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Seite 2: Fantastic Four - Vier gewinnt

Fantastic Four Superstar

Im Gegensatz zu Spider-Man und anderen Comic-Helden sind die Fantastic Four - wie sie von der New Yorker Bevölkerung genannt werden - keine zurückgezogenen Einzelgänger, sondern Berühmtheiten, die auf Straße erkannt und von Fans umjubelt werden. Überhaupt sind Mr. Fantastic (Reed), Invisible Girl (Sue), Human Torch (Johnny) und The Thing (Ben) mehr mit sich und ihren Problemen beschäftigt, als mit der Rettung der Menschheit.

Mr. Fantastic und Invisible Girl im Kampf gegen Dr. Doom. Mr. Fantastic und Invisible Girl im Kampf gegen Dr. Doom.

Wie in den Comics stehen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen der Helden im Vordergrund. Erstaunlicherweise scheint es aber auch gar keine Notwendigkeit für Superkräfte zu geben. Erst mit dem späteren Auftreten von Dr. Doom als Erzschurken bekommen die Fantastic Four was zu tun.

Unterhaltsam bleibt das Ganze jedoch vor allem durch die witzigen Dialoge und die gut getimte Situationskomik. Die Spezial-Effekte sind schmückendes Beiwerk und von ordentlicher Qualität - aber nichts, was es nicht schon in anderen Filmen zu sehen gab. Die Actioneinlagen sind sparsam dosiert. Im ganzen Film gibt es lediglich zwei großartig inszenierte Momente, in denen die Fantastischen Vier zusammen ihr ganzes Können zeigen. Bis auf die offenbar in Hollywood obligatorische Schleichwerbung für eine Burger-Kette verzichtet der Film auf nervende Moral-Appelle, Hurra-Patriotismus oder übertriebene Gewaltdarstellung.

Warm machen für die Fortsetzung

Wäre Fantastic Four vor drei, vier Jahren in die Kinos gekommen, wäre er sicherlich ein Meilenstein in der Geschichte der Comic-Verfilmungen geworden.

Sue schlichtet einen Streit zwischen ihrem Bruder und Ben. Sue schlichtet einen Streit zwischen ihrem Bruder und Ben.

So muss er sich jedoch mit zwei Spider-Man-Teilen und einem Batman Begins, der vielschichtiger und letztlich spannender ist, messen. Als Fan der alten Comics könnte Ihnen möglicherweise auch das besondere Flair der 60er bis 80er Jahre fehlen, als die Fantastischen Vier ihre Blütezeit hatten.

Dafür bietet der Film aber jede Menge Humor, einen sehr sehenswerten Michael Chiklis als The Thing und eine durchaus sympathische Heldenfamilie. Die kann in einem angesichts des Erfolgs an den US-Kinokassen sehr wahrscheinlichen zweiten Teil dann richtig zeigen, was in ihr steckt.

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