Seite 4: Haswell-Grafik HD 4600 im Test - Spielen ohne Grafikkarte?

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Fazit

Jan Purrucker: Intel verbessert die Leistung seiner integrierten Grafikeinheiten mit Haswell weiter, als Ersatz für separate Grafikkarten (selbst sehr günstige) taugen sie für Spieler aber nach wie vor nicht. Unter anderem, weil die Prozessoren über keinen eigenen Videospeicher verfügen und der Grafikkern auf den vergleichsweise langsamen Arbeitsspeicher zurückgreifen muss. Zwar stattet Intel auch einige der neuen Prozessoren mit theoretisch viel leistungsfähigeren Grafikeinheiten samt 128 MByte schnellem Onchip-RAM aus, allerdings wird es die fast ausschließlich im mobilen Sektor geben, also in Note- und Ultrabooks.

Außerdem kam es bei unserem Test der im Core i7 4770K integrierten HD 4600 wie im vergangenen Jahr mit Core i7 3770K und HD 4000 immer noch regelmäßig zu Abstürzen und Bildfehlern. In Sachen 3D-Leistung ist AMD mit dem A10 6800K klar im Vorteil. Die integrierte Radeon HD 8670D schaufelt deutlich mehr Bilder pro Sekunde zum Monitor als der i7 4770K. Zudem funktioniert der bekannte Catalyst-Treiber deutlich problemloser mit aktuellen Titeln. Einen vollwertigen Ersatz für eine dedizierte Grafikkarte bieten derzeit aber weder die AMD-APUs noch Intels Haswell-Generation. Zumindest nicht im Desktop-PC, für mobile Geräte ist die Leistung der internen Grafikeinheiten dagegen mittlerweile beachtlich. Wenn das Budget für eine separate Grafikkarte aber nicht ausreicht, kann der A10 immerhin Gelegenheitsspieler ohne hohe Ansprüche an die Bildqualität zufriedenstellen. Dem 4770K hilft seine höhere CPU-Leistung hier nicht - die Grafik ist einfach zu langsam und der Treiber nach wie vor zu fehlerhaft.

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