League of Legends - Berühmter Troll Tyler1 wird entbannt und darf wieder LoL streamen

Der berühmte Troll Tyler1 wird bei League of Legends entbannt und setzt das Twitch-Streamen des MOBAs fort. Eigenen Angaben zufolge habe Einsicht erlangt und sich gebessert.

von Christian Just,
05.01.2018 15:59 Uhr

Tyler1 war nie ein Freund subtiler Auftritte. Jetzt habe er aber aus seinen Fehlern gelernt und bekommt von Riot eine zweite Chance.Tyler1 war nie ein Freund subtiler Auftritte. Jetzt habe er aber aus seinen Fehlern gelernt und bekommt von Riot eine zweite Chance.

Der berühmt-berüchtigte LoL-Troll Tyler1 schrieb auf seinem Twitter-Account, dass er nach 613 Tagen aktiver Rehabilitation bei League of Legends entbannt wurde und in Kürze das Twitch-Streamen des MOBAs fortsetzen wird. Die Entwickler hatten eine Aufhebung des Banns bereits Ende letzten Jahres in Aussicht gestellt, wenn eine deutliche Besserung im Verhalten des Streamers auf eine Einsicht schließen lasse.

Zum Thema: League of Legends - Streamer wird als Troll erst berühmt, dann gebannt

Eine zweite Chance

Der Streamer war von Entwickler Riot Games 2016 auf unbestimmte Zeit aus League of Legends entfernt worden, nachdem er ständig wegen toxischen Verhaltens wie Feeding (absichtlich im Spiel sterben, um das Gegner-Team zu unterstützen) auffällig wurde und mehrere gekaufte Accounts besaß. Eigenen Angaben zufolge besaß Tyler1 am Ende 17 gebannte Konten von LoL.

Durch seine Freude daran, anderen das Spiel zu zerstören, konnte Tyler1 damals über 100.000 Follower auf Twitch sammeln. Die zeigten sich von dem Bann verärgert, schließlich seien andere noch viel schlimmer als ihr Idol. Mittlerweile ist seine Fanbase auf über 900.000 Follower angewachsen. Der geläuterte Troll hatte in der Zwischenzeit andere Spiele wie Playerunknown's Battlegrounds gestreamt.

Einen heftigen Höhepunkt erlebte die Kontroverse um seine Person, als ein damaliger Riot-Mitarbeiter dem Troll über den offiziellen Discord-Chat von Riot den Tod durch Hodenkrebs wünschte. In Folge des Wutausbruchs wurde der Mitarbeiter beim Entwickler gefeuert und entschuldigte sich später für seine Ausfälle, er sei betrunken gewesen.

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