Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 3: Furchtbare Fortsetzungen - 10 Nachfolger, auf die wir gerne verzichtet hätten

Monkey Island 4

Trotz mauer 3D-Grafik versprühte das Spiel typisches Monkey-Island-Flair. Trotz mauer 3D-Grafik versprühte das Spiel typisches Monkey-Island-Flair.

Endlich, Flucht von Monkey Island ist da! Schnell installieren, und dann ran an die Maus! Moment -- Maus? Pustekuchen! LucasArts hatte die im direkten Vorgänger etablierte Ein-Klick-Steuerung gestrichen und durch eine wirre Tastaturvariante ersetzt, die viele Adventure-Fans schon in Grim Fandango (1998) zur Verzweiflung brachte.

Statt einem Mausklick waren satte elf quer über die Tastatur verteilte Knöpfe nötig, um Guybrush zu lenken. So ließ man den Möchtegern-Piraten per Pfeiltasten laufen und sich drehen, mit »E« und »P« Gegenstände untersuchen und mitnehmen oder mit »U« ein Gespräch anfangen -- reichlich kompliziert. Die Steuerung war nicht die einzige Verschlimmbesserung. Zwar galten die Rätsel der Serie noch nie als Höhepunkte der Logik, manchen Aufgaben in Monkey Island 4 fehlte aber absolut jede Nachvollziehbarkeit. Aus gepflegtem Knobeln wurde nerviges Rumprobieren. Tiefpunkt war eine »Monkey Kombat« genannte Variante der Beleidigungsduelle, ein ebenso langweiliges wie frustrierendes Geduldsspiel mit Affenlauten. Zudem reicherte das Guybrush-Spiel das hübsch antiquierte Piraten-Szenario mit moderner Konsumkritik an, der heimelige Charme der Serie war damit dahin. Dazu kam die vorgerenderte Hintergrundgrafik, die oft steril und kühl wirkte.

Monkey Island 4 ist somit ein Paradebeispiel für »Zuviel verändert -- und das Falsche«. Der Geist der Serie, diese schwer greifbare Mischung aus Stil, Atmosphäre und Spielbarkeit, wehte nur noch sporadisch durch Episode 4
.
Nichtsdestotrotz eroberten Guybrushs Eskapaden den damaligen Genre-Thron. Zum einen, weil im abenteuerarmen Jahr 2000 kein Adventure erschienen war, dass Monkey Island 4 das Wasser reichen konnte. Zum anderen weil der reichlich aufgetischte Humor einmal mehr Monkey Islands Ruf als eine der unterhaltsamsten Adventure-Serien festigte.

Monkey Island 4 - Screenshots ansehen

3 von 11

nächste Seite


zu den Kommentaren (86)

Kommentare(86)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.