In Fallout 76: Wastelanders verändert ihr die Welt durch NPCs statt Atombomben

In Fallout 76 haben eure Aktionen Konsequenzen, aber vielleicht nicht in dem Ausmaß, das ihr erwartet.

von Marylin Marx,
08.04.2020 08:25 Uhr

Beziehungen statt Bomben: In Fallout 76 verändert ihr die Welt durch NPCs. Beziehungen statt Bomben: In Fallout 76 verändert ihr die Welt durch NPCs.

Mit dem neuen Wastelanders-Update für Fallout 76 gibt es endlich menschliche NPCs, komplexe Dialog-Systeme und eine ganze Reihe Quests. Weiterhin will sich Bethesda wieder auf ihre Rollenspieler-Wurzeln zurückbesinnen. Die Frage, die sich viele Spieler seit Ankündigung des Singleplayer-Fokussierten Updates stellen ist: Wie weit kann ich mit der Welt und den neuen NPCs gehen?

Bethesda hat uns eine Antwort darauf geben.

Wie spielt sich das neue Wastelanders Update? Und werden damit endlich die Singleplayer-Träume wahr? Das weiß Kollege Micha, der bereits 30 Stunden in Fallout 76: Wastelanders verbracht hat. Sein Fazit hat er in einer Plus-Preview zusammengefasst:

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Freunde & Feinde machen, ohne Atombomben abzuwerfen

Im Interview verrät uns Lead Quest Designer Ferret Baudoin, dass »die Konsequenzen, die aus unseren Entscheidungen resultieren, persönlich sind«. Fallout 76 findet in einer sogenannten »Shared World« statt. Das heißt, dass ihr gemeinsam mit anderen Spielern beim Einloggen einer Welt zugewiesen werdet und dort nach den vorgegebenen Regeln spielen müsst.

Das verhindert, dass Spieler diese Welt für andere kaputt machen können, indem sie beispielsweise eine Atombombe auf eine Stadt abwerfen oder euren Questgeber töten. Das limitiert aber auch die Möglichkeiten, die direkte Spielwelt zu verändern. Dass ihr beispielsweise ein ganzes Gebiet verwüstet, ist so nur in Instanzen denkbar, die nicht teil der Shared World sind.

Fallout 76 - Mit Wastelanders ist das Spiel endlich auf dem richtigen Weg 16:42 Fallout 76 - Mit Wastelanders ist das Spiel endlich auf dem richtigen Weg

Obwohl die geteilte Spielwelt damit einige Hürden mit sich bringt, ist Ferret Baudoin zuversichtlich:

"Ich denke oftmals ist es zufriedenstellender wenn die Konsequenz nicht heißt »Okay, welchen Teil der Karte habe ich in die Luft gesprengt«, sondern wenn es darum geht, welche Person mich jetzt mag, welche mich hasst und welche mir vielleicht in den Rücken fällt. All das sind direkte Konsequenzen meiner Entscheidungen."

Anstatt die Welt durch Atombomben zu zerstören, könnt ihr sie also durch die Beziehungen zu euren Gefährten, Fraktionen und anderen NPCs sowie eure Entscheidungen verändern. Für die Zukunft ist jedoch vorstellbar, dass auf den privaten Welten, die ihr durch eine kostenpflichtige Fallout-First-Mitgliedschaft erhalten könnt, mehr Änderungen an der direkten Spielwelt möglich sind. Noch gibt es dazu aber keine konkreten Pläne.

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