Das iPhone 16e ist das jüngste Familienmitglied bei den Apple-Smartphones. Doch wohl nicht mehr allzu lange.
Gerüchten und Leaks zufolge plant Apple schon ein neues Modell, das mit der 17. Generation erscheinen soll: das iPhone 17 Air. Das Hauptalleinstellungsmerkmal soll ein besonders dünnes Gehäuse sein. Und genau da sehe ich ein potenzielles Problem.
In ein dünnes Handy passt nur ein dünner Akku
Ein besonders flaches Design stellt Hersteller oft vor die Herausforderung, die Balance zwischen Ästhetik und Funktionalität zu wahren.
- Bei Smartphones ist der Akku einer der größten Platzverbraucher, und ein schlankes Gehäuse bedeutet zwangsläufig weniger Raum für einen solchen.
- Es gibt zwar technologische Fortschritte, die Akkus und elektrische Komponenten immer effizienter machen, aber dennoch bleibt die physische Begrenzung ein kritischer Punkt.
- Die Akkulaufzeit ist für viele, neben der Kamera, eines der wichtigsten Features bei einem Smartphone. Ausgerechnet bei diesen beiden Merkmalen gibt es beim iPhone 17 Air wohl Kompromisse.
Eine Lösung, die ich von Android-Handys kenne
Ein etwas kleinerer Akku ist kein großes Problem, solange man diesen schnell wieder aufladen kann. Aktuell laden jedoch alle iPhones mit einer maximalen Leistung von gerade einmal 30 Watt.
Das ist im Vergleich zu vielen Android-Handys deutlich weniger. Selbst Handys der günstigen Mittelklasse, wie zum Beispiel das Redmi Note 14 5G für 300 Euro, lädt mit 45 Watt schneller als das 1.450-Euro-teure iPhone 16 Pro Max.
Mit dem Release eines hauchdünnen iPhones hoffe ich deswegen, dass Apple in dieser Hinsicht endlich zur Konkurrenz aufschließt und schnellere Ladezeiten bietet. Eine Ladeleistung von 45 Watt oder höher ist schon lange überfällig und wäre bei einem besonders dünnen Handy eine große Hilfe.
Die Kamera könnte ebenfalls unter dem Formfaktor leiden
Dünne Handys haben auch weniger Platz für wichtige Bauteile der Kamera. Es müsste zwangsweise ein kleinerer Bildsensor verbaut werden und somit würde auch die Bildqualität leiden. Aber nicht nur das: Es gibt auch weniger Platz für mehrere Kameras.
Apple macht bei einem hauchdünnen iPhone 17 Air vermutlich Kompromisse bei der Bildqualität oder der Flexibilität. Eine Lösung dafür könnte ein besonders dickes Kameramodul sein, das bei einem sehr dünnen Handy jedoch wenig Sinn ergeben würde.
Wie seht ihr das? Ist euch eine schnelle Ladegeschwindigkeit oder eher eine lange Akkulaufzeit wichtiger? Würdet ihr euch ein so dünnes Handy kaufen wollen oder sind euch die dafür einhergehenden Kompromisse zu groß? Könnt ihr auf zusätzliche Kameralinsen verzichten? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare!
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