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Seite 2: Islands of Nyne: Battle Royale - Early Access im Test - Aliens bitten zum Deathmatch, lohnt sich das schon?

Islands of Nyne: Battle Royale ist ein schnelles Ego-Battle-Royale. Wie gut das Early-Access-Spiel heute schon ist, klären wir im Test.Islands of Nyne: Battle Royale ist ein schnelles Ego-Battle-Royale. Wie gut das Early-Access-Spiel heute schon ist, klären wir im Test.

Die (bislang einzige) Map

Willkommen unter der Kuppel von Terra Fictus, dem ersten von drei geplanten Orten, an denen das Last Man Standing der mysteriösen Nyne-Aliens stattfindet. Aber Moment, was gucken wir uns da an?

Die Gebäude-Stile sind aus verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte zusammengewürfelt und wirken wie in die Landschaft geklebt. Der Ladebildschirm verrät, dass die Außerirdischen die Gebäude als Souvenirs von ihren »Rekrutierungsmissionen« mitbrachten.

Der Fakt, dass in dieser doch recht fremdartigen Welt eine wirre Auswahl von Stelzenhütten, mittelalterlichen Burgen und Piratenschiffen steht, geht auf der einen Seite aus der Story-Grundlage hervor. Auf der anderen Seite wirkt die Map dadurch, als hätte ein 12-Jähriger einfach alle erstbesten Assets aus dem UE4-Shop zusammengeworfen und daraus eine Karte gebastelt.

Einige Gebäude wollen so gar nicht in die Welt passen, aber die Story erklärt diesen Umstand glaubhaft.Einige Gebäude wollen so gar nicht in die Welt passen, aber die Story erklärt diesen Umstand glaubhaft.

Allerdings müsste man sich nur über schlechtes Mapdesign ärgern, wenn die Entwickler nicht eine passende Story-Lore für den architektonischen Mischmasch liefern würden.

Die Geschichte handelt von Außerirdischen, die Gebäude von der Erde stibitzt haben, um ihren Dome zu füllen. Das ist ein interessanter Ansatz im sonst eher storyarmen Battle-Royale-Genre, der in ION allerdings nur als Beiwerkdaherkommt und per Ladebildschirm erzählt wird. Weder in den Runden selbst, noch davor oder danach, wird die Story bislang vorangetrieben. »Terra Fictus« ist übrigens Latein für »Falsche Erde«.

Das Mapdesign von Terra Fictus aus dem kompetitiven Blickwinkel, also wie die Gebäude und Landschaftselemente angeordnet sind, um eine gute Spielerfahrung zu bieten, ist die nächste Frage.

Terra Fictus ist stark hügelig und unterschiedlich dichte Vegetation in Form von Bäumen und Büschen sorgt meistens für ausreichend Deckung. Auch Gebäude mit wertvollen Waffen und Ausrüstungsgegenständen sind in ausreichender Zahl vorhanden und werden ergänzt durch verstreute futuristische Installationen und Behältnisse, die auch jenseits von Gebäuden stets für genügend Loot sorgen.

An Beute mangelt es ION nicht. Entwickler Define Human legt einen klaren Fokus auf Skill und reduzierten RNG.An Beute mangelt es ION nicht. Entwickler Define Human legt einen klaren Fokus auf Skill und reduzierten RNG.

Gameplay für Pros

Das Looten hat im Gameplay von Islands of Nyne eine untergeordnete Rolle, verglichen mit einem PUBG oder auch Fortnite. Während man in PUBG gerne mal bis zum Endgame nach dem passenden Visier sucht und selbst ohne alle Highend-Installationen an einem Sturmgewehr das Chicken Dinner holen kann, ist man in Islands of Nyne gefühlte 20 Sekunden nach der spektakulären Superheldenlandung bereits voll ausgerüstet.

Das reduziert auch den Zufallsfaktor erheblich und geht Hand in Hand mit dem Skill-Anspruch der Entwickler. Durch eine großzügige Beuteverteilung liegt der Fokus beim Gameplay klar auf Kämpfen und taktischer Bewegung innerhalb der sicheren Zone.

