50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Einer der besten Sci-Fi-Monster-Filme, der lächerlich wenig Geld gekostet hat, läuft jetzt überraschend auf Netflix

Gerade einmal ein halbes Jahr ist der Kino-Release des letzten Godzilla-Films her. Jetzt ist der extrem erfolgreiche Minus One überraschend auf Netflix verfügbar.

Brüllt jetzt auch auf Netflix: Superechse Godzilla sorgt natürlich auch in Minus One für jede Menge Chaos. Bildquelle: Netflix Brüllt jetzt auch auf Netflix: Superechse Godzilla sorgt natürlich auch in Minus One für jede Menge Chaos. Bildquelle: Netflix

Man könnte sagen, Godzilla Minus One ist ein alter Hut. Denn der mittlerweile 33. Film der wohl berühmtesten Kaiju-Reihe orientiert sich mit seinem Konzept sehr stark am ursprünglichen Godzilla: Menschheit weckt Monster, Monster steigt aus dem Meer und brutzelt Tokyo, Menschheit findet einen Weg, das Monster zu vernichten. Soweit bekannt.

Doch nach vielen eher mittelmäßigen Filmen besinnt sich das Franchise mit Godzilla Minus One auf alte Stärken zurück. Denn mit der Rückkehr zum ursprünglichen 50er-Jahre-Setting bringt der Film auch eine gesellschaftskritische Note in die Reihe zurück, die vielen seiner Vorgänger abhandengekommen war.

Video starten 1:59 Godzilla größer und böser denn je: Der neue Trailer zu Minus One ist ein Fest für Kaiju-Fans

Rekordverdächtige Riesenechse

Und dieser Ansatz scheint sich ausgezahlt zu haben. Binnen kürzester Zeit wurde der Film zum Hit. Bei einem Produktionsbudget von geschätzten 11 Millionen Dollar schaffte es Minus One, bisher 116 Millionen Dollar Umsatz zu machen. Damit ist er der finanziell erfolgreichste Film der Reihe.

Außerdem räumte der neue Godzilla bei der diesjährigen Oscar-Verleihung den Preis für die besten visuellen Effekte ab - der erste Oscar für die Reihe.

Nur sieben Monate nach dem japanischen Kino-Release von Minus One gibt es das Godzilla-Abenteuer jetzt auf Netflix zu sehen. Wir erklären euch, worum es geht und ob sich das Anschauen lohnt.

Worum geht's?

Minus One dreht sich um das Schicksal des Kampfpiloten Koichi Shikishima (Ryunosuke Kamiki). Während eines Einsatzes im Zweiten Weltkrieg begegnet er auf einer entlegenen Pazifik-Insel erstmals dem gigantischen Monster Godzilla, das fast alle der dort stationierten Soldaten tötet.

Nach dem Krieg arbeitet Shikishima für ein Bergungsunternehmen in Tokyo und ist bemüht, das Erlebte zu vergessen. Doch durch die amerikanischen Atomtests im Pazifik wird Godzilla aufgeweckt und macht sich wütend auf den Weg, die nächstgelegene menschliche Siedlung auf dem Festland anzugreifen. Wenig überraschend ist das Tokyo, wo auch Shikishimas Freundin Noriko (Minami Hamabe) arbeitet und bei Godzillas Angriff schwer verletzt wird.

Getrieben von Rachegelüsten schwört Shikishima, das Monster zu vernichten und schließt sich den Truppen der ehemaligen japanischen Marine auf einer vermeintlichen Selbstmordmission an. Nur so glaubt Shikishima, das Leben seiner Ziehtochter Akiko (Sae Nagatani) schützen zu können. Doch vielleicht kann ihm der mürrische Mechaniker Tachibana (Munetaka Aoki) helfen.

Hier seht ihr den Film auf Netflix

Unsere Meinung zu Godzilla Minus One

Jesko Buchs
Jesko Buchs

Jesko kommt aus der Vulkaneifel und hat in Trier, München und Tokyo Medienwissenschaften und Journalismus studiert. Seit langem ist er bekennender Japan-Fan und verschlingt haufenweise Anime und Manga. Nach einem sechsmonatigen Studienaufenthalt in Tokyo kennt er sich mittlerweile auch bestens in der japanischen Geschichte und Popkultur aus. Mit Kyudo lernt Jesko außerdem auch eine echte Samurai-Kampfkunst.

Ich habe Godzilla Minus One in Japan im Kino gesehen und war zugegebenermaßen überrascht. Denn obwohl ich nie ein besonderer Fan des Kaiju-Genres gewesen bin, kam ich um den Hype rund um das neueste Godzilla-Epos einfach nicht drumherum. Zu omnipräsent war die Werbung; die Kritiker lobten die gesellschaftskritische Handlung und die Rückkehr zu Godzillas Ursprüngen in den höchsten Tönen.

Denn Godzilla steht bekanntermaßen stellvertretend für das atomare Trauma Japans. Gepaart mit der Hauptfigur des feigen Kamikazepiloten Shikishima ergibt der vermeintlich schlichte Monsterfilm ein erstaunlich tiefgründiges Antikriegsdrama, das das Lebensgefühl im gebeutelten Japan der Nachkriegszeit stimmungsvoll nachzeichnet.

Zwar kann auch dieser interessante Perspektivwechsel nicht über die eigentlich pathetische Story und (aus meiner Sicht) nur mäßiges CGI hinwegtäuschen. Gutes Popcorn-Kino für alle, die mal zweieinhalb Stunden den Kopf ausschalten wollen, ist der Film aber allemal.

Und berücksichtigt man, dass dieser Film statt üppigem Hollywood-Budget nur schlappe 12 Millionen Dollar zur Verfügung hatte, ist diese Leistung umso beachtlicher.

Godzilla Minus One seht seit dem 1. Juni 2024 ziemlich überraschend und ohne Vorwarnung im Streaming-Abo von Netflix zur Verfügung.

Eure Meinung ist gefragt: Habt ihr Godzilla Minus One bereits gesehen? Was haltet ihr vom neusten Godzilla-Film? Seid ihr glühende Kaiju-Fans? Schreibt es uns gerne in die Kommentare?

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