Lidl lockt mit bis zu 600 Euro Rabatt auf seine City-E-Bikes – so gut ist das Angebot

Bei Lidl sind aktuell viele E-Bikes im Angebot. Bei den neusten Modellen der Urban-Serie könnt ihr bis zu 600 Euro sparen.

Lidl verkauft seine City-E-Bikes in dieser Woche mit hohem Preisnachlass. Lohnt sich der Kauf für euch? (Bildquelle: Lidl GameStar Tech) Lidl verkauft seine City-E-Bikes in dieser Woche mit hohem Preisnachlass. Lohnt sich der Kauf für euch? (Bildquelle: Lidl / GameStar Tech)

Lidl bietet aktuell die City‑E‑Bikes Urban X.3 und Y.3 deutlich günstiger an. Die Pedelecs sind immer mal wieder im Angebot, dieses Mal ist der beworbene Rabatt ziemlich attraktiv.

Der Discounter bietet seine Räder nämlich für 1.200 Euro im Onlineshop an, während die unverbindliche Preisempfehlung je nach Ausführung bei 1.700 beziehungsweise 1.800 Euro liegt. Ihr könnt also bis zu 600 Euro sparen.

Was ihr von Lidls Urban-Bikes erwarten dürft und für wen sich der Kauf lohnen könnte, erkläre ich euch nachfolgend.

Wichtig: Regulär gibt es die Urban-E-Bikes in vier Ausführungen – mit Riemenantrieb oder Kettenschaltung, mit Trapez- oder Diamantrahmen. Nicht verfügbar ist derzeit das Urban Y.3 mit Riemenantrieb und tiefem Einstieg, da es vergriffen ist. Die anderen drei Modelle sind allerdings erhältlich.

Technische Daten im Überblick
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Crivit Urban X.3 / Y.3
Preis im Angebot1.199 Euro
UVP Variante Riemen1.699 Euro 
UVP Variante Kette1.799 Euro 
Rahmen (Körpergröße)X.3: 170–195 cm / Y.3: 160–190 cm 
MotorMivice M080 Hinterradnabenmotor, 40 Nm 
Max. Reichweite (Herst.)bis 100 km 
Akku355 Wh 
BremsenHydraulische Shimano MT200 Scheibenbremsen, 160 mm 
SchaltungShimano CUES 9‑Gang (kettengesteuert) oder Gates Carbon‑Riemen 
Reifen27,5 Zoll, Schwalbe Big Ben, 50 mm 
RahmenmaterialAluminium​
Gewicht (ca.)23–24 kg 
Belastbarkeitbis 140 kg Gesamtgewicht 
BesonderheitenDrehmomentsensor, integrierte Beleuchtung mit Fernlicht, vormontierte Handyhalterung, Boost‑Funktion (max. 20 s volle Unterstützung) 

Ausstattung

Die Ausstattung von Urban X.3 und Y.3 kann sich sehen lassen, gerade im Hinblick auf den Angebotspreis von nur noch 1.200 Euro.

Motor und Sensorik

  • Der Mivice M080 im Hinterrad liefert 40 Newtonmeter Drehmoment – für flache Regionen und leichte Hügel ist das völlig ausreichend.
  • Wichtig ist der Drehmomentsensor: Das Pedalieren fühlt sich deutlich natürlicher an als bei vielen günstigen Modellen, die nur einen Trittfrequenzsensor nutzen.
  • Die Boost‑Funktion für bis zu 20 Sekunden maximale Unterstützung hilft beim Anfahren oder beim Überwinden kurzer Anstiege im Stadtverkehr.

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Akku und Reichweite

  • Der 355‑Wh‑Akku gehört eher zum sparsameren Bereich: Herstellerangaben von bis zu 100 Kilometern sind eher theoretisch; realistisch sind je nach Stufe und Fahrweise eher 40–70 Kilometer.
  • Der Akku sitzt hinter dem Sattelrohr und lässt sich fürs Laden oder als Sicherheitsmaßnahme einfach ausbauen.
  • Für tägliche Pendlerstrecken bis etwa 20 Kilometer ist das System gut geeignet, bei längeren Touren oder vielen steilen Anstiegen ist das City-Bike nicht die ideale Lösung.

Schaltung: Riemen oder Kette?

