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Die massive Kritik an Marathon ist angekommen: Das ändert Bungie jetzt nach Release am Shooter

Nach massiver Kritik am Server Slam reagiert Bungie und verspricht für den nahenden Release des Extraction-Shooters Marathon dringend nötige Verbesserungen an UI, PvP und Loot.

Mit seinem »glitchy« User Interface eckt Marathon bei vielen Spielern an. Mit seinem »glitchy« User Interface eckt Marathon bei vielen Spielern an.

Habt ihr am Wochenende beim Server Slam von Marathon reingeschaut? Der kommende Sci-Fi-Extraction-Shooter von Bungie hat die Community nach der ausgiebigen Testphase ziemlich gespalten. Während einige das Potenzial feiern, stehen andere dem Spiel noch extrem skeptisch gegenüber.

Da der Release des fertigen Spiels bereits am 5. März vor der Tür steht, hat das Entwicklerstudio nun schnell reagiert. In einem neuen Feedback-Post nennt Bungie offen die größten Baustellen – und kündigt an, wie der Shooter nach dem Launch gerettet werden soll.

Das UI-Chaos und altbekannte Fehlercodes

Einer der größten Kritikpunkte, der euch direkt beim ersten Start ins Auge springen dürfte, ist die völlig überladene Benutzeroberfläche. Das UI von Marathon ist aktuell extrem komplex und alles andere als einsteigerfreundlich – das stellt auch unser Redaktionsleiter Dimi in seinem Anspielbericht fest:

Bungie hat dieses Problem erkannt, gibt aber auch ehrlich zu: Bis zum Launch in wenigen Tagen wird es keine magische Komplettüberarbeitung mehr geben. Stattdessen versprechen die Entwickler, das Interface nach dem Release kontinuierlich anzupassen und zu entschlacken.

Daneben stehen auch PC-Performance-Probleme und die berüchtigten »Weasel«-Fehlercodes auf der To-Do-Liste des Studios. Wer Destiny oder Destiny 2 gespielt hat, dem dürften diese Fehler-Tierchen bereits unschöne Erinnerungen bescheren.

Video starten 49:20 143.000 Spieler bei Marathon - Aber reicht das, um Bungie zu retten?

Extraction ohne Action

Doch nicht nur die Menüs bereiten der Community Kopfzerbrechen. Auch direkt im Raid, wenn es eigentlich ums nackte Überleben gehen sollte, gibt es noch spürbare Hürden. Bungie hat die folgenden drei spielmechanischen Probleme erkannt und Besserung versprochen:

  • PVP-Mangel: Ein Extraction-Shooter lebt von der ständigen Paranoia, auf feindliche Spieler zu treffen, doch in Marathon glichen viele Raids bislang eher einem Solo-Shooter. Um an die Spannung von Konkurrenten wie Escape from Tarkov heranzukommen, untersucht Bungie nun die Spielerdichte und erhöht direkt die Spielerzahlen auf den Einstiegs-Maps.
  • Hitze-System: Anstelle einer klassischen Ausdauerleiste setzt Marathon auf ein Hitze-System, das euch bei zu aggressivem Movement drastisch verlangsamt und hart bestraft. Weil dieses System den Spielfluss aktuell massiv ausbremst, prüft das Entwicklerteam bereits Anpassungen,
  • Zu wenig Ressourcen: Auf den Maps sind Munition und Heilgegenstände momentan extreme Mangelware, was besonders gegen stark gepanzerte KI-Feinde schnell frustriert. Bungie hat hier dringende Nachbesserungen gelobt, damit ihr künftig nicht mehr mitten im wildesten Feuergefecht mit komplett leeren Händen dasteht.

Der Server Slam von Marathon endet am heutigen 2. März, und der offizielle Startschuss fällt bereits am 5. März. Die Zeit drängt also gewaltig. Es ist immerhin ein gutes Zeichen, dass Bungie die Probleme so offen anspricht und Besserung gelobt.

Was denkt ihr über die angekündigten Pläne? Habt ihr am Server Slam teilgenommen und teilt die Kritik der Community? Glaubt ihr, dass Bungie das Ruder mit den kommenden Patches noch herumreißen kann? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

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