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Fazit: Fishing: Barents Sea im Test - Fischen accomplished

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Fazit der Redaktion


Harald Fränkel
@GameStar_de

Es gibt Momente bei Fishing: Barents Sea, da möchte man den Entwicklern etwas zurufen, was sich auf Rotbarsch reimt: Wenn z.B. im Winter die Wellen so hoch schlagen, dass alte Männer wie ich (ausgestattet mit den Reflexen einer toten Katze) kaum noch eine Chance haben, irgendwas zu fangen. Schade, dass es im Spiel kein Schild fürs Boot gibt, auf dem »Fisch gestrichen!« steht, das hätte gepasst. Und ja, die laaangen Fahrten in Echtzeit sind mir irgendwann aufs Fischstäbchen gegangen, weil null passiert. Ich möchte nicht überdramatisieren, aber einmal fühlte ich mich so vom Glück geküsst (als ein paar Wale majestätisch an mir vorüberzogen nämlich), dass ich mit Konfetti warf. Wie schön wäre gewesen, hätten die Macher ein Handheldspiel wie bei der Jagdsimulation The Hunter implementiert. Ein Space Invaders-Klon hätte mir schon gereicht. Oder ein Internetradio á la Euro-Truck Simulator 2. Irgendwas zum Zeitvertreib eben. Meine Wenigkeit würde raten, im Zweifel noch mal zu patchen, um die Freischalthürden zu senken.

Trotz allem bin ich dankbar, dass die Entwickler mir vor dem Grinding-Terror mit einigen tollen Ideen rund zehn Stunden viel Spaß beschert haben. Stelle ich mir nun geduldige Simulator-Fans vor, die Kummer gewohnt sind und vielleicht auch noch ein Faible für Fischfang und/oder Schiffe haben, finden die mit dem Abenteuer Barentssee einen preisgünstigen Fisherman's Friend. Aus meiner Sicht liegt Fishing: Barents Sea in puncto Spielspaß hinter dem mehrfach erwähnten Lkw-Titel. Ich finde es aber deutlich spaßiger als den König der Berufssimulationen, den Landwirtschafts-Simulator. In diesem Sinne skandiere ich wie ein Schlagerfan, der angeheitert in der Dreifachturnhalle in Posemuckel steht und seinen »Wolle« feiert: Petry(i) heil!

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