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Raubkopierer fragt nach Hilfe, kassiert satte Klatsche vom Entwickler von Subnautica 2: »Ich hoffe, du überdenkst deine Lebensentscheidungen«

Das neue Unterwasser-Spiel wurde bereits zwei Tage vor Release von Leakern illegal verbreitet. Einer der Raubkopierer hat sich jetzt versehentlich zu erkennen gegeben.

So hat sich der Raubkopierer das bestimmt nicht vorgestellt. So hat sich der Raubkopierer das bestimmt nicht vorgestellt.

Es kommt immer mal wieder vor, dass neue Spiele bereits vor ihrem Release durch Raubkopierer in Umlauf geraten, wie zum Beispiel jüngst bei Forza Horizon 6. Auch das am 14. Mai 2026 erschienene Subnautica 2 hatte mit einem solchen Leak zu kämpfen.

Einer der Softwarepiraten, die sich auf diesem Wege eine Version des Unterwasser-Abenteuers erschlichen haben, wandte sich mit einem Spielproblem an die Entwickler - und gab seine Missetat so unfreiwillig zu erkennen.

»Danke, dass du ein Spiel raubkopiert hast, an dem ich jahrelang gearbeitet habe«

Am 13. Mai meldete sich ein User auf dem Subnautica-Discord-Server mit einem Spielproblem zu Wort und bat einen der Entwickler um Rat.

Die genauen Nachrichten sind mittlerweile gelöscht, aber anhand der Antworten lässt sich gut erkennen, dass der User einen Zugang zu Subnautica 2 hatte, der ihm eigentlich nicht zustand. So wies ihn ein anderer User darauf hin, dass das Spiel noch gar nicht erschienen ist und Lead Designer Anthony Gallegos vergewisserte sich, dass es hier wirklich um Subnautica 2 ging.

Video starten 1:41 Subnautica 2 zeigt neuen Trailer und alle haben nur Augen für diesen verdächtigen Unterwasser-Baum

Nach einigem Hin und Her wies Gallegos den User schließlich zurecht:

Es war nicht ganz einfach, aber dieser Typ hat sich selbst gemeldet. Vielen Dank, dass du ein Spiel raubkopiert hast, an dem ich jahrelang gearbeitet habe. Ich bin enttäuscht, dass du das tust, wo wir doch damit unseren Lebensunterhalt verdienen. Ich hoffe, du überdenkst deine Lebensentscheidungen.

Am nächsten Tag führte der Entwickler weiter aus, was ihn genau an der Videospiel-Piraterie stört. Es ist nämlich nicht mal der Diebstahl an sich, sondern die Einstellung, die einige Raubkopierer an den Tag legen.

Raubkopierer werden ihr Ding machen. Wir waren alle mal Kinder. Die finanzielle Lage ist sehr schwierig. Ich verstehe das. Es ist nicht die Piraterie, die mich gestört hat. Es sind die Leute, die hier einfach hereinspazieren und es den Leuten, die darauf warten, das Spiel legal zu spielen, offen unter die Nase reiben. [...]

Gallegos könne Piraterie zwar nicht gutheißen, aber er verstehe, warum Leute das tun. Ihm wäre es jedoch lieber, wenn die Leute das Spiel einfach kaufen würden, eine Stunde lang spielen und es anschließend zurückgeben, als es einfach illegal zu spielen.

Raubkopien von Subnautica 2: Was war da eigentlich los?

Kurz vor dem eigentlichen Release von Subnautica 2 kursierten in Foren wie Reddit Screenshots und Clips des Survival-Spiels. Es soll sogar schon von jemandem über Livestream-Plattformen übertragen worden sein.

Entwicklerstudio Unknown Worlds hatte daraufhin bestätigt, dass inoffizielle Versionen über das Internet verbreitet würden. Gegenüber IGN warnte das Studio, dass es sich bei diesen Builds um unvollständige Entwicklungsversionen handele und diese weder den Inhalt noch das Spielerlebnis der offiziellen Veröffentlichung widerspiegelten.

Zudem könnten Dateien, die über inoffizielle Kanäle verbreitet würden, nicht auf Sicherheit oder Stabilität überprüft werden, und auch Multiplayer-Unterstützung sowie künftige Updates würden nur über offizielle Builds bereitgestellt werden.

Bisher ist es bei dieser Warnung geblieben. Die Entwickler verfolgen hier offenbar einen anderen Ansatz als die Kollegen von Microsoft. Im Zuge des Forza-Leaks verhängten diese beispielsweise 8.000-jährige Banns gegen die Raubkopierer. Mehr dazu lest ihr in dem Artikel, den wir weiter oben verlinkt haben.

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