50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Fallout bringt in Folge 6 eine wahre Legende der Videospiele zurück und ihr habt sie garantiert an der Stimme erkannt

Spoiler-Warnung! Vor 29 Jahren hat er für seinen ersten Fallout-Auftritt noch 40 Dollar und ein Sandwich bekommen, jetzt kehrt Ron Perlman in einer ziemlich perfekten Rolle zurück.

Ron Perlman ist nicht länger nur der Erzähler des Fallout-Franchises, sondern jetzt auch ein Supermutant geworden. Bildquelle: Amazon Studios Ron Perlman ist nicht länger nur der Erzähler des Fallout-Franchises, sondern jetzt auch ein Supermutant geworden. Bildquelle: Amazon Studios

Krieg. Krieg ist immer gleich. Ist natürlich schon ein ziemlich imposanter Spruch, klingt aber gleich nochmal doller, wenn er im Original von Ron Perlman kommt. Falls ihr die Fallout-Spiele auf Englisch gespielt habt, ist euch die Stimme des Kult-Schauspielers aus Filmen und Serien wie Hellboy, Sons of Anarchy oder Alien 3 natürlich bestens bekannt.

In so gut wie allen Teilen der Rollenspiel-Reihe war Perlman nämlich stets als Erzähler zu hören, der die Intros und Endsequenzen vertont - hört am besten einfach mal selbst rein. Der 75-jährige Schauspieler ist tatsächlich schon seit 29 Jahren in den Fallout-Spielen verwurzelt und damit ein fester Bestandteil des Franchises.

Fun Fact: Erst kürzlich plauderte Perlman aus dem Nähkästchen und verriet gegenüber Eurogamer, dass er für seine Rolle in Fallout 1 von 1997 40 Dollar und ein Sandwich bezahlt bekam. Damit kommt man selbst im Ödland nicht weit …

Mit dem Release von Folge 6 der zweiten Staffel ist Ron Perlman nicht länger nur Teil der Videospiele, sondern jetzt auch der TV-Serie. Denn die Serien-Verantwortlichen haben unweigerlich die perfekte Rolle für den Fallout-Veteranen gefunden.

Video starten 4:47 Fallout: New Vegas - Wir laufen auf dem Weg durch die Mojave, den Lucy und der Ghul in der Serie nehmen

Ron Perlman ist jetzt ein Supermutant!

Am Ende von Folge 5 hat der Ghul (Walton Goggins) Lucy (Ella Purnell) verraten, was dazu führte, dass sie ihn mit einer Power Fist aus einem Fenster … gefistet hat. Dabei landete der Ghul denkbar ungünstig rückwärts auf einer rostigen Stange und wurde selbst für Ghul-Verhältnisse schwer verletzt.

Für Coop spitzt sich die Lage zu, als sich die Bewohner von Freeside alles andere als hilfsbereit erweisen und er nun Gefahr läuft, ohne Zugang zu seinen Drogen den Verstand zu verlieren. Zum Glück taucht nachts eine mysteriöse und ziemlich große Gestalt auf, die die Stange mühelos kappt und den Ghul einsackt.

Fallout-Fans dürften gleich erkennen, dass es sich dabei um einen Supermutanten handelt, denn die geschmackvolle Einrichtung seines Verstecks spricht Bände. Die grünen Hünen sind im Ödland normalerweise weder für Vernunft noch Intelligenz bekannt, doch es gibt freilich Ausnahmen - wie zum Beispiel Fawkes aus Fallout 3, Marcus aus New Vegas oder Virgil aus Fallout 4.

Bei Coopers Retter handelt es sich ebenfalls um ein gewieftes Exemplar, denn er hat den Ghul aus gutem Grund gerettet: Es bahnt sich ein Krieg gegen die Enklave an und dabei muss sich der Ex-Hollywood-Star für eine Seite entscheiden. Der namenlose Supermutant rettet seinem Verwandten also mithilfe von Uranium (ein Wundermittel für manche Ödland-Kreaturen) das Leben.

Und wenn ihr auch die Fallout-Serie auf Englisch schaut, dann dürftet ihr die markante Stimme des Supermutanten auch gleich Ron Perlman zugeordnet haben. Spätestens, als das Ungetüm für einen kurzen Moment sein Gesicht zeigt, ist das auch klar und deutlich als das des Schauspielers zu erkennen … nun, etwas verformt und grüner als sonst versteht sich.

Ron Perlmans Supermutant sieht einen Krieg gegen die Enklave kommen und sammelt dafür Verbündete. Leider hat der Ghul (noch) kein Interesse. Bildquelle: Amazon Studios Ron Perlmans Supermutant sieht einen Krieg gegen die Enklave kommen und sammelt dafür Verbündete. Leider hat der Ghul (noch) kein Interesse. Bildquelle: Amazon Studios

Wie sich die Fallout-Serie mit Fallout 1 verknüpft

Besonders spannend sind übrigens hier die Parallelen, die sich zwischen Ron Perlmans Supermutanten und Fallout 1 auftun: Hier hat sich der böse Obermotz der Meister vorgenommen, die Menschheit auszurotten und Supermutanten an die Spitze zu stellen. Dafür agierte der Meister von einem Bunker aus, der auf die Kathedrale getauft wurde. 

Jetzt sitzt Ron Perlmans Supermutant in einer Kapelle mit bunten Kirchenfenstern, der sich mit anderen Abscheulichkeiten gegen eine von Menschen angeführte Bedrohung stellen will. Interessant …

Es sieht ganz danach aus, als würde die Fallout-Serie nun einen ziemlich großen, übergeordneten Konflikt vorbereiten. Kein Wunder also, dass sich in den letzten Wochen die Hinweise auf ein Comeback der Enklave verdichteten. Für uns heißt es damit erstmal: Abwarten, was die letzten zwei Folgen von Staffel 2 bringen und hoffen, dass Ron Perlman nochmal War. War never changes. zum Besten geben darf.

Wollt ihr jetzt mehr dazu wissen, was es mit der Enklave (und damit einer der ältesten und gefährlichsten Fraktionen des Fallout-Universums) auf sich hat, werdet ihr unter den Links oben fündig. Dort könnt ihr ebenso nachlesen, wie Supermutanten eigentlich entstanden sind und warum hier der berüchtigte F.E.V.-Virus nochmal wichtig wird. Huiuiui, spannend, spannend!

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