Hellboy: Der neue Kinofilm steht gerade stark in der Kritik - als Fan sage ich: Nicht so voreilig!

2024 startet mit The Crooked Man bereits das zweite Hellboy-Reboot in den Kinos. Der erste Trailer steht unter Beschuss, aber Vali hat tatsächlich Hoffnung für den Film.

Über den neuen Hellboy wird schon jetzt fleißig diskutiert. The Crooked Man soll irgendwann 2024 in den Kinos starten. Bildquelle: Ketchup Entertainment Über den neuen Hellboy wird schon jetzt fleißig diskutiert. The Crooked Man soll irgendwann 2024 in den Kinos starten. Bildquelle: Ketchup Entertainment

Als Hellboy-Fan hat man es nicht leicht. Guillermo del Toro durfte seine ausgezeichnete Trilogie mit Ron Perlman nie beenden, stattdessen folgte 2019 mit Heart of Darkness ein Reboot, das definitiv zu wünschen übrig ließ - wie meine eigene Filmkritik mir selbst nochmal schmerzlich in Erinnerung ruft.

Neues Jahr, neuer Höllenjunge

Jetzt steht für 2024 der nächste Versuch in den Startlöchern, das abermals mit einem neuen Höllenjungen daherkommt: Jack Kesy (Deadpool 2, The Strain) setzt sich die abgesäbelten Hörner auf, um während der 50er-Jahre in den Appalachen einen mysteriösen Fall zu untersuchen. 

Natürlich gehen dabei unerklärliche Dinge vor, sonst hätte das BPRD (Bureau of Paranormal Research and Defense) Hellboy nicht darauf angesetzt. An seiner Seite: Eine frischgebackene Agentin (Adeline Rudolph), die es zum ersten Mal mit Hexen, Teufeln und paranormalen Ungetümen zu tun bekommt.

Einen konkreten Eindruck zu Hellboy: The Crooked Man bekommt ihr im offiziellen Trailer:

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Fans machen dem neuen Hellboy die Hölle heiß

Der Ersteindruck zu The Crooked Man kommt bei vielen Filmfans allerdings nicht allzu gut an. Bei YouTube gehen zum Beispiel Likes und Dislikes Hand in Hand miteinander und auch auf Social Media (wie zum Beispiel X, ehemals Twitter, und Reddit) wird viel über den neuen Hellboy gelästert. 

Woran die Leute sich stören? Besonders viel Kritik bekommt der Look von Jack Kesy und des Films allgemein ab. So wird bemängelt, dass der Trailer billig und fast schon wie ein Fan-Film wirkt. Fairerweise handelt es sich bei The Crooked Man mit einer Finanzierung von 50 Millionen US-Dollar auch um eine Low-Budget-Vision.

Ebenso wird sich daran gestört, dass sich das Hellboy-Reboot eher wie ein Horrorfilm anfühlt, auf den der Höllenjunge nur draufgepackt wird - und damit eben ganz andere Vibes mit sich bringt, als die beiden Teile von Guillermo del Toro. Ich sehe das aber anders.

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Warum ich mich (vorsichtig) auf das Hellboy-Reboot freue?

Mit Mike Mignola ist der Schöpfer von Hellboy persönlich bei The Crooked Man involviert. Mignola verantwortet das Drehbuch, das Brian Taylor als Regisseur auf die große Leinwand bahnt.

Taylor ist definitiv eine … interessante Wahl. Denn seinen Crank-Filme oder auch der Netflix-Serie Happy! kann ich definitiv etwas abgewinnen, bei Ghost Rider: Spirit of Vengeance oder Gamer muss ich mindestens ein Auge zudrücken.

Doch zurück zu Mignola: Dass der Autor und Zeichner der Comics die Story von The Crooked Man übernimmt, stimmt mich allemal optimistisch. Und auch, dass die Geschichte überschaubare Ausmaße annimmt, in sich geschlossen zu sein scheint und eigentlich nur einen kleinen Fall irgendwo im Nirgendwo behandelt.

Gerade Mignolas Hellboy-Kurzgeschichten, in denen Hellboy auf irgendeine übernatürliche Bedrohung geworfen wird, zählen zu meinen absoluten Lieblingen! Im direkten Gegensatz dazu hat sich Call of Darkness mit David Harbour als Höllenjungen beispielsweise komplett übernommen und hat viel zu viele Ideen und Elemente aus der Vorlage in einen Topf geschmissen. Dass The Crooked Man einen ganz anderen Ansatz verfolgt, ist damit in meinen Augen ein gutes Zeichen.

Und siehe da, mit dieser Meinung stehe ich definitiv nicht alleine da:

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So blöd es klingt: Weniger ist manchmal mehr und ein paar der besten Hellboy-Kurzgeschichten sind der beste Beweis dafür - wie zum Beispiel The Corpes, The Wolves of Saint August, Hellboy in Mexiko, Pancakes und natürlich The Crooked Man.

Außerdem bedeutet auch das überschaubare Budget von nur 50 Millionen US-Dollar bedeutet automatisch, dass das Hellboy-Reboot ein schlechtes ist. Gerade Deadpool und Joker zeigten bereits in der Vergangenheit, dass gelungene Comicverfilmungen nicht viel Geld kosten müssen, solange das an den passenden Stellen zum Einsatz kommt.

Entsprechend freue ich mich (vorsichtig) auf The Crooked Man und bin gespannt darauf, was Brian Taylor als Hellboy-Regisseur auf den Kasten hat. Als langlebiger Fan der Comics von Mike Mignola komme ich schlichtweg nicht drumherum, dem neuen Höllenjungen eine Chance zu geben.

Was haltet ihr von dem ersten Trailer zu Hellboy: The Crooked Man? Wie gut hat euch das Reboot von 2019 mit David Harbour als Höllenjunge gefallen? Hättet ihr gerne noch Guillermo del Toros dritten Hellboy mit Ron Perlman gesehen oder könnt ihr guten Gewissens darauf verzichten? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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