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Immortal Realms: Vampire Wars - Auf so ein Strategiespiel warten wir schon lange

Immortal Realms: Vampire Wars erinnert sehr an Might & Magic: Heroes und belegt damit einen Platz in unserem Strategie-Herzen, der schon lange offen liegt.

von Fabiano Uslenghi,
21.02.2020 17:21 Uhr

Vampire Wars macht uns zum Herrscher über unseren eigenen Vampir-Klan. Vampire Wars macht uns zum Herrscher über unseren eigenen Vampir-Klan.

Rundenstrategie ist alles andere als aus der Mode gekommen. Obwohl das Konzept auf dem Papier immer recht angestaubt klingt und nach verhältnismäßig wenig Nervenkitzel, geht es der Rundenstrategie bis heute blendend. Egal ob Civilization, XCOM oder auch kleinere Perlen wie Banner Saga und Into the Breach - Rundenstrategen bekommen fast jährlich neues Futter.

Eine Reihe, die aus dem Strategiesegment seit den 90ern nicht mehr wegzudenken ist, bleibt aber Heroes of Might and Magic. Oder Might & Magic: Heroes, wie man heutzutage sagt. Und hiervon ist der letzte Teil bereits vor fast fünf Jahren veröffentlicht worden. 2020 könnte ein Spiel das Warten auf einen Nachfolger jedoch ein wenig erträglicher machen: Immortal Realms: Vampire Wars.

Welche Version haben wir gespielt?

Immortal Realms: Vampire Wars befindet sich aktuell in einer geschlossenen Beta für Vorbesteller. Wir haben vom Publisher Kalypso aber eine umfangreichere Version zur Verfügung gestellt bekommen, die uns bereits Zugriff auf nahezu alle Inhalte gab. Die Version ist allerdings noch nicht final und bis zum Release kann es noch kleinere Änderungen geben.

Might & Magic trifft Bloodlines

Sicherlich ist Immortal Realms nicht das einzige Spiel, das im Fahrwasser der altehrwürdigen Might-&-Magic-Spiele schwimmt. 2020 steht etwa auch die Rückkehr von Kings Bounty an und 2019 erschien bereits Fantasy General 2. Beides Rundenspiele, die ganz ähnlich wie Heroes of Might & Magic funktionieren.

Das spannende an Immortal Realms ist jedoch, dass wir es hier nicht mit typischer Fantasy zu tun haben. Vergesst strahlende Ritter und weise Zauberer, in Immortal Realms setzten wir vollständig auf die Macht finsterer Vampire.

Die Prämisse erinnert dabei ein wenig auch an das Rollenspiel Vampire: The Masquerade - Bloodlines, denn im Fokus der Handlung stehen drei sehr unterschiedliche Vampir-Klans. Obwohl es sich also im Kern bei allen Fraktionen um Blutsauger handelt, unterscheiden sich die Gruppierungen in Aussehen, Fähigkeiten und ihrer Moral.

Den Begriff »Moral« dürft ihr hier aber durchaus großzügig auslegen. Denn keiner der Klans kann als wirklich moralisch gut bezeichnet werden. Gerade hieraus zieht Immortal Realms aber auch seinen Reiz. Wir sind gottverdammte Vampire! Und zwar im klassischen Sinne. Dazu gehört eben auch, dass wir uns die meiste Zeit über wie die Bösen fühlen. Ein erfrischend anderer Ansatz, der neuen Wind in ein altes Genre bringt - ganz ähnlich wie bei Rollenspielen und Tyranny.

Worum geht es genau?

Wie Might & Magic verbindet Immortal Realms ganz klassische Reichsverwaltung mit rundenbasierten Schlachten. Im Zentrum stehen zu jederzeit die Helden unserer Fraktion. Diese sogenannten Lords werden wie in einem Rollenspiel aufgelevelt, oder mit besonderen Items verstärkt. Außerdem bilden wir Truppen aus, die unseren Herrschern in die Schlacht folgen.

In der 12 Missionen umspannenden Kampagne erleben wir die Geschichte des Kontinentes Nemire. Hier bahnt sich nach einer menschlichen Rebellion und der Rückkehr des blutrünstigen Urvampires Urhammu ein neuer Vampirkrieg an.

In der Regel ziehen wir also mit unseren Truppen durch die verhältnismäßig abwechslungsreichen Gebiete, schlagen Schlachten, erobern Burgen und verwalten unsere Armee. Immerhin müssen unsere Truppen aufgefüllt und gestärkt werden, damit uns niemand die Fledermaus-Ohren langzieht.

Die Schlachtfelder in Immortal Realms sind fast nie leer, sondern bieten genug Optionen um sich einen Vorteil zu verschaffen. Die Schlachtfelder in Immortal Realms sind fast nie leer, sondern bieten genug Optionen um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Die Schlachten tragen wir auf in Quadrate unterteilten Feldern aus. Engpässe, Häuser oder Hindernisse sorgen für taktische Abwechslung in den Kampfgebieten. Rein optisch sollte man von Immortal Realms jedoch nicht zuviel erwarten. Das Spiel kann grafisch nie ganz das Niveau moderner Strategiespiele erreichen.

Für wen könnte sich Immortal Realms eignen?

Fans von Heroes of Might & Magic werden sich in Immortal Realms schnell zuhause fühlen. Das Spiel bietet viel von dem, was uns auch in anderen rundenbasierten Spielen Stunde für Stunde motiviert. Da Immortal Realms gleichzeitig aber ein für dieses Genre ungewöhnliches Setting wählt, fühlt es sich nicht wie ein einfacher Klon von Might & Magic an. Vielmehr weckt es Erinnerungen, ohne selbst mit eigenen Ideen zu geizen.

Was den Umfang angeht, nimmt sich Immortal Realms jedoch ein wenig zurück. Schließlich beschränkt sich die Fraktions-Auswahl lediglich auf drei Klans. Jeder davon bringt eine recht überschaubare Anzahl an unterschiedlichen Truppentypen mit.

Das muss aber nicht zwanghaft etwas Negatives sein. Wer etwa Lust auf einen seichteren Strategiehappen hat, der trotzdem ein nötiges Maß an Komplexität mitbringt und die nötige Abwechslung bietet, sollte Immortal Realms im Auge behalten. In unserer Screenshot-Galerie könnt ihr euch noch weitere Eindrücke vom Taktik-Geheimtipp machen.

Immortal Realms: Vampire Wars - Screenshots ansehen

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