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Seite 4: King's Bounty: The Legend im Test - Fantasy-Strategie mit Abwechslung

Wut macht Mut

Der Heldenbildschirm: In der Mitte das ausgeklappte Inventar, rechts davon unsere drei Talentbäume (Macht, Geist, Magie), links unten die vier Wutgeister mit ihren Levels, und oben unsere Gattin Feanora. Der Heldenbildschirm: In der Mitte das ausgeklappte Inventar, rechts davon unsere drei Talentbäume (Macht, Geist, Magie), links unten die vier Wutgeister mit ihren Levels, und oben unsere Gattin Feanora.

Solche Zauber-Angriffs-Kombos machen schon Laune, doch es kommt noch besser: Im Verlauf der Kampagne (es gibt nur eine – die ist allerdings riesig) finden wir eine Wutschachtel, die vier Wutgeister enthält. Den ersten können wir gleich für unsere Kampfzwecke einsetzen, für die anderen drei müssen wir erst eigene Quests lösen, etwa eine magische Uhr aus einem Dungeon erbeuten. Während eines Kampfes steigt der Wutwert unseres Helden an – je mehr Tote es gibt, desto größer der Sprung. Die gesammelten Punkte können wir für einen Zornzauber einsetzen. Anfangs beherrschen die Geister nur relativ simple Mächte; der Steingeist beschwört etwa ein überdimensioniertes Trümmerschwert, das in eine einzelne Zieleinheit rauscht. Doch die vier Geister steigen ebenfalls in Stufen auf und lernen bis zu vier Sprüche, die wiederum steigerungsfähig sind. Und schon jagt der Sumpfgeist fächerförmig fünf Raubfische (!) durch die Feindreihen, oder der Eisgeist beschwört einen mechanischen Gizmo, der eigene Truppen heilt und feindliche angreift. Schon die »normalen« Zaubereffekte aus dem Helden-Repertoire sind oft prächtig animiert, doch vor allem die Zorngeist-Effekte sind echte Hingucker!

Drache mit Schloss

Neben der Hauptstory (wird nicht verraten) gibt es sehr viele Nebenquests. Die erhalten Sie zwar nur durch schnöde Textfenster, doch das Lesen lohnt sich: Die Aufgaben sind gelegentlich echt abgefahren. Da sollen wir einem Drachen seine Jungfrau zurückholen, die geflohen ist, weil der Drache nur eine olle Höhle statt einem gediegenen Zuhause bieten konnte. Mittlerweile hat er ihr ein Schloss errichtet – und wir finden heraus, dass die beiden einen Sohn haben, über dessen komische Echsenaugen sich der neue Ehemann der Ex-Jungfrau schon wundert. Wir beseitigen den Angetrauten, schicken das Drachenliebchen zu ihrem Ex und den unehelichen Sohn auf den Thron, sodass er uns fortan Truppen verkaufen kann. Solche abgedrehten Aufgaben gibt es oft: Wir befreien Frösche aus einem Kerker, weil sie sich nicht mehr von einem Prinzen dauerküssen lassen wollen. Aus Dank verwandelt sich die Frosch-Chefin in eine schicke Frau, die wir mitnehmen können – sie trägt für uns dann bis zu vier weitere Artefakte. Wir können sogar bis zu vier Kinder mit ihr zeugen, die dann je einen Artefaktplatz belegen und weitere Boni bringen. Das Fantasy-Business ist echt nicht mehr das, was es mal war.

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