Harry Potter gehört seit zig Jahren bei Jung und Alt zu den erfolgreichsten Lego-Produktreihen überhaupt. Doch nicht jedes Set konnte diese Beliebtheit eins zu eins widerspiegeln. Darunter ist etwa das Set zum Zaubereiministerium von 2022 (76403), das mit dem lieblosen Design bei den Fans baden ging. Es verschwand bereits Ende 2023 vom Markt und ihr bekommt es selbst heute noch ungeöffnet für weit weniger als die damalige UVP von 100 Euro.
Laut einem vertrauenswürdigen Leak von Brick Tap auf X wagt Lego aber noch dieses Jahr einen weiteren Versuch und veröffentlicht eine neue Version des Zaubereiministeriums. Bilder zum Set gibt es zwar noch nicht, dafür aber haufenweise andere Informationen.
Eines der größten Harry-Potter-Sets überhaupt
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- Name: 76476 Ministry of Magic (dt. Zaubereiministerium)
- Release: 1. September 2026
- Preis: 450 US-Dollar (soll sich noch ändern können)
- Teileanzahl: 3.491 Teile
- Preis pro Teil: 12,9 Cent
- Minifiguren: 10+
- Weitere Infos: Das Gebäude hat drei Stockwerke.
Wird es Sticker geben? Das lässt sich ohne Produktbilder natürlich nicht sicher sagen, aber in der Vergangenheit wurden in nahezu allen Harry-Potter-Sets massenhaft Aufkleber verwendet. Auch bei den größeren Sets für ein erwachsenes Publikum. So hatte etwa die Winkelgasse (75978), die von 2020 bis 2025 verkauft wurde, ganze 96 Sticker. Macht euch dahingehend also keine Hoffnungen.
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Magisches Hogsmeade: Lego entführt Harry-Potter-Fans mit Set 76457 in ein weihnachtliches Wunderland
Wie teuer wird es bei uns? Die Preise von Lego lassen sich trotz des Wechselkurses meistens direkt von US-Dollar in Euro übersetzen. Wir können also davon ausgehen, dass das Zaubereiministerium in Deutschland 450 Euro kosten wird.
Der Leak selbst sagt aber, dass sich der Preis noch ändern kann. Womöglich landet er bei 420 Euro oder sogar noch weniger. Das ist insoweit wahrscheinlich, da die großen Harry-Potter-Sets fast alle einen Teilepreis von weniger als 10 Cent haben oder hatten. Doch auch eine Verschiebung nach oben ist natürlich möglich.
Eine der Hauptpreistreiber dürfte die hohe Anzahl an Minifiguren sein. Da das Zaubereiministerium bei Lego bisher keine große Rolle gespielt hat, dürfte es mehrere brandneue Minifiguren geben, die für Sammler besonders interessant sind. Auch das hat Lego sicherlich mit einkalkuliert.
Das bisher größte Lego-Set zu Harry Potter ist das Schloss Hogwarts (71043), das bei 6.020 Teilen 470 Euro kostet. Direkt danach kommt die Winkelgasse (75978) von 2020, die bei 5.544 Teilen 450 Euro gekostet hat. Seit letztem Jahr ist sie aber nicht mehr am Markt. Platz drei geht an Gringotts Zaubererbank (76417), für die Lego bei 4.801 Teilen 430 Euro verlangt.
Harry Potter ist nicht die einzige Lizenz, die bei Lego von Leaks betroffen ist. Auch Nintendo hat es erwischt. Dort soll bald wohl der Donkey Kong Arcade-Automat mit Klemmbausteinen verewigt werden. Den ganzen Beitrag dazu findet ihr in der Linkbox weiter oben.
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