Ich bin jedes Jahr auf zahlreichen Festivals: Zwei Apps sind dabei für mich unverzichtbar geworden

Den Überblick über ein gesamtes Festival-Programm zu behalten, ist für mich nahezu unmöglich – zum Glück bieten mir zwei Apps die nötige Unterstützung.

Zwei Apps sind für mich besonders hilfreich, wenn ich den Überblick bei einem Festival nicht verlieren möchte. (Bildquelle: FestPlan infield GameStar Tech Aaron Hofmann) Zwei Apps sind für mich besonders hilfreich, wenn ich den Überblick bei einem Festival nicht verlieren möchte. (Bildquelle: FestPlan / infield / GameStar Tech / Aaron Hofmann)

Als Musik-Fan mit vielen Lieblings-Artists in der deutschen Szene bin ich regelmäßig auf Konzerten und Festivals unterwegs. Gerade aber bei Veranstaltungen mit einem erweiterten Angebot aus Aufführungen, Workshops und Märkten wird es schwierig, alles im Blick zu behalten.

Ein Beispiel dafür ist das Festival Mediaval in Selb, das zu den größten Mittelalter-Festivals Europas gehört und neben Musik-Shows vor allem für sein Rahmenprogramm mit kuriosen Aktivitäten wie dem »Menschenschach« bekannt ist. 

Aus diesem Grund habe ich zwei Apps seit Jahren im Einsatz. In Kombination sind die nämlich der Schlüssel zu einem entspannten Festival-Sommer.

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Wozu überhaupt eine App?

Bevor ich meine beiden Favoriten näher erläutere, sollten wir uns die Vorteile solcher Apps genauer anschauen. Das größte Feature der meisten Begleit-Apps sind definitiv die digitalen Timetables! Die verraten euch, wann die jeweiligen Acts auf der Bühne zu sehen sind. 

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ihr mit den Apps alle wichtigen Informationen zu den Veranstaltungen an einem Ort gebündelt bekommt. Gerade bei kleineren und mittelgroßen Festivals ist es oft schwierig, genaue Infos zu finden.

Diese sind häufig auf mehreren Kanälen verteilt. Während die groben Informationen meistens auf der Webseite zu finden sind, werden Ankündigungen und Änderungen oft nur auf Social Media geteilt.

Wenn ihr eine kompakte Übersicht zu Lageplänen, Neuigkeiten und den weiteren Programmpunkten vor Ort haben möchtet, empfehle ich euch eines der beiden folgenden Tools. Warum?

  • Die Apps nehmen euch nämlich einen großen Teil der Recherche ab.
  • Dadurch habt ihr mehr Zeit, euch auf das eigentliche Festival zu konzentrieren.
  • Selbst bei schlechtem Empfang kommt ihr so gut zu eurem Ziel.

Aber gleich vorweg: Auch wenn beide Apps einen Großteil der deutschen Festivals abdecken, sind nicht alle Events gelistet. Das liegt vor allem daran, dass die Daten meist ehrenamtlich von der Community eingetragen werden. 

Infield ist meine Nummer 1 für Indie-, Alternative- und mittelgroße Festivals 

Während sich zahlreiche Musikfans auf die großen Veranstaltungen wie Wacken, Rock am Ring oder das Splash freuen, gibt es tausende Gäste, die jedes Jahr mittelgroße Events besuchen. 

Dazu gehören beispielsweise Mittelalter-Festivals, EDM-Veranstaltungen oder Events, die Musik mit anderen Themen verbinden – wie etwa das »Klangtherapie Festival«, bei dem unter anderem Yoga und Kunst im Zentrum stehen. 

Für diese Events ist Infield meine Nummer 1 der Guides, da hier Timetables, News und eine interaktive Karte für die allgemeinen Veranstaltungs-Angebote zu finden sind.

In der App lassen sich Festivals entdecken, Informationen abrufen und Programmpunkte übersichtlich einsehen. Ihr findet unter anderem Informationen zu Ticketpreisen, Campingmöglichkeiten und spontanen Änderungen auf den extra für jedes Event angelegten Seiten.

Infield ist eine kompakte Festival-App, die sich vor allem auf Infos und News zu alternativen Events konzentriert. (Bildquelle: Infield GameStar Tech) Infield ist eine kompakte Festival-App, die sich vor allem auf Infos und News zu alternativen Events konzentriert. (Bildquelle: Infield / GameStar Tech)

Besonders gut gefällt mir, dass die App eine echte Lücke schließt. Während große Festivals oft eigene technische Infrastrukturen haben, wirken kleinere Events digital manchmal etwas verstreut. 

Infield bietet dagegen eine kompakte Anlaufstelle, damit ich auch Rahmenprogramme wie Lesungen oder Märkte nicht verpasse, die ein Festival für mich erst richtig besonders machen und sich von normalen Konzerten unterscheiden. 

