Offiziell erscheint Forza Horizon 6 zwar erst am morgigen Dienstag, dem 18. Mai; Vorbesteller der Premium-Edition dürfen allerdings jetzt schon spielen und teilen ihre Meinungen zum neuen Arcade-Racer bereits fleißig im Netz. Dabei wird deutlich: Das Forza mit Japan-Setting ist in den Augen vieler Spieler eine würdige Fortsetzung der Reihe, ein paar Probleme gibt es aber doch.
Neben den anfänglichen Startschwierigkeiten der Steam-Version steht vor allem die wankelmütige Gegner-KI erneut im Fokus. Ausgerechnet die ist für die Horizon-Reihe kein neues Problem, sondern wurde auch in den vorherigen Serienteilen immer wieder bemängelt.
13:24
Forza Horizon 6 im Test: Die Spitze der Open World-Racer?
Das wiederkehrende Problem: Entweder sind die Renn-Gegner allesamt lahme Enten oder brettern gleich nach dem Start davon wie Lewis Hamilton oder Max Verstappen in der Formel 1. Wirklich was dazwischen gibt es offenbar auch in Forza Horizon 6 nicht – wie auch unser Testfahrer Dimi in seiner Kritik zum Spiel feststellen muss.
Obwohl die Entwickler vor dem Launch betont hatten, die Gegner-KI »umfassend überarbeitet« zu haben, bleibt das alte Grundmuster auch in Forza Horizon 6 bestehen. Schon auf mittlerer Schwierigkeitsstufe ist es kaum möglich, mit ungetunten Autos in Rennen auch nur ansatzweise Boden gutzumachen. Die Gegner kleben stets perfekt auf der Ideallinie und sind euch immer ein paar Meter voraus; egal, wie riskant ihr fahrt.
Eine Schwierigkeitsstufe weiter unten fahrt ihr den Computer-Rivalen dagegen davon, weil sie gefühlt allesamt das Gaspedal mit der Bremse verwechseln und brav hinter euch bleiben. Von einem Rennspiel der nächsten Generation erwarten Fans natürlich etwas anderes. Im Diskussionsforum Reddit machen bereits einige Advanced-Access-Spieler ihrem Frust mit der Gegner-KI Luft.
Ein User bringt »durchschnittliche Forza Horizon KI-Erfahrung« dabei mit einem Screenshot treffend auf den Punkt:
Link zum Reddit-Inhalt
Auf dem Bild ist zu sehen, dass der Spieler die Mehrheit der KI-Autos knapp hinter sich hat; drei KI-Gegner ziehen jedoch mit weitem Abstand davon. User TheShadowRelm38 schreibt unter seinem Post:
Das Spiel setzt mich ganz ans Ende des Starterfelds und gibt mir dann drei Runden Zeit, um KI-Gegner auf Schienen zu überholen … aaah, wie ich das vermisst habe. Ich liebe dieses Spiel, es ist in vielerlei Hinsicht besser als Teil 5, aber die KI sorgt immer noch dafür, dass alle Rennen zu demselben langweiligen Unterfangen werden, bei dem man zusehen muss, wie drei oder vier Spitzenfahrer auf Schienen davonziehen.
In den Kommentaren pflichten viele andere User TheShadowRelm38 bei. Die KI verhalte sich nicht wie glaubwürdige menschliche Fahrer.
DanielDubs88 schreibt etwa: Das Lustige ist: Wenn ich das vorausfahrende Auto irgendwie überhole, holt es mich nie wieder ein. Ich habe zwei Runden gebraucht, um ihn mit perfekten Kurvenfahrten einzuholen, und jetzt, wo ich ihn überholt habe, kann ich so viele Fehler machen, wie ich will – er kommt mir einfach nie wieder nahe.
cTreK-421 schreibt: Das gibt mir das Gefühl, dass die Rennen irgendwie gescriptet sind: Oh, du hast so lange versucht aufzuholen, also haben wir dir ein Gefühl von Stolz und Fortschritt gegeben. Okay, jetzt kannst du überholen und gewinnen.
Zwar gibt es auch in Forza Horizon 6 Möglichkeiten, der Gummiband-KI Herr zu werden. Mit dem richtigen Tuning macht ihr euer Auto nämlich zu einer auch für die KI uneinholbaren Granate. In den Einstellungen könnt ihr außerdem mit diversen Assists und KI-Handicaps die Schwierigkeit der Rennen granular festlegen.
Das Problem vieler Spieler ist jedoch eher, dass die Standard-Version der Rennen mit einer derartig gestalteten KI einfach keinen Spaß macht. Hier sollte Entwickler Playground Games mit kommenden Updates definitiv noch nachbessern. Mehr zu Forza Horizon 6 lest ihr in der obigen Linkbox.
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