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Seite 2: Kontrollbesuch: Battlefield 4 im Test - Betafield adé?

Netcode: noch nicht perfekt

War die ganze Patcherei also sinnloser als Schneeschippen am Nordpol? Nein, denn auch am Spiel selbst und am vielgescholtenen Netcode wurde geschraubt. Vor allem das Hochfrequenz-Update, das die Häufigkeit des Informationstauschs zwischen Server und Spieler drastisch erhöht hat, soll das Spielgefühl verbessern. Tatsächlich erleben wir Momente, in denen wir von Geschossen getroffen werden, obwohl wir bereits sekundenlang aus dem feindlichen Sichtbereich verschwunden sind, jetzt sehr selten.

Ohne den visuellen Rückstoß behalten wir unser Ziel auch mit Dauerfeuer problemlos im Visier. Ohne den visuellen Rückstoß behalten wir unser Ziel auch mit Dauerfeuer problemlos im Visier.

Dafür häufen sich seit einiger Zeit Berichte über kurze, aber heftige Lags. Außerdem besteht weiterhin das Problem des »outbound packet loss«: Wenn Spieler mit schwacher Internetverbindung auf einen Gegner schießen, kann die entsprechende Information mitunter nicht sofort übertragen werden. Die Daten aller abgefeuerten Schüsse werden dann gemeinsam in der nächsten stabilen Übertragung gesendet. Das Opfer wird also gleichzeitig von mehreren Kugeln durchsiebt und hat keine Chance zu reagieren. Ob diese Probleme jemals behoben werden können, ist unsicher. Dennoch ist der aufpolierte Netcode ein klarer Schritt hin zu mehr Spielspaß.

Endlich weiß ich, wann du stirbst

Für mehr Spaß sollen auch die Änderungen an der Spielmechanik sorgen. Der Sturmsoldat bekommt jetzt etwa angezeigt, wie lange er gefallene Teammitglieder noch wiederbeleben kann. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir ins feindliche Feuer stürmten, nur um festzustellen, dass unser Kumpel gerade endgültig über den Jordan gegangen war. Ein praktischer Piepton weist uns außerdem darauf hin, dass unser Defibrillator voll aufgeladen ist. Im Gegenzug wurde das Medipack mit dem letzten Patch deutlich geschwächt. Es heilt jetzt erst, wenn wir nicht mehr durch feindliche Geschosse unterdrückt werden. Nach herber Kritik aus der Community wird diese schwerwiegende Änderung vermutlich noch einmal überarbeitet.

Unser Teamkamerad wurde auf offenem Feld erschossen. Der Kreis um das Wiederbelebungssymbol verrät uns, ob es sich noch lohnt, ihn zu retten. Unser Teamkamerad wurde auf offenem Feld erschossen. Der Kreis um das Wiederbelebungssymbol verrät uns, ob es sich noch lohnt, ihn zu retten.

Die Modifikation des Waffenverhaltens stößt bei den Fans ebenfalls nicht nur auf Gegenliebe. Vor dem Patch erschwerte der visuelle Rückstoß exakte Feuerstöße. Beim Schießen wackelte unser Visier hin und her, die Kugeln flogen jedoch nicht dorthin, wo unser Fadenkreuz hinzeigte. In der aktuellen Version wurde dieser Effekt entfernt. Unsere Geschosse landen nur noch dort, wo wir hinzielen. Selbst im automatischen Feuermodus sind die Waffen also sehr genau.

Die Änderungen am Rush-Modus sind dagegen äußerst willkommen. Neun der zehn Karten des Hauptspiels hat Dice sinnvoll überarbeitet. Mal waren nur kleine Eingriffe nötig, um die völlig verkorkste Balance der Maps zu richten. Auf Hainan Resort reichte etwa eine gerechtere Verteilung der Fahrzeuge. Die Karte Flutgebiet wurde hingegen vollkommen umgekrempelt: Die Angreifer attackieren nun aus der Richtung des Parkhauses. Die Grünanlage, die kaum einzunehmen war, ist nicht mehr Teil des Terrains. Wer Rush in Battlefield 4 bislang abgeschrieben hatte, sollte dem Modus auf jeden Fall eine neue Chance geben.

Reduzierte Granatenzahl und Sprengwirkung sollen das Chaos auf Operation Spind und Metro 2014 reduzieren – mit geringem Erfolg. Reduzierte Granatenzahl und Sprengwirkung sollen das Chaos auf Operation Spind und Metro 2014 reduzieren – mit geringem Erfolg.

Neben solchen großen Eingriffen in die Spielmechanik hat Dice etwa die Anzahl und Stärke der Granaten verringert, den Obliteration-Modus fairer gestaltet, einen Klassik-Modus eingebaut, den Server-Browser verbessert, das Interface überarbeitet und an zahlreichen weiteren Stellschrauben gedreht. Zehn Seiten Patch-Notizen auf unserem Schreibtisch lügen also nicht: Battlefield 4 hat sich positiv entwickelt.

Das Spiel nun aufzuwerten, halten wir dennoch für falsch, denn von einem AAA-Titel vom Format eines Battlefield, dessen Entwicklerteam über entsprechende Ressourcen und zahlreiche Mitarbeiter verfügt, erwarten wir einfach mehr, als dass über ein Jahr nach dem Release die Anzahl der Fehler lediglich reduziert wurde und sich Fans noch immer mit Abstürzen herumärgern müssen. Battlefield 4 ist jetzt in einem akzeptablen Zustand, nicht mehr und nicht weniger. Deshalb bleibt unsere ursprüngliche Wertung bestehen.

Battlefield 4: Final Stand - Map-Check: Kareliens Riesen 6:45 Battlefield 4: Final Stand - Map-Check: Kareliens Riesen

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