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Limbo im Test - Sterben macht Spaß

Mit seinem außergewöhnlichen Grafikstil und cleverem Spieldesign avancierte das Jump&Run Limbo von Playdead auf der Xbox 360 innerhalb kürzester Zeit zum Hit. Wir testen die PC-Fassung der Independent-Perle made in Dänemark.

von Daniel Matschijewsky,
04.08.2011 17:27 Uhr

Ein Wald, in unheilvolles, schwarzweißes Licht getaucht. Der Wind pfeift, und ein leises Grollen dringt von irgendwo her an unsere Ohren. Im Gras liegt ein Junge. Wir drücken eine Taste, nichts passiert. Wir drücken erneut. Plötzlich öffnet der Bub seine Augen, erhebt sich langsam und läuft los. So ungewöhnlich Limbo beginnt - ganz ohne Hauptmenü, Render-Intro oder Tutorial -, so ungewöhnlich geht es weiter.

Das Jump&Run avancierte Mitte 2010 zum Überraschungshit auf Xbox Live Arcade. Nun, ein Jahr später, reicht das dänische Studio Play Dead seine mit über 90 Entwicklerpreisen prämierte Indie-Perle als PC-Version auf Steam nach. Selten waren 9,99 Euro besser angelegt.

Limbo - Screenshots ansehen

Die Atmosphäre: Zum Schneiden dicht

Keine Einführung, keine Dialoge, keine Zwischensequenzen. Limbo erzählt seine Geschichte ungewöhnlich sparsam. Dass der namenlose Junge in seinem persönlichen Fegefeuer auf der Suche nach der kleinen Schwester ist, bekommt man nur am Rande mit.

Doch das stört nicht, sondern entfacht vielmehr ein gerüttelt Maß an Spannung sowie eine motivierende Neugier darauf, was im Limbo, dieser schaurigschönen Schwarzweiß-Welt auf uns wartet, welche Hindernisse sich uns in den Weg stellen -- und wie es wohl endet. Limbo erzeugt dabei eine zum Schneiden dichte Atmosphäre, was das Programm vor allem seinem raffinierten Licht- und Schattenspiel zu verdanken hat. In den spärlich beleuchteten 2D-Levels sieht man nie sonderlich viel, was für Nervenkitzel sorgt, aber stets genug, um Übersicht und Orientierung zu behalten. Die stimmige Optik, gepaart mit perfekt platzierten Unschärfe-Effekten, subtil eingesetzter Musik sowie der grandiosen, durch allerhand Grollen, Pfeifen und Zischen angereicherten Geräuschkulisse saugen förmlich ins Spiel.

Die Rätsel: clever und anspruchsvoll

Einen Großteil zur grandiosen Atmosphäre tragen auch die Aufgaben bei, die uns das Programm stellt. Wo wir anfangs lediglich über Abgründe hüpfen, Hindernisse erklettern und Fallen ausweichen, gilt es schon bald, Kisten an die richtige Stelle zu schieben, um Vorsprünge zu erreichen, Fließbänder in Bewegung zu versetzen oder mit Kränen einen Reifen zu transportieren, der dann im richtigen Moment Druckschalter aktiviert soll.

Physikrätsel Limbo ist enorm abwechslungsreich. Beispielsweise knobeln wir an clever gestalteten Physikrätseln, meistern actionreiche Geschicklichkeitseinlagen oder gruseln uns dank hoch spannender Skriptsequenzen.

Geschicklichkeitseinlagen Limbo ist enorm abwechslungsreich. Beispielsweise knobeln wir an clever gestalteten Physikrätseln, meistern actionreiche Geschicklichkeitseinlagen oder gruseln uns dank hoch spannender Skriptsequenzen.

Horror Limbo ist enorm abwechslungsreich. Beispielsweise knobeln wir an clever gestalteten Physikrätseln, meistern actionreiche Geschicklichkeitseinlagen oder gruseln uns dank hoch spannender Skriptsequenzen.

Dank der nachvollziehbaren Physik-Engine fordern die clever gestalteten Rätsel nicht nur, sie machen auch eine Menge Spaß. Da wollen wuchtige Metallrohre durch wiederholtes Hin- und Herlaufen in Schwingung bebracht, Holzplanken durch brackiges Wasser geschoben oder riesige Steinkugeln als improvisierte Walze zweckentfremdet werden. Zwar geizt Limbo mit Hinweisen, das Herumprobieren mit den verfügbaren Kisten, Wippen, Wagen, Seilen und Schaltern motiviert dennoch. Vor allem weil die teils pfiffigen Lösungen oft für breites Grinsen sorgen.

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Limbo

Genre: Action

Release: 02.08.2011 (PC), 26.02.2015 (PS4), 19.07.2011 (PSN), 05.06.2013 (PSV), 28.06.2018 (Nintendo Switch), 05.12.2014 (Xbox One), 21.07.2010 (XBLA), 03.07.2013 (iOS)

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