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Inhaltsverzeichnis
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Legendär schlecht: Terminator 2: Chess Wars - Völliger Schachsinn

Skynet baut Schachcomputer statt Kampfmaschinen, um die Menschheit mattzusetzen. Schlechte Spiele zum zweiten Terminator-Film gab es viele, dieser bizarre Battle-Chess-Klon setzte allen die Krone auf.

von Heinrich Lenhardt,
05.11.2019 08:00 Uhr

  • Wer zum Kinostart von »Terminator: Dark Fate« eine Liste der schlechtesten Terminator-Videospielumsetzungen zusammenstellt, wird sich wundern ob der Länge. Denn es gibt kaum gute Terminator-Spiele - aber jede Menge miese.
  • Ganz weit oben auf der Liste des Elends und damit ohne Zweifel legendär schlecht ist Terminator 2: Chess Wars - ein Schachspiel!
  • Unser zeitreisender Autor Heinrich Lenhardt hat sich todesmutig in die bräsigen Brettspiel-Gefechte geworfen - und berichtet euch bei GameStar Plus ausführlich über dieses madige Machwerk.

Terminator 2: Chess Wars - Die schlechtesten Spiele aller Zeiten PLUS 4:25 Terminator 2: Chess Wars - Die schlechtesten Spiele aller Zeiten

Ein beliebter Kniff aus Action- und Horror-Filmen hält auch bei »Terminator 2« die Zuschauer in Atem: Das Böse ist kurz vor Schluss scheinbar besiegt, doch kaum hat man aufgeatmet, gelingt ihm die Wiederauferstehung.

Wenn der T-1000-Terminator in tausend kleine Stücke zerspringt, ist das auch so ein Fall von »zu früh gefreut«: Das selbstreparierende Flüssigmetall-Modell ist wenige Minuten später wieder hinter Arnold und Familie Connor her - Schrecken ohne Ende.

Ganz ähnlich ging es Computerspielern, die sich 1993 eigentlich vor weiteren Spielen zum Film sicher wähnten. Da waren der Kinostart von »Terminator 2: Judgement Day« bereits zwei Jahre her und Oceans offizielles Spiel zum Film weitgehend verdrängt, eine schlampige Ansammlung von spaßreduzierten Action- und Puzzle-Levels.

Aber so ist das halt mit dem Bösen: Wenn man meint, es überstanden zu haben, schlägt es unerwartet wieder zu. Manchmal sogar mit einem Schachbrett als Geheimwaffe.

Als Schach brutal wurde

Dank eines grafischen Gimmicks wird das altehrwürdige Schach 1988 zum heiß angesagten Computerspielgenre. Wenn bei Interplays Battle Chess zwei Figuren auf demselben Feld landen, beginnt eine aufwändige Kampfanimation. Die ist rein kosmetischer Natur, denn schließlich schreiben die Schachregeln vor, wer hier wen schlägt.

Aber erst auf dem Amiga und 1991 auch auf PC staunt man nicht schlecht über die Grafikpracht. Nur in Deutschland wird die zarte Jugend vor Rochaden und »Kopf ab«-Comicgrafik geschützt, da landet der Überraschungshit Battle Chess zunächst auf dem Index.

Neben offiziellen Nachfolgern gibt es sogar Battle Chess-Klone, die das simple »Schach plus Kampfanimationen«-Konzept mit prominenten Lizenzen kombinieren. Das kuriose Genre erreicht 1993 seinem Gipfel, in diesem Jahr können wir zum Beispiel mit Star-Wars- oder Star-Trek-Figuren die Sizilianische Verteidigung üben.

Die Flut an Schachprogrammen führt gar zu einer Parodie in Form von Chess Maniac 5 Billion and 1 - und dann ist da noch ein unfreiwillig komischer Vertreter, der die Battle Chess-Masche mit einer denkbar ungeeigneten Lizenz denkbar inkompetent nachahmt.

Das Schachbrett wird laut Packung zu einem »apokalyptischen Kriegsgebiet«. Dank laienhafter Grafik und schnarchiger KI fühlt sich Chess Wars in der Tat wie das Ende der Welt an. Das Schachbrett wird laut Packung zu einem »apokalyptischen Kriegsgebiet«. Dank laienhafter Grafik und schnarchiger KI fühlt sich Chess Wars in der Tat wie das Ende der Welt an.

Mit Skynet aufs Schachbrett

Wer erinnert sich an die Filmszene, in der John Connor dem Terminator-Arnold neben High-Fives und Hasta la Vistas auch Schach beibringt? Niemand? Hm, womöglich ging dieser große Moment bei einer Drehbuchrevision verloren.

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