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Hearthstone im Test - Die Perfektion der Routine

Blizzards Dauerkartenbrenner hat inzwischen über vier Jahre, hunderte neue Karten und unzählige Änderungen auf dem Buckel, zeigt aber keinerlei Ermüdungserscheinungen. Zeit für ein Test-Update. Und für eine neue Wertung.

von Heiko Klinge,
12.05.2018 09:53 Uhr

Das Addon Hexenwald erweiterte Hearthstone um 135 neue Karten. Mittlerweile erscheinen drei Erweiterungen pro Jahr für Blizzards Sammelkartenspiel.Das Addon Hexenwald erweiterte Hearthstone um 135 neue Karten. Mittlerweile erscheinen drei Erweiterungen pro Jahr für Blizzards Sammelkartenspiel.

Über 70 Millionen, was für eine Zahl! So viele Menschen haben inzwischen Hearthstone gespielt. Blizzards kurzweilige Kartenklopperei ist ein Massenphänomen geworden. Und wie bei jedem Massenphänomen scheiden sich auch an Hearthstone die Geister. Zu casual, zu bunt, zu mainstream, zu unbalanciert, zu langweilig, zu wasauchimmer.

Fakt bleibt: Blizzard ist es trotz aller Unkenrufe gelungen, einen echten Dauerbrenner zu kreieren, der verlässlich jeden Monat Millionen von Dollar einspielt. Mittlerweile erscheinen jedes Jahr gleich drei vollwertige Addons - eine Produktpflege, von der Starcraft- und Diablo-Fans nur träumen können.

Hearthstone fair und angemessen zu testen, ist deshalb ein echter Drahtseilakt. Zum einen, weil wertende Aussagen von heute mit dem nächsten Update schon wieder passé sein können. Zum anderen, weil der persönliche Spaß mit Hearthstone entscheidend davon abhängt, wie und warum man es spielt.

Fast zehn Euro für sieben Kartenpakte: Bei den Preisen schlägt Blizzard ordentlich zu.Fast zehn Euro für sieben Kartenpakte: Bei den Preisen schlägt Blizzard ordentlich zu.

5 Punkte Abwertung für Pay2Win

Egal ob analog oder digital: Sammelkartenspiele sind eigentlich schon per Definition Pay2Win. Denn je mehr Karten wir uns kaufen, desto mehr Optionen haben wir, uns ein schlagkräftiges Deck zusammenzustellen. Hearthstone bildet hier keine Ausnahme und ist im Konkurrenzvergleich zudem noch recht teuer. Für zwei Packungen verlangt Blizzard stattliche 2,99 Euro, was gerade mal zehn Karten garantiert, von denen im schlechtesten Fall lediglich zwei selten sind. Wer ein frisch angekündigtes Addon vorbestellen und sich so bestimmte Boni oder Rabatte sichern möchte, wird gleich mit 49,99 Euro zur Kasse gebeten.

Drei große Aber: 1. Egal ob gewöhnlich oder legendär: Keine Karte ist übermächtig. 2. Sämtliche Karten lassen sich mit entsprechender Ausdauer auch ohne Echtgeld-Einsatz erspielen oder aus zerstörten überzähligen Karten craften. 3. Blizzard achtet darauf, dass sich auch mit »billigen« Karten schlagkräftige Decks zusammenstellen lassen. Regelmäßig schaffen es Builds mit nur einer oder sogar gar keiner legendären Karte in die Liste der erfolgreichsten Decks.

Wer Geld in die Hand nimmt, kommt unter dem Strich dennoch schneller zu einem schlagkräftigen Deck als selbst der beste Vielspieler, weshalb wir der Wertung von Hearthstone 5 Punkte für Pay2Win abziehen.

Wenn ihr einen kostenlosen Solo-Zeitvertreib sucht

Wie jeder Free2Play-Titel ködert Hearthstone seine Spieler mit kostenlosen Inhalten, um sie irgendwann an die Bezahlangel zu bekommen. Aber nur wenige Titel haben derart viele und qualitativ hochwertige Köder.

Wer vor vier Jahren karten- und ingame-währungs-los mit Hearthstone begann, konnte lediglich im Tutorial die simplen Regeln lernen und eine Reihe von KI-Matches bestreiten, um sich so erstes Kartenmaterial zu erspielen, mit dem man im Multiplayer-Modus aber schnell an seine Grenzen stieß.

Dann hieß es entweder zusätzliche Kartenpakete für Echtgeld kaufen, oder Ingame-Währung über tägliche Quests ergrinden. Auch die Arena, in der man sich aus Zufallskarten sein Deck zusammenbaut, erforderte damals wie heute ein signifikantes Startgeld.

Hearthstone - Screenshots ansehen

Im Lauf der vergangenen Jahre hat Blizzard allerdings zahlreiche Spielmodi ergänzt, die keinerlei Echtgeld- oder Ingame-Währung-Einsatz erfordern. Wer deshalb heute mit Hearthstone anfängt, kann problemlos Dutzende unterhaltsame Stunden damit verbringen, ohne auch nur einen Cent auszugeben.

Plus-Report: Making of Hearthstone - Blizzards Trumpfkarte

Exemplarisch hierfür steht die aktuellste Erweiterung Hexenwald, die neben 135 neuen Karten mit der Monsterjagd auch eine komplett kostenlos spielbare Roguelike-Solokampagne liefert, in der ihr mit vier unterschiedlichen Helden samt vorgefertigen Decks gegen cool inszenierte Bosse antretet. Auch die Addons Kobolde & Katakomben sowie Ritter des Frostthrons ergänzten Hearthstone um hochklassige Gratis-Abenteuer.

Hinzu kommen die wöchentlich wechselnden Kartenchaos-Turniere, die ebenfalls kostenlos sind, häufig keinerlei eigene Karten erfordern und immer wieder mit kreativen Regelvarianten überraschen. Egal wie man also zu Blizzards Free2Play-System steht: Kein anderes Sammelkartenspiel bietet derart vielfältige und hochwertige Inhalte für Kostenlos-Spieler.

Hearthstone: Der Hexenwald - Video: Die Monsterjagd ist eröffnet 14:27 Hearthstone: Der Hexenwald - Video: Die Monsterjagd ist eröffnet

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