Gaming-Monitor 2026: Wie viel Hertz braucht ihr wirklich?

60 Hz, 144 Hertz oder noch mehr? Wir zeigen euch, welche Bildwiederholrate euer Monitor 2025 braucht.

Sind 60 Hertz wirklich noch das Minimum oder schon 144 Hertz oder gar mehr? Die Antwort lautet, wie so oft, es kommt drauf an ....(Bildquelle: Adobe Firefly, KI generiert) Sind 60 Hertz wirklich noch das Minimum oder schon 144 Hertz oder gar mehr? Die Antwort lautet, wie so oft, es kommt drauf an ....(Bildquelle: Adobe Firefly, KI generiert)

Gaming-Monitore werben inzwischen mit immer höheren Bildwiederholraten (angegeben in Hertz, kurz Hz). Doch lohnt es sich wirklich, mehr Geld für einen Monitor auszugeben, damit dieser 240 Hertz oder 360 Hertz schafft? Oder reicht ein günstigerer Bildschirm mit 60 Hertz bis 144 Hertz vollkommen aus?

Wir erklären, wie viel Hertz ihr im Jahr 2026 wirklich braucht und worauf ihr beim Kauf achten solltet.

Warum Hertz beim Gaming so wichtig sind: Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft euer Monitor pro Sekunde ein neues Bild darstellt. Je höher der Wert, desto mehr Bilder pro Sekunde. Beim Blick auf den Bildschirm sieht das Gezeigte dann flüssiger aus.

Früher waren 60 Hertz der Standard. Allerdings hat sich das im Gaming geändert. Seit ein paar Jahren sind 120 Hertz bis 144 Hertz das neue Minimum.

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Das Hz-Minimum 2026: 120 Hertz

Kurzgesagt:

  • Ein Wert unter 120 Hertz lohnt sich für einen Gaming-Monitor kaum noch.
  • Es gibt bereits günstige Modelle ab 200 Euro, die 120 bis 144 Hertz bieten.
  • Selbst bei Casual-Games werdet ihr einen Unterschied zwischen 60 und 120 Hertz wahrnehmen.

Für wen lohnt sich das? Für alle, die gern ein bisschen zocken, aber das Ganze nicht so ernst nehmen. Ruhigere Spiele, wie Cozy Games oder auch langsame Singleplayer kommen mit dieser Bildwiederholrate gut zurecht.

Ausnahme: Als Zweitmonitor für YouTube oder Office ist ein Monitor mit 60 Hertz noch okay.

Der Sweet Spot: 144 bis 180 Hertz

Kurzgesagt:

  • Für viele Spieler ist ein Monitor mit 144 Hertz ein guter Kompromiss zwischen Preis und Leistung.
  • Gängige Grafikkarten sollten problemlos 144 Hertz bei einer Full-HD-Auflösung schaffen.
  • Wenn ihr ein bisschen mehr Budget nutzt, könnt ihr bereits einen Monitor mit 165 oder sogar 180 Hertz bekommen

Für wen ist das interessant? Wenn ihr gerne schnelle Spiele wie Shooter zockt, dann werden sich die höheren Hertz-Werte positiv bei euch bemerkbar machen. Als Casual-Spieler sind noch höhere Werte zwar nice-to-have, aber, unter Berücksichtigung der Anschaffungskosten, nicht nötig.

Für Enthusiasten, Pro-Gamer und die, die es noch werden wollen: 240 Hz und mehr

Kurzgesagt:

  • Monitore mit 240, 300 oder sogar 360 Hertz richten sich an Spieler, bei denen jeder Treffer sitzen muss – zum Beispiel (aufstrebende) E-Sportler.
  • Voraussetzung dafür ist eine besonders leistungsfähige Hardware, die den Gaming-Monitor auch konstant mit den gewünschten FPS (Frames per second/Bilder pro Sekunde) versorgt.
  • In rasanten Shootern wie Counter-Strike 2, Valorant, Battlefield oder Call of Duty könnt ihr damit punkten. Auch in neuen Rennspielen seid ihr hiermit bestens versorgt. Bei ruhigeren RPGs oder Strategiespielen sind Bildschirme mit solch hohen Hertz-Werten eher nicht nötig.

Für wen lohnt sich das? Wenn ihr (semi-) professionell Shooter oder Racing Games spielt, dann lohnt sich ein Monitor mit solch starker Performance für euch. Für alle anderen ist eine Anschaffung eines solchen Geräts eher unnötig teuer.

Was ihr bedenken solltet

Nur weil euer Monitor hohe FPS-Werte unterstützt, bedeutet das nicht, dass ihr diese auch erreicht. Ihr braucht auch die entsprechende Hardware, die den Bildschirm mit Frames füttert. Das solltet ihr vor dem Kauf eines entsprechenden Monitors also sicherstellen.

Für eine Einschätzung bieten sich auch sogenannte FPS-Rechner an, die ihr im Internet findet. Darin tragt ihr ein, mit welcher Hardware ihr welches Spiel auf welcher Auflösung zocken wollt und lasst euch dann ausrechnen, wie viel FPS theoretisch erreicht werden.

Starke Gaming-Rechner bieten wir euch hier:

Hinzu kommen weitere Faktoren wie Input-Lag, Panel-Technik (IPS, VA, OLED) und Adaptive Sync (G-Sync, FreeSync), die genauso entscheidend sind.

Jetzt seid ihr gefragt: Wieviel Hertz unterstützt euer aktueller Monitor? Seid ihr damit zufrieden oder werdet ihr noch umrüsten? Schreibt uns eure Erfahrungen doch gerne hier auf GameStar Tech in die Kommentare und tauscht euch mit der Community über das Thema aus.

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