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»Geldwäsche?« - Steam-User kauft 13.000 digitale Hosen und die Community rätselt

Ein PUBG-Spieler ist auf Steam über einen leeren Account gestolpert. Leer, bis auf 13.000 Hosen im Inventar.

Was will man mit so viel digitaler Beinbekleidung? Was will man mit so viel digitaler Beinbekleidung?

Wenn ihr wie wir seid, dann tummeln sich in eurer Steambibliothek bestimmt einige Spiele. Und wenn ihr einige Spiele auf Steam besitzt, dann gibt es bestimmt auch einige Sammelkarten oder andere Ingame-Gegenstände, die im Inventar eures Profils vor sich hin existieren.

Manchmal bekommt man die digitalen Gegenstände durchs Spielen einfach hinterhergeworfen, ohne wirklich etwas davon mitzubekommen. Manche kann man sich aber auch auf dem Communitymarkt kaufen und einige sogar in den damit verbundenen Spielen benutzen.

Für PUBG: Battlegrounds kann man sich via Steam beispielsweise Cosmetics in Form von Klamotten oder Waffenskins erhandeln, mit denen man seine Kämpfer im Spiel ausstattet. Oder man wird den Ramsch, den man ohnehin nicht braucht, für ein paar Cents wieder los. Genau das hat ein PUBG-Spieler auch getan und ist dabei auf etwas ziemlich Kurioses gestoßen.

Ein leeres Steam-Profil voller Hosen

Auf Reddit postete u/killmissy den ungewöhnlichen Fund eines Steam-Profils, das bis auf ein proppenvolles Inventar ansonsten völlig leer zu scheint.

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Bin auf ein völlig leeres Steam-Profil mit 13.000 dieser 0,03-Dollar-PUBG-Hosen gestoßen. Weiß jemand, was hier los ist?

Im Gepäck des mysteriösen Steam-Users befinden sich einfache PUBG-Hosen im Wert von fast 400 US-Dollar. Wie OP in den Kommentaren berichtet, hat dieser Account ihm genau so eine Hose abgekauft. Was genau er damit bezweckt, darüber wird fleißig gerätselt.

Einige vermuten, dass hier versucht wird Profit aus dem Handelssystem auf Steam zu schlagen:

Er wird sie erst alle besitzen und dann wird er sie für Millionen verkaufen. - u/killer22250

Pubg hat ein seltsames Wirtschaftssystem, bei dem einige Gegenstände auf dem Steam-Markt gekauft und verkauft werden können und andere nicht. Sie planen auch, das Inventarsystem zu ändern, also bin ich mir nicht ganz sicher. Aber entweder kauft er [die Hosen], um sie für BP zu verschrotten und damit Gutscheine für Waffen-Skins zu kaufen. Oder er behält sie in der Hoffnung, dass die Überarbeitung des Inventarsystems den Wert in die Höhe treibt. - u/Wajina_Sloth

Ganz unlogisch wäre dieses Vorhaben nicht. Letztes Jahr hat ein Spiel namens Banana für Schlagzeilen gesorgt. Es ist ein einfaches Clicker-Spiel, bei dem ihr auf einer Banane herumdrückt, um euren Highscore hochzujagen. Dabei besteht jedes Mal die Chance, Sammelkarten und Skins zu erhalten, die auf dem Markt gegen echtes Geld verkauft werden kann.

Video starten 2:00 Banana: Das komplette Spiel im GameStar-Let's-Play

Manche Skins sind seltener und daher wertvoller als andere oder steigen vielleicht sogar im Wert. Wer braucht schon Aktien, wenn man digitale Bananen hat. Oder PUBG-Hosen.

Andere Kommentare vermuten hinter dem Hosensammler allerdings keinen träumerischen Spekulanten, sondern einen dubiosen Mittelsmann.

Im Ernst, es handelt sich wahrscheinlich um das Konto eines Mittelsmanns. Es werden Artikel für den Handel mit Drittparteien aufbewahrt und man erhält nur Geld für den betreffenden Artikel. Jemand hat über dieses Konto einige schmierige Geschäfte gemacht. - u/Coveinant

Geldwäsche? Betrug und Abzocke? - u/lunas2525

Wahrscheinlich das „Mittelsmann“-Konto eines Betrügers. Wenn die sich Zugang zu einem Konto verschaffen, kaufen sie alle billigen Artikel in großen Mengen von diesem Konto und dann andere Artikel vom eigentlichen Konto des Betrügers. Auf diese Weise kann die betrogene Person nur zum Mittelsmann-Konto zurückverfolgt werden, Steam sperrt das Mittelsmann-Konto und der Betrüger kommt ungestraft davon. - u/83athom

Auch Steam selbst warnt im FAQ vor dem Interagieren mit solchen Zwischenhändlern. Das ist auf dem Community-Markt nicht nötig und birgt nur die Gefahr, über den Tisch gezogen zu werden.

Tatsächlich ist es ziemlich wahrscheinlich, dass es sich bei dem Hosensammler wirklich um so etwas wie eine Botfarm mit dem Ziel handelt, Geld zu waschen oder den Markt zu manipulieren. Gerade weil das Profil ansonsten nichts anderes zu tun scheint, als billige Buchsen zu kaufen. Auch, wenn die Geschichte sicherlich für Lacher sorgt, solltet ihr immer aufpassen, mit wem ihr Geschäfte eingeht.

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