschrieben. Deren Geschichte ist auch eng mit der Enklave verknüpft die in der Fallout-Serie in Staffel 2, Folge 6 erwähnt wird. Bei uns lest ihr warum die nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der gefährlichsten Fraktionen des Ödlands ist.
Die erste Generation Supermutanten stammt vom Master. Im ersten Fallout-Spiel hat der die Bestien reihenweise erschaffen, um das Ödland zu erobern.
Während die Supermutanten des Masters Intelligenz aufwiesen und nicht grundsätzlich feindlich gesinnt waren, verändert sich das im Laufe der Spiele.
Spätere Versionen der grünen Riesen, die mit einer anderen Version von F.E.V. in Berührung kamen, verloren ihre Intelligenz weitestgehend und zeigten vor allem gewalttätige Ausbrüche.
Im Verlauf der Spiele treffen Spielerinnen und Spieler immer wieder auf Supermutanten, die ihre Intelligenz, Erinnerungen und sogar ihre Persönlichkeit behalten haben: Fawkes, Onkel Leo, Strong und Lily Bowen. In der neuesten Folge der Fallout-Serie hat ebenfalls ein (einigermaßen) freundlicher Supermutant seinen Auftritt und verkörpert wird er von einer Fallout-Legende.
Noch mehr zu Fallout:
- Die Welt von Fallout: Die gute Nachricht ist, dass unsere Erde wohl niemals so aussehen wird
- Fallout: Jeder fürchtet Todeskrallen, aber wie sind die Monster des Ödlands eigentlich entstanden?
Supermutanten kommen in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Neben den gewöhnlichen grünen Muskelprotzen gibt es eine Handvoll besonderer Varianten im Ödland zu finden.
- Nightkin sind unsichtbare Supermutanten, die durch die Nutzung von Stealth Boys, nun, unsichtbar geworden sind. Eigentlich als des Masters Elite-Einheit gedacht, hat er sein Programm recht schnell wieder eingestellt, denn die Nightkin wurden mental instabil.
- Behemoths sind sehr alte Supermutanten, die einfach nicht aufgehört haben, zu mutieren. Das sind riesige, brutale Krieger, die durch das Ödland ziehen und denen bisher noch nicht der Garaus gemacht wurde. Supermutanten sind nämlich an und für sich unsterblich (in der Theorie zumindest).
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Fallout ist sehr viel realistischer, als ihr denkt
Es existieren auch Supermutanten, die vor dem Großen Krieg entstanden sind, doch sie sind selten. In der Fallout-Historie wurde etwa in Mariposa Militärbasis und der Vault 87 mit Supermutanten geforscht.
Ach ja, Supermutanten sind übrigens steril, weswegen es keine Supermutanten-Babys geben kann – so niedlich sie auch wären.
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