Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

»Was zur Hölle treibt ihr da« - Hideo Kojima wechselt ausgerechnet mit seinem Metal-Gear-Nachfolger im Geiste von PlayStation zu Xbox

Eigentlich sollte Sony das nächste Spionage-Spiel von Metal-Gear-Schöpfer Hideo Kojima exklusiv publishen. Nachdem der PlayStation-Konzern das Spiel überraschend fallen gelassen hat, kündigt Kojima nun eine Partnerschaft mit Xbox an.

Hideo Kojima hob 1987 bei Konami die Metal-Gear-Reihe aus der Taufe. Mit seinem neuen Spionage-Spiel Physint wechselt der Japaner zu Xbox. Hideo Kojima hob 1987 bei Konami die Metal-Gear-Reihe aus der Taufe. Mit seinem neuen Spionage-Spiel Physint wechselt der Japaner zu Xbox.

Die Geschichte von Hideo Kojimas Spionage-Reihe Metal Gear Solid und Sonys PlayStation-Konsole sind untrennbar miteinander verbunden. Mehrere Teile der Reihe erschienen zuerst auf der PlayStation und wurden auf der japanischen Heimkonsole zum Mega-Hit.

Deswegen war es auch nicht wirklich verwunderlich, als Kojima Anfang 2024 ankündigte, mit Physint auch sein nächstes Spiel im Spionage-Genre in Zusammenarbeit mit Sony zu veröffentlichen. Diese Publishing-Partnerschaft ist nun allerdings überraschend geplatzt - mit Xbox hat Kojima ausgerechnet bei PlayStations mächtigstem Konkurrenten eine neue Heimat für sein Spiel gefunden.

Kojima: Trennung kam unerwartet

Bekannt wurde der Publisher-Wechsel am vergangenen Mittwoch, als Xbox auf dem offiziellen Blog des Konzerns ankündigte, die Publishing-Rechte für Physint zu übernehmen. Kurz danach melden sich auch PlayStation und Kojima selbst in den sozialen Medien zu der Entscheidung zu Wort.

Während die Sony-Tochter die Trennung in einem Statement auf Twitter als einvernehmliche darstellte, schilderte der kreative Kopf hinter Death Stranding die Situation ganz anders. Demnach habe PlayStation ihn und sein Team Mitte Juni plötzlich und unerwartet über die Einstellung der Partnerschaft informiert. Daraufhin habe er mit verschiedenen Partnern gesprochen, um einen neuen Publisher für Physint zu finden:

Entschlossen, das Projekt am Leben zu erhalten, haben wir die letzten drei Monate damit verbracht, unermüdlich nach einem neuen Partner zu suchen. Im Zuge unserer Verhandlungen [...] haben wir in XBOX einen Partner gefunden, mit dem wir eine gemeinsame Zukunftsvision teilen, und wir haben beschlossen, erneut mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Seid versichert, dass die Entwicklung von PHYSINT, unserem genreprägenden Action-Spionage-Titel, weiterläuft und auch in Zukunft vorangetrieben wird.

- Hideo Kojima (CEO Kojima Productions)

Video starten 3:00 Death Stranding 2: Hideo Kojimas neuester Streich ist ab sofort auf dem PC verfügbar

Spieler nehmen Sony aufs Korn

Für die Community war schnell klar, wer am Zerbrechen der Partnerschaft zwischen PlayStation und Kojima Productions Schuld hat. Ein Großteil der Spieler ist aufgrund der kürzlich bekannt gegebenen Einstellung der physischen Spiele-Discs momentan ohnehin nicht gut auf Sony zu sprechen. Im Netz überziehen sie die Firma mit Häme und harscher Kritik.

Viele User fragen sich zudem, wer bei PlayStation solch eine kurzsichtige Entscheidung treffen konnte, denn ein geistiger Metal-Gear-Nachfolger wäre nach Ansicht vieler Fans ein garantierter Hit für Sony. Twitter-Nutzer @MightyKeef schreibt etwa an Sony gerichtet: Bruh, was zur Hölle tut ihr da? Nachstehend haben wir euch noch mehr Community-Reaktionen eingebunden:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

In bester Nachbarschaft

Mehrere Fans weisen zudem auf eine nun drastisch verschlechterte Nachbarschaftsbeziehung hin. Das Büro von Kojima Productions im Tokioter Stadtteil Minato-ku liegt dem Büro der Sony Corporation direkt gegenüber.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Tatsächlich dürften für Sony die schlechten Verkaufszahlen von Death Standing 2 ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen sein. Experten-Einschätzungen zufolge soll das Spiel nur 2 Millionen Exemplare abgesetzt haben - deutlich weniger als der japanische Konzern sich erhofft hatte. Der direkte Vorgänger hatte es noch auf rund 5 Millionen verkaufte Kopien gebracht.

Sony ist allerdings auch nicht der erste Geschäftspartner, der Kojima den Laufpass gibt. Im Jahr 2015 verließ Kojima seinen ehemaligen Arbeitgeber Konami, nachdem er sich mit der Konzernleitung wegen der seiner Meinung nach zu Mobile-fokussierte Ausrichtung der Firma und der Einstellung seines Silent-Hill-Spiels überworfen hatte. Das Entwickler-Genie genießt auch wegen seiner eigenen Social-Media-Präsenz im Netz den Ruf eines Exzentrikers.

Die neu gewonnene Partnerschaft mit Xbox soll derweil weit über das Publishing von Physint hinausgehen: Microsofts Gaming-Sparte wird demnach auch die Veröffentlichung von Kojimas kommendem Horrorspiel OD übernehmen; beide Firmen wollen künftig zudem bei der Entwicklung neuer Film- und TV-Formate zusammenarbeiten.

Xbox dürfte damit seine Stellung auf dem asiatischen Markt aufbessern wollen, auf dem das amerikanische Unternehmen traditionell schwächer dasteht als der in Japan fest verwurzelte Konkurrent Sony.

Was haltet ihr vom Bruch zwischen Kojima und PlayStation? Seid ihr gespannt auf Physint und OD? Schreibt es uns in die Kommentare!


Kommentare(1)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.