  • Die Riemen‑Variante (Gates Carbon‑Riemen) ist wartungsarm, leise und optimal für den Einsatz in flachen Regionen.Regionen
  • Die Shimano‑CUES‑Variante bietet eine 9-Gang-Kettenschaltung, was vor allem Fahrern mit unterschiedlichen Streckenprofilen deutlich mehr Flexibilität gibt.

Bremsen und Fahrwerk

  • Die hydraulischen Shimano MT200 Scheibenbremsen sollten für eine gute Dosierung und ausreichend Bremskraft sorgen.
  • Verzichtet wird auf eine Federgabel – das ist bei Urban‑Bikes durchaus üblich und spart Kosten, Gewicht und Wartung.
  • Die 50 Millimeter breiten Schwalbe Big‑Ben‑Reifen sollten eine ordentliche Dämpfung sorgen.

Preis‑Leistungs‑Verhältnis und Marktvergleich

Mit 1.200 Euro liegt Lidl im unteren Preissegment für City‑E‑Bikes, vor allem in Anbetracht der verbauten Komponenten (Mivice‑Motor, Gates‑Riemen, Shimano‑Bremsen).

Im Vergleich zu anderen City‑E‑Bikes mit ähnlicher Ausstattung liegt die Urban-Reihe preislich deutlich darunter, weshalb gerade die Riemen-Variante für 1.200 Euro schwer zu übertreffen ist. Preis-Leistungs-seitig ist der Deal richtig gut.

Crivit Urban X.3 Riemenantrieb
Crivit Urban X.3 Riemenantrieb
Das Urban X.3 mit Riemenantrieb ist vor allem interessant, wenn ihr vor allem kurze Strecken in relativ flachen Regionen zurücklegt. Damit erspart ihr euch das Schalten und habt keine Kette, die ihr warten müsst.
1.699 €1.099 €
Crivit Urban Y.3 Kettenschaltung
Crivit Urban Y.3 Kettenschaltung

Wenn ihr mehr Flexibilität braucht, ist die Variante mit 9-Gang-Kettenschaltung und tiefem Einstieg empfehlenswert. Hier profitiert ihr, wenn ihr doch einmal den einen oder anderen Anstieg erklimmen müsst.
1.799 €1.099 €

Falls ihr Alternativen sucht, müsst ihr mitunter mehr Geld in die Hand nehmen. Zwei interessante Räder hat mein Kollege Mirco für euch getestet:

  • Tenways CGO 600 Pro (ab 1.400 Euro): Mivice M070‑Hinterradmotor, 40 Nm, Gates‑Riemen, 360‑Wh‑Akku, leichter als das Lidl‑Rad.
  • MOUGG Star CDI (ca. 2.000 Euro): Mivice M080‑Motor, 378‑Wh‑Akku, stärker auf Individualisierung und Ausstattung getrimmt, aber deutlich teurer.

So gesehen ist das Lidl‑Angebot vor allem dann attraktiv, wenn ihr Budget, urbane Nutzung und einfache Pflege priorisiert und keine großen Steigungen oder sehr lange Touren fahrt.


Zielgruppe und Kaufempfehlung

Die Riemen‑Variante eignet sich für:

  • Fahrer in flachen oder leicht hügeligen Regionen
  • Wenigfahrer und Alltagspendler mit kurzen bis mittleren Strecken
  • Nutzer, die auf Wartungsarmut und Sauberkeit setzen

Die Kettenschaltungs-Variante lohnt sich für:

  • Regionen mit vielen Steigungen und Gefällen
  • Pendler, die häufig unterschiedliche Streckenprofile fahren
  • Alle, die sich eine größere Flexibilität wünschen

Wer nach einem neuen Rad in der Kategorie Urban-Bikes sucht und nicht viel mehr als 1.000 Euro ausgeben möchtet, erhält mit Lidls X.3- oder Y.3-Serie eine günstige Lösung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Falls ihr mit dem Rad pendelt oder es vorhabt, euch aber ein kompaktes Falt-E-Bike mehr zusagt, dann empfehle ich euch, einmal in den Test des Engwe L20 3.0 Boost von meinem Kollegen Mirco reinzuschauen.

Sollte das Lidl-Bike interessant für euch sein, dann prüft zunächst, ob ihr mit den Schwächen leben könnt, denn vor allem der Akku ist recht klein und der Motor nicht gerade leistungsstark.

Der Fokus liegt damit vor allem auf flachen Regionen und moderaten Strecken, weniger bei langen Touren über Berg und Tal.

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