Die Waffenauswahl besteht aus den gängigen Spieler-Lieblingen: Sturmgewehre, eine Schrotflinte, Pistolen und Maschinenpistolen liegen in der Welt verstreut. Dazu kommen Panzerungs-, Schild- und Heil-Items, die defensive Werte verbessern. Als Wurfgeschoss gibts zudem einen Typ Explosiv-Granaten. Für den Nahkampf und die Reserve hat jeder Spieler außerdem ein Messer, mit dem er im Abstand einiger Sekunden auch werfen kann.

Vielleicht das auffälligste Qualitätsmerkmal von Islands of Nyne: Das Gunplay fühlt sich dank Ballistikmodell und glaubhaftem Rückstoßverhalten präzise, direkt und kraftvoll an. Allerdings konnten wir das nur im Trainingsbereich von ION unter annehmbaren Bedingungen testen, denn dort hatten wir konstante 120 FPS.

Interessante Kleinigkeit: In ION unterliegt das Fadenkreuz keinen simulierten Ausfallbewegungen, wenn man stillsteht. Man kennt das leichte Schwanken der Optik, das die Einwirkung der Atmung des Schützen auf dessen Fähigkeit zum ruhigen Zielen mit einbezieht, aus anderen Shootern. Talentierte Schützen habens in Islands of Nyne also leichter, da sie punktgenau zielen können.

Inventar leicht gemacht. ION belässt den Fokus des Spielers auf der Spielwelt und setzt auf ein unkompliziertes Inventar.Inventar leicht gemacht. ION belässt den Fokus des Spielers auf der Spielwelt und setzt auf ein unkompliziertes Inventar.

Spielerisch durchdacht und intuitiv funktioniert das Inventarmanagement. Neu gefundene Erweiterungen bringt das Spiel automatisch an der passenden Stelle der ausgerüsteten Waffe an, was das Modding nochmal stark verschnellert.

Außerdem existieren derzeit nur wenige Waffen-Addons. Als Optiken sind Visiere für Nah-, Mittel- und Ferndistanz verfügbar. Dazu kommen Laserpointer und Schalldämpfer, das wars erst einmal. Umso mehr Zeit bleibt dem Spieler, sich hastig nach am Horizont auftauchenden Spielern umzuschauen und über die beste Taktik nachzudenken.

ION ist schneller als PUBG

Wobei taktische Erwägungen in Islands of Nyne im Vergleich zum reinen Ballern nachrangig sind. Jeder Spieler trägt einen leuchtenden Alien-Kampfanzug und ist auch bewegungslos und über größere Entfernungen für Gegner in der Regel auf den ersten Blick erkennbar.

Das ist mit Sicherheit von Entwickler Define Human Studios so gewollt, schließlich schreibt sich Islands of Nyne auf die Fahnen, in erster Linie ein skillbasierter Egoshooter zu sein. Da geht es nicht um Abwarten und Verstecken, sondern um Losstürmen und Umfal… pardon, Gewinnen!

Dominierend ist also schnelles Ego-Shooter-Gameplay, das zwar von Define Human Studios gut umgesetzt ist. Aber ein Multiplayer-Shooter kann noch so gut sein - wenn die Performance nicht mitspielt, ist das wenig wert. Mal eine typische Spielsituation aus einer unserer Testpartien zur Veranschaulichung:

Wir hüpfen mit gezogenem Messer wie wild durch die Landschaft, sehen einen leuchtenden Gegner aus dem Augenwinkel, blicken durch unser ACOG-Visier und erleben einen spontanen Framedrop auf 30 Bilder. Die minimalen Bewegungen für genaues Schießen auf Distanz sind dann kaum noch zu leisten, der Gegner hat offenbar einen stärkeren Rechner und pflückt uns locker aus der Landschaft - Ende der Partie. Das kann extrem frustrieren.

Tod durch Zone oder Gegner ist zu verschmerzen, Tod durch schlechte Performance nicht.Tod durch Zone oder Gegner ist zu verschmerzen, Tod durch schlechte Performance nicht.

Besitzer stärkerer Systeme berichten, keine Probleme mit der Framerate oder Mikro-Lags zu haben. Andere können trotz starker Hardware nicht störungsfrei zielen. Wir geben also zu Bedenken: Die Optimierung des Spiels ist, typisch für Early Access, noch nicht abgeschlossen. Das Potenzial für einen guten Battle-Royale-Shooter ist dennoch groß, bleibt zu hoffen, dass die Entwickler zügig an den genannten Stellen nachbessern.

Islands of Nyne: Battle Royale - Screenshots zum Early-Access-Release ansehen

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