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Inhaltsverzeichnis
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Hearts of Iron 4 im Nachtest: Paradox' Sorgenkind hat jetzt eine Seele

Das Review-Update zur Globalstrategie zeigt auf, dass sich eine ganze Menge im Zweiten Weltkrieg getan hat. Beim Gameplay - und auf der Gefühlsebene.

von Reiner Hauser,
06.02.2021 05:00 Uhr

Auf Steam galt Hearts of Iron 4 lange als Problemfall: das ungeliebte dritte Strategiespiel-Kind der Paradox-Fangemeinde. Für den Nachtest fragen wir: Hat sich daran dank Patches und DLCs etwas geändert? Auf Steam galt Hearts of Iron 4 lange als Problemfall: das ungeliebte dritte Strategiespiel-Kind der Paradox-Fangemeinde. Für den Nachtest fragen wir: Hat sich daran dank Patches und DLCs etwas geändert?

Obwohl sich Strategiespiele mehr über ihr Gameplay definieren als andere Genres, gehöre ich zu den Spielern, die dennoch Immersion und Gefühl darin suchen und für eine gute Erfahrung auch brauchen. Mit Hearts of Iron 4 bin ich auf diese Weise jedoch nie warm geworden, schon allein, weil ich kein Fan des Zweiten Weltkriegs als Setting bin.

Neben dieser grundsätzlichen Abneigung schien mir im Gegensatz zu den anderen Globalstratgie-Titeln von Paradox immer ein gewisser Funke zu fehlen, der mehr daraus machte als einen Rüstungsindustrie-Simulator mit Frontlinien. Nun aber, über vier Jahre nach meinem ursprünglichen Test zu Hearts of Iron 4, hat sich das geändert.

Zwar konnten nicht alle meine Kritikpunkte von damals ausgeräumt werden. Doch eines hat sich seither zweifellos geändert: Hearts of Iron 4 hat jetzt eine Seele.


Der Autor
Nachdem unser Tester Reiner Hauser bereits die Globalstrategiespiele Europa Universalis 4, Crusader Kings 2 sowie Stellaris im Jahr 2020 noch einmal unter die Lupe genommen hat, fehlte noch Hearts of Iron 4 im Quartett der Apokalyptischen Reiter, in dem jeder »Krieg« sein will. Aber das ist eben Paradox. Es gibt kein Entrinnen, auch nicht für Reiner.

Was Hearts of Iron 4 im Kern ist

Um es für alle noch einmal knapp zusammenzufassen, in Hearts of Iron 4 übernehmt ihr eine beliebige Nation auf der Welt im Jahr 1936 oder 1939. Ihr balanciert Zivil- und Rüstungsindustrie aus, um die nötige Kriegsinfrastruktur aufzubauen, forscht an Waffentechnologien für Luft, Boden und Wasser, produziert die entsprechenden Truppen und Maschinen und schickt sie letzten Endes ins Feld.

Die einzigartige Kampfmechanik mit Frontlinien, Marschplänen, mehrstufigen Angriffslinien, Luftunterstützung und Spezialtaktiken sorgt für die strategische Spieltiefe, während ihr über individuelle nationale Schwerpunktbäume die ideologische und geopolitische Entwicklung eurer Nation bestimmt. Das Spiel läuft dabei in pausierbarer Echtzeit.

Nach einem innenpolitischen Hin und Her (eigene Mechanik) bricht der Bürgerkrieg aus. Zuerst nur gegen die Faschisten im Westen, dann aber kommen noch Anarchisten dazu. Nach einem innenpolitischen Hin und Her (eigene Mechanik) bricht der Bürgerkrieg aus. Zuerst nur gegen die Faschisten im Westen, dann aber kommen noch Anarchisten dazu.