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Seite 2: Just Cause im Test - Abgedrehter Tropen-GTA-Klon mit vielen Freiheiten

Hey, nicht auf mich!!

Dass Panzer nur mäßig gefährlich sind, weil ihre Fahrer sie gern auf Sandsäcke und Mauerecken setzen, ist nur ein Effekt der mauen Gegner-Intelligenz. Einerseits reagieren die Feinde durchaus gewitzt, rennen vor Granaten weg, nutzen Autos effizient zur Verfolgung und drängeln.

Geschwindigkeitsgefühl: Beim Rasen verschwimmt der Bildschirm. Geschwindigkeitsgefühl: Beim Rasen verschwimmt der Bildschirm.

Andererseits hat es schon seinen Grund, dass Ihnen das Spiel unendliche Schwärme immer neu erscheinenden Kanonenfutters vor die Flinte wirft. Denn der Superkrieger Rico mäht die Federales zu Dutzenden nieder, während ihm das Feindfeuer kaum die Haut zerkratzt. Sollte die Lebensenergie doch mal kritisch fallen, füllt das Spiel sie langsam wieder bis auf ein Viertel auf. Das ist angenehm fair. Richtig gefährlich werden Rico nur Explosionen - und seine eigenen Verbündeten. Die agieren nämlich ausgesprochen dämlich.

Bei jeder Eroberung mischen Guerilla- oder Drogentruppen mit, die gern gegen Straßensperren anrennen, in denen gerade Ricos Handgranate tickt. Immer wieder wird Ihr Held zudem von Guerilla-Jeeps totgefahren, die sinnlos gegen die Barrieren anrasen, oder von verbündeten Panzern gesprengt, die volles Rohr auf Gegner direkt neben Rico ballern. Freunde wie Feinde bleiben zudem gern an Hindernissen hängen und können nicht durch Zäune schießen - Sie allerdings auch nicht.

Weg der Verwüstung

Das Gerangel um die Stützpunkte ist nicht Ihre Hauptaufgabe. Der Putsch gegen Presidente Morales wird in 15 Story-Missionen vorangetrieben. Die fallen - im Gegensatz zum Territorialgewinn - angenehm abwechslungsreich aus. Rico liefert sich Verfolgungsjagden oder schüttelt Feinde am MG ab, während ein Verbündeter fährt; er sprengt im Hubschrauber einen fliehenden Zug, erforscht eine Bergbasis, stiehlt Geldtransporter und liquidiert Zielpersonen.

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Und natürlich steckt er auch hinter den drei Explosionen im östlichen Kraftwerk. Nett: Ordentliche Videoclips leiten die Missionen ein und schließen sie ab. Eine zusammenhängende Handlung gibt es allerdings nicht, von Charakterentwicklung ganz zu schweigen; Just Cause präsentiert Rico als ziemlichen Dummkopf und würzt die Missionshäppchen mit einer Wagenladung Zynismus.

Heimat mit Heli

Abseits der Missionen dürfen Sie sich auf San Esperito frei bewegen. Dabei helfen zwei äußerst nützliche Funktionen: Der Eskortdienst, der Rico an (fast) jeder beliebigen Stelle abholt und Sekunden später über einem Unterschlupf oder dem nächsten Missionsziel abwirft; und der Lieferdienst der Agentur, der Ihnen ein Fahrzeug vor die Nase setzt.

In einer der Story-Missionen verfolgen wir einen flüchtigen Verräter. In einer der Story-Missionen verfolgen wir einen flüchtigen Verräter.

Das ist anfangs ein Motorrad, später schalten Sie einen Jeep, ein Jetboot und einen Gyrokopter frei. Apropos Freischalten: Durch Ihre Einsätze sammeln Sie bei Guerilla und Riojas Punkte und steigen im Rang auf; dadurch steht Ihnen immer bessere Ausrüstung (Waffen, Fahr- und Flugzeuge) zu. Die Riojas stellen Ihnen außerdem neue Unterschlupfe zur Verfügung; bei den Guerillas müssen Sie die selbst erobern.

Speichern dürfen Sie nur in diesen Quartieren, nicht während des Spiels. Weitere Konsolenerbschaften: In den Menüs gibt's keine Mausunterstützung, und am Maschinengewehr zielt das Spiel von selbst auf Feinde, wenn Sie grob in die richtige Richtung deuten. Das macht solche Schuss-Sequenzen komplett anspruchslos.

Den kompletten Test zu Just Cause lesen Sie in GameStar-Ausgabe 11/2006 oder online als pdf im Heftarchiv.

PDF (Original) (Plus)
Größe: 3,7 MByte
Sprache: Deutsch

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