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Seite 2: Geforce RTX 2000 - Alle Infos und Details zu den neuen Nvidia-Grafikkarten

RTX statt GTX und Raytracing statt Rasterisierung

Geforce RTX 2080 und Raytracing - Was bringt Nvidias neue Grafikkarten-Generation uns Spielern? 12:29 Geforce RTX 2080 und Raytracing - Was bringt Nvidias neue Grafikkarten-Generation uns Spielern?

• Wieso RTX und nicht mehr GTX?
Nvidia will mit dem neuen RTX-Kürzel den Fokus auf Raytracing verdeutlichen. Denkbar wäre, dass die Buchstaben sich auf den in der Gamescom-Präsentation genannten Begriff »Ray Tracing Accelerator« beziehen. So oder so ist aber sicher, dass Raytracing mit den neuen GPUs im Vordergrund stehen soll.

Was ist Raytracing?
Raytracing ist eine Strahlensimulation, um Licht, Schatten und Reflektionen korrekt in Spielen (oder auch in Filmen und in der Werbung) darstellen zu lassen. Bislang nutzen Spiele dafür die Rasterisierungs-Methode, die allerdings viel Trickserei nötig macht, nicht immer korrekt arbeitet und manchmal an ihre Grenzen stößt (siehe auch den unten verlinkten, ausführlichen Artikel dazu).

Raytracing wird softwareseitig mit dem kommenden Oktober-Update für Windows 10 veröffentlicht, dann beherrscht DirectX 12 das DXR-Feature für Raytracing. Zeitgleich mit der Ankündigung im Frühjahr auf der GDC hat Nvidia RTX für Gameworks enthüllt.

Mit den kommenden Geforce-Grafikkarten wird das Feature nun auch per Hardware beschleunigt, was ersten RTX-Demos zu kommenden Spielen zufolge auch notwendig ist. Denn noch scheint Raytracing trotz Hardwarebeschleunigung auf den neuen Grafikkarten sehr viel Leistung zu fordern.

Dice plant mit Battlefield 5 etwa, dass eine RTX 2080 Ti die Raytracing-Features mit 60 fps darstellen kann - allerdings nur in Full HD. Die Entwickler von Enlisted geben stattdessen an, dass ihr Shooter 90 fps in 4K trotz Raytracing erreichen soll. Um ein abschließendes Fazit zu Raytracing und dessen Performance zu ziehen, ist es aber noch zu früh. Noch sind zu viele Faktoren ungewiss, die Spiele samt Raytracing-Support in der Entwicklung und die Treiber nicht final.

Was ist Raytracing und wie unterscheidet es sich von Rasterisierung?

• Welche Spiele unterstützen Raytracing?
Derzeit noch keine, aber Nvidia hat die Unterstützung vieler Studios hinter sich. So werden etwa Battlefield 5, Metro: Exodus und Shadow of the Tomb Raider Raytracing unterstützen, vermutlich aber nicht direkt zur Veröffentlichung.

Diese Spiele unterstützen Raytracing oder DLSS

• Wie viel schneller sind die neuen Grafikkarten in herkömmlichen Spielen?
Das ist bislang noch nicht ganz klar. Nvidia hat bei der Enthüllung der Grafikkarten kein Wort dazu verloren, wie viel schneller die neue RTX-2000-Serie in herkömmlichen Spielen ist. Erst im Nachhinein wurde ein Vergleich zur Leistung zwischen RTX 2080 und GTX 1080 veröffentlicht.

Demnach ist die RTX 2080 rund 40 bis 50 Prozent schneller als eine GTX 1080. In einem Interview lässt Nvidia außerdem verlauten, dass Turing nicht nur für Deep Learning und KI entwickelt worden ist und auch »ein Biest« in älteren Spielen sei.

Wie hoch die Performance von RTX 2080 Ti und RTX 2080 wirklich ausfallen, müssen unabhängige Tests zeigen, zumal bei Nvidias Angaben zu viele technische Eckdaten fehlen (Grafikeinstellungen, genau Hardware des Setups).

Nvidia veröffentlicht Benchmarkvergleich zwischen RTX 2080 und GTX 1080

• Was ist Turing?
Turing ist die neue Mikro-Architektur von Nvidia, die auf der Computer-Grafikmesse Siggraph von Nvidias CEO Jensen Huang vorgestellt wurde und den Vorgänger »Pascal« nach über zwei Jahren schrittweise ablöst. Turing bedient nicht nur die professionellen Quadro-Grafikkarten, sondern ist auch die Basis für die neuen RTX-2000-GPUs.

Das Besondere an Turing: Nvidia verbaut spezielle Rechenkerne für Raytracing (RT-Cores). Damit sind die RTX-Grafikkarten in der Lage, Raytracing hardwareseitig zu beschleunigen. Darüber hinaus besitzen sie auch die von Volta bekannten Tensor-Kerne, die sich um künstliche Intelligenz und den neuen Kantenglättungsmodus DLSS (»Deep Learning Super-Sampling«) kümmern.

Turing für Spieler - Nvidias neue Mikroarchitektur im Detail

Der Turing-Chip auf den Geforce-RTX-2000-Grafikkarten besitzt zusätzliche RT- und Tensor-Kerne für Raytracing beziehungsweise KI-Aufgaben und DLSS. Der Turing-Chip auf den Geforce-RTX-2000-Grafikkarten besitzt zusätzliche RT- und Tensor-Kerne für Raytracing beziehungsweise KI-Aufgaben und DLSS.

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