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Seite 2: Fantasy General 2 im Test: Darauf haben Rundenstrategen seit Jahren gewartet!

Der Zorn des Than

Fantasy General 2 hat ein gutes Schere-Stein-Papier-Prinzip, bei dem auch das Terrain eine große Rolle spielt: Kavallerie ist gut gegen Schützen, aber Infanterie im Wald unterlegen. Schützen können gegen schildtragende Truppen weniger ausrichten als gegen schwach gepanzerte Ziele. Einheiten in Flussfurten kriegen einen dicken Schadensmalus, dafür geben schroffes Terrain, Siedlungen und vor allem Wachtürme starke Abwehrboni (aus Türmen feuernde Schützen richten außerdem mehr Schaden an). Komischerweise gibt es aber keine Höhenstufen, denn Berge sind grundsätzlich nicht betretbar. Dadurch bekommen Schützen auch keinen Höhenvorteil, sondern feuern je nach Einheit immer gleich weit.

Genauso wichtig wie der kluge Einsatz der richtigen Truppen ist das Moralsystem. Einheiten sind nach hohen Verlusten nicht nur mies drauf, sondern ziehen auch benachbarte Kameraden runter. Das wirkt sich erstmal nur in schwächeren Kampfwerten aus, doch wenn es richtig arg kommt, fliehen sogar eigentlich starke, unversehrte Truppen und ziehen sich weit zurück.

Held Falirson (rechts oben, mittlerweile mit Reitbär) stößt den Skill »Mächtiges Brüllen« aus, das zwei Gegner in die Flucht schlägt. Moral ist ein wichtiges, gut umgesetztes Element von Fantasy General 2!Held Falirson (rechts oben, mittlerweile mit Reitbär) stößt den Skill »Mächtiges Brüllen« aus, das zwei Gegner in die Flucht schlägt. Moral ist ein wichtiges, gut umgesetztes Element von Fantasy General 2!

Auch einige Helden beeinflussen die Moral, unser Hauptheld Falirson kann mit seinem Wutbrüller alle fünf Runden die gegnerische Stimmung vermiesen. Ein KI-Than (das Gegenstück zu unseren Helden) kontert das gerne mit einem zornigen Kampfschrei. Es ist enorm befriedigend mitzuerleben, wie eine starke Feindarmee erst vereinzelt, dann immer mehr bröckelt, weil die Moral dominosteinartig kippt.

Gut: Diese Truppenmoral ist nicht in irgendwelchen Statistiken als Zahl zu sehen, sondern schön deutlich am Einheiten-Icon. Ein schraffiertes Schildsymbol zeigt nämlich, wo die Laune gerade sinkt - und wo wir weiter draufhauen sollten. Noch besser: Die KI macht einen sehr ordentlichen Job, setzt ihre Truppentypen meist clever ein, greift gerne unsere angeschlagenen oder panischen Einheiten an und zieht ihre eigenen zurück.

Lebendige Karten

Je weniger Runden ihr für eine Mission braucht, desto mehr Gold gibt's am Schluss. Aber keine Sorge: Wenn ihr das Rundenlimit überzieht, ist der Einsatz nicht verloren - es gibt halt kein Gold. Wir haben beim Test selten Runden übriggehabt, denn das Kartenerkunden fanden wir viel spannender. Das kostet zwar Zeit, aber dafür bringen uns Felder mit Ruinen, Höhlen oder Siedlungen zum Beispiel Artefakte oder ebenfalls Gold ein, oder Waffen und Rüstungen zum Truppen-Upgraden.

Unsere Belagerungstrolle (links oben, von Pegasi etwas verdeckt) schmeißen über vier Felder weit Felsbrocken auf die Speerplänkler. Das Ergebnis wird vorher angezeigt: Fünf Mann werden verletzt oder getötet – die halbe Einheit!Unsere Belagerungstrolle (links oben, von Pegasi etwas verdeckt) schmeißen über vier Felder weit Felsbrocken auf die Speerplänkler. Das Ergebnis wird vorher angezeigt: Fünf Mann werden verletzt oder getötet – die halbe Einheit!

Eroberte Siedlungen könnt ihr plündern, um sofort Gold zu erbeuten, allerding könnt ihr in ihren Trümmern keine Truppen mehr auffrischen oder ganz neue kaufen. Manche Gebiete öffnen beim Betreten auch Multiple-Choice-Dialoge. Wir wollen nicht viel verraten, darum nur ein einfaches Beispiel aus einer sehr frühen Mission: Wenn wir einen gefangenen Bären befreien, steigt die Truppenmoral, dafür kriegen wir's mit seinen Ex-Besitzern zu tun, die als neutrale Kampfeinheit umherzieht.

Manchmal wirken sich solche Dialoge auch vor einer Mission aus: Wenn wir zum Beispiel Held A mitnehmen, ist Held B sauer oder bestreikt gar diesen Einsatz. Diese Textdialoge haben zwar weder Sprachausgabe noch animierte Porträts, sind aber gut geschrieben und tragen viel zum Spannungsbogen bei.

Nach jedem Einsatz werden angeschlagene Einheiten aufgefrischt. Wenn ihr Gold übrighabt, könnt ihr damit den Erfahrungsverlust vermeiden. Manchmal habt ihr danach die Wahl zwischen zwei Missionen, die sich gegenseitig ausschließen: Dann müsst ihr beispielsweise eine lange Festungsmauer überwinden oder alternativ eine Waldkarte voller Hinterhalte spielen. Beides ist spannend! Oder um einen weiteren Savegame-Namen zu zitieren: »Weiter aufs Ziel zu!«

Der Chefentwickler von Fantasy General 2 über das Comeback der Rundenstrategie PLUS 20:59 Der Chefentwickler von Fantasy General 2 über das Comeback der Rundenstrategie

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