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Seite 2: L.A. Noire im Test - Mörderisches Mienenspiel

Das Verhör: Wir als Lügendetektor

Sind alle Hinweise gesammelt, geht es direkt zum spielerischen Höhepunkt: den brillant inszenierten Verhören. Relevant bei Zeugen und Verdächtigen ist nämlich nicht nur das »was«, sondern vor allem das »wie«. Zuckende Mundwinkel, das Vermeiden von Augenkontakt, ein aufgesetztes Lächeln, all das lässt sich aus den verblüffend realistischen Gesichtsanimationen herauslesen und verwenden.

Im Verhör müssen wir die Mimik der Verdächtigen genau studieren, um sie bei Lügen zu ertappen.Im Verhör müssen wir die Mimik der Verdächtigen genau studieren, um sie bei Lügen zu ertappen.

Da wir nur selten handfeste Beweise haben, um unser Gegenüber der Lüge zu überführen, stellt uns L.A. Noire allenthalben vor die Frage: Kriegen wir hier gerade einen Bären aufgebunden? Ist die unlängst verwitwete Ehefrau ehrlich geschockt oder spielt die das nur? Weicht der Barkeeper unseren Blicken aus oder bilden wir uns das bloß ein? Wenn wir die richtige Spur wittern und einen Verdächtigen im Verhör so richtig in die Ecke treiben und festnageln, dann fühlt sich das schon sehr befriedigend an. Wobei der Ausgang der Verhöre keinerlei Einfluss auf den Verlauf der Story haben: Im Spielverlauf muss Cole zwangsläufig mehrere Unschuldige verhaften, bevor er dem Mörder endlich auf die Schliche kommen »darf«.

L.A. Noire - Test-Video 5:31 L.A. Noire - Test-Video

Das Urteil: Mildernde Umstände

Ein elementarer Teil des überzeugenden Detektiv-Feelings sind dabei die erstklassigen Dialoge. Die gibt’s allerdings nur im englischen Original zu hören, und trotz der optionalen deutschen Untertitel sind entsprechende Englisch-Kenntnisse mitunter sehr hilfreich. So fällt es nicht ganz leicht, die Mimik eines Zeugen zu studieren und gleichzeitig den Untertiteln zu folgen. Als sehr gelungen empfinden wir an der stimmungsvollen Musik-Untermalung sowie an dem Umstand, dass L.A. Noire optisch einen latent morschen Eindruck hinterlässt.

Cole Phelps Militär-Vergangenheit wird in Rückblenden beleuchtet und verschmilzt im weiteren Verlauf mit der Story. Cole Phelps Militär-Vergangenheit wird in Rückblenden beleuchtet und verschmilzt im weiteren Verlauf mit der Story.

Zwar wirkt das Geschehen in hohen PC-Auflösungen schärfer und einige Texturen nicht ganz so verwaschen wie in den Konsolenversionen. Technisch mithalten kann L.A. Noire mit aktuellen Referenztiteln trotzdem nicht. Dafür enthält die PC-Version bereits alle optionalen Konsolen-DLC-Fälle sowie sämtliche Bonus-Waffen und -Anzüge.

2 von 3

zur Wertung



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