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Lost Ark: Entwickler äußern sich zu Server-Problemen und verschwundenen Items

In einem umfangreichen Forum-Eintrag haben die Lost-Ark-Entwickler Stellung zu den Server-Problemen und anderen Themen bezogen.

Lost Ark hat in seiner ersten Woche einen traumhaften Start hingelegt. Gerade einmal drei Tage waren nötig, um nach dem Launch zum zweiterfolgreichsten Spiel aller Zeiten auf Steam zu werden. Dieser Erfolg ist umso beeindruckender wenn man bedenkt, dass oft endlose Warteschlangen dem Spielspaß im Wege stehen.

Die Entwickler reagieren auf die Server-Probleme: Bereits in den vergangenen Tagen kündigten sie an, an weiteren Kapazitäten zu arbeiten, und sogar eine neue Server-Region für europäische Spieler aus der Taufe zu haben, genannt EU-West. In einem Statement im offiziellen Forum hat man nun genauer ausgeführt, welche Probleme dem Spiel derzeit zu schaffen machen.

Dieses Statement schützt die Entwickler dennoch nicht vor Peters Zorn. Der regt sich nämlich über die anhaltenden Server-Probleme bei Spielen, die von Amazon vertrieben werden, auf:

Spiel-Architektur verhindert einfache Lösung

Warum nicht einfach weitere Server? Von der ständigen Warterei genervte Spieler fragen sich vielleicht, weshalb die Entwickler nicht einfach so lange neue Server anschließen, bis genügend Kapazitäten für alle vorhanden sind. Die existierenden Server operieren bereits an ihrer Belastungsgrenze.

Dieser Vorgang ist jedoch nicht so simpel wie er klingt. Denn laut den Entwicklern wurde Lost Ark auf eine Art und Weise entwickelt, bei der die einzelnen Regionen nur eine bestimmte Anzahl an Servern aufnehmen können. Deshalb sei man dazu gezwungen, die EU-West Region zu erstellen, statt die vorhandenen Welten zu vergrößern.

Das bringt jedoch einige Nachteile mit sich, die vor allem bestehende User daran hindern werden, problemlos umzuziehen. Denn die Server-Regionen sind strikt voneinander abgetrennt. Wenn ihr also auf einen Server der EU-West-Region umzieht, könnt ihr eure Ingame-Währungen - auch die kostenpflichtigen königlichen Kristalle - nicht mitnehmen.

Und wer verliert schon gerne Progress? Immerhin dürfen sich erfahrene Recken in Lost Ark auch in knallharte PvP-Gefechte stürzen - so wie unser Tester Dennis:

Video starten 5:11 Lost Ark: GameStar stürzt sich für euch ins PvP

Verschwundene Premium-Inhalte und Store-Probleme

Die Entwickler bestätigen außerdem Probleme mit dem Ingame-Store und fehlenden Inhalten, die sich nach dem Kauf eigentlich im Inventar der Spieler befinden sollten. Auch die Effekte des Premium-Abos Kristalline Aura würden ab und zu nicht wirken.

Für all diese Probleme sei laut den Entwicklern ein gemeinsamer Grund verantwortlich: die Kommunikation zwischen zwei Servern (ja, die Server wieder). Denn bei den oben genannten Vorgängen müssen die Spielserver mit den Handelsservern in Kontakt treten und Daten abgleichen bzw. übermitteln. Ein Bug sei dafür verantwortlich, dass diese Kommunikation nicht korrekt abläuft.

Gleichzeitig gibt es aber auch Entwarnung: Analysen hätten gezeigt, dass sich die nicht angezeigten Items dennoch in eurem Besitz befinden. Ihr müsst also nicht befürchten, dass ihr Käufe umsonst getätigt habt.

Dieses Problem lässt sich nur mit einem Client-Patch lösen, der sich derzeit in der Mache befindet und für kommende Woche geplant ist.

Der Shop ist ohnehin ein großer Streitpunkt in der Lost Ark-Community. Setzt das Spiel auf unrühmliche Pay-to-Win-Mechaniken oder nicht? Wir haben den Ingame-Store für euch analysiert und ziehen ein Fazit.

Welche Probleme sind euch in Lost Ark bereits begegnet? Hattet ihr schon schwerwiegende Quest- oder Charakter-Bugs, oder seid ihr bislang vom Gröbsten verschont geblieben? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare!

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