Fortnite schlägt PUBG - Mit Rekord-Einnahmen an die Genre-Spitze

Fortnite: Battle Royale hat sich an die Spitze des Genres gekämpft - zumindest finanziell. Es verzeichnete zum ersten Mal höhere Monatseinnahmen als Playerunknown's Battlegrounds.

von Maurice Weber,
23.03.2018 11:29 Uhr

PUBG ist nicht mehr der unangefochtene König des Battle Royale.PUBG ist nicht mehr der unangefochtene König des Battle Royale.

Es läuft gut für Fortnite. Nicht nur, dass es Playerunknown's Battlegrounds mit seiner Handy-Version zuvorkam, schon davor überholte es den größten Konkurrenten bei den Monatseinnahmen. Im Februar spielten die PC- und Konsolenfassungen satte 126 Millionen Dollar ein. PUBG kassierte 103 Millionen. Das gab die Analyse-Firma SuperData bekannt.

Dieser Abstand dürfte sich dank Mobile nur noch vergrößen, gaben Fortnite-Spieler doch allein in den ersten vier Tagen eineinhalb Millionen Dollar aus. Und laut Superdata liegt das Spiel auch auf Twitch vorne: Es verzeichnete 14 Millionen Zuschauer im Februar, während Playerunknown's Battlegrounds auf achteinhalb Millionen kam.

Warum ist Fortnite erfolgreicher als PUBG?

SuperData sieht den Vorteil von Fortnite vor allem in seiner Zugänglichkeit. Es ist Free2Play und erschien vor PUBG auf Handys und Konsolen. Auch spielmechanisch sei es einsteigerfreundlicher und durch seine Comicgrafik obendrauf attraktiver für ein junges Publikum.

Das heiße aber nicht, dass PUBG die Spitzenposition nicht zurückerobern könne. Es müsse sich dazu auf seine Stärken besinnen: Das realistische, anspruchsvolle Gameplay mache es zur ernsthafteren Alternative zu Fortnite. Allerdings nur, wenn die Entwickler ihr Cheater-Problem in den Griff kriegen - dies fresse aktuell wichtige Ressourcen, die sonst in neue Inhalte fließen könnten. Das dürfte eine große Herausforderung darstellen. Gerade erst erteilte PUBG-Erfinder Brendan Greene dem Region Lock für China eine Absage.

Was machte PUBG überhaupt so erfolgreich? (Plus-Report)

Wer als letzter steht

SuperData prophezeit, dass der Wettbewerb im Battle-Royale in Zukunft nur härter werden wird. Erst kürzlich wurde H1Z1 auf ein Free2Play-Modell umgestellt und knackte daraufhin die Marke von 10 Millionen Spielern.

Am Ende werden sich aber nur ein paar Titel an der Spitze halten können, so wie League of Legends und Dota 2 trotz dutzender Nachahmer weiter den MOBA-Markt dominieren und Hearthstone der König der Kartenspiele bleibt.

Als nächster Konkurrent steigt bald Mavericks: Proving Grounds in den Battle-Royale-Ring und will mit Gefechten für 400 Spieler und einer realistischen Umgebung punkten - so hinterlassen Spielern z.B. sichtbare Fußspuren und es gibt Wildtiere.

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