Edifier MR5
Massiver Sound
Edifier MR5
Starker Sound ohne Schnick-Schnack
Ihrer enormen Größe angemessen ist auch der Sound dieser Boxen sehr stark und trumpft selbst ohne Subwoofer mit tiefem Bass auf.
  • XLR-Anschlüsse für professionelle Setups
  • Mächtiger Sound mit starkem Bass
  • Unverfälschte Wiedergabe von Musik
  • Größe passt nicht auf jeden Schreibtisch
249 €
Harman Kardon Soundsticks 5
Das Apple der Lautsprecher
Harman Kardon Soundsticks 5
Extreme Stylebombe mit Abstrichen
Wer auf stimmungsvolles Ambiente steht, kommt hieran nicht vorbei. Denn hier ist sogar der Subwoofer beleuchtet.
  • Wunderschönes Design mit dynamischer Beleuchtung
  • Subwoofer mit Glaskuppel
  • Verschiedene Anschlüsse, darunter auch HDMI
  • Sehr angenehmer Sound mit Fokus auf höhere Mitten
  • Nimmt viel Platz ein
  • Subwoofer etwas schwach auf der Brust
329 €303 €
Klipsch Pro Media Lumina
Besonders schmaler Subwoofer
Klipsch Pro Media Lumina
Mit edlem Holzgehäuse
Klipsch setzt für seine PC-Boxen auf selten gesehene Horn-Lautsprecher und einen Subwoofer mit seitlicher Membran, der deswegen sehr schmal ist. Das Ergebnis ist wunderbarer Hi-Fi-Klang.
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  • Hübsches Holz-Design
  • Klarer Sound in allen Frequenzbereichen
  • Winkel der Speaker ist verstellbar
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349 €
Nubert Nuboxx A-125 pro
Qualitätsarbeit aus Ba-Wü
Nubert Nuboxx A-125 pro
Der Hi-Fi-Knüller aus Deutschland
Der Hersteller Nubert aus der Nähe von Stuttgart zeigt mit diesen Boxen, was für ein krasser Sound auch mit kleinem Formfaktor umsetzbar ist.
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  • Große Bassreflexöffnung
  • Nicht alle notwendigen Kabel im Lieferumfang enthalten
405 €

FestPlan ist ein Allrounder für große Events – mit einer Funktion, die ich mir auch bei Infield wünsche 

Infield und FestPlan verfolgen dasselbe Ziel: Sie wollen euren Besuch entspannter machen und die Informationssuche vereinfachen. Trotzdem ersetzen sie sich für mich nicht, sondern ergänzen sich perfekt.

Das liegt vor allem daran, dass FestPlan sich weniger auf die kleinen Festivals in Deutschland konzentriert, sondern vielmehr eine Ergänzung darstellt – hier liegt der Fokus nämlich auf die Größeren. 

Der grundlegende Nutzen ist dabei identisch: Ich kann nach Veranstaltungen suchen, sehe Line-ups und kann mir mein eigenes Programm zusammenstellen. Wenn viele Bühnen parallel laufen, wird das schnell wichtig. 

Was FestPlan für mich spannend macht, ist der Social-Charakter. Die App dient als gemeinsames Planungstool mit Freunden und wird inhaltlich größtenteils von einer Community gepflegt. 

Ihr könnt euch zudem verknüpfen, sehen, wer sich für welche Künstler interessiert, und den Festivalbesuch abstimmen. Das spart nervige Gruppen-Chats, in denen ständig gefragt wird, wer zu welchem Act möchte. 

Bei FestPlan findet ihr die wichtigsten Infos und das Lineup zu den größten und beliebtesten Festivals in Deutschland. (Bildquelle: FestPlan GameStar Tech) Bei FestPlan findet ihr die wichtigsten Infos und das Lineup zu den größten und beliebtesten Festivals in Deutschland. (Bildquelle: FestPlan / GameStar Tech)

Mein Fazit: Die Kombination macht’s 

Da sich beide Apps auf ein unterschiedliches Angebot fokussieren, kann ich euch am Ende des Tages nur beide Tools empfehlen. Zwar gibt es stellenweise kleine Überschneidungen in den Apps, für den vollen Überblick solltet ihr aber beide Anwendungen nutzen. 

  • Infield bleibt mein Favorit, da er sich vor allem auf die Festivals konzentriert, die mich am meisten ansprechen und eine gute Alternative zu den großen Events darstellen. 
  • FestPlan punktet mit seinem Social-Feature und ist gerade dann ein echter Retter, wenn ich mal bei großen Festivals unterwegs bin. 

Mehr zum Thema:


Das News-Feature steht bei FestPlan nicht so stark im Fokus wie bei der Alternative – für mich ein klarer Nachteil. Beim Social-Feature ist die App hingegen deutlich überlegen, davon darf sich Infield gerne eine Scheibe abschneiden. 

Am Ende geht es bei beiden darum, weniger Zeit mit Suchen zu verbringen und mehr Zeit damit, das Festival zu genießen. 

Probiert am besten beide Apps aus und schaut vor eurem nächsten Ausflug, welche App das jeweilige Event besser abdeckt.

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