Der Tod von Chadwick Boseman im Jahre 2020 trifft Marvel-Fans bis heute tief ins Mark. In insgesamt fünf Filmen verkörperte er den Superhelden Black Panther alias T’Challa Udaku, König von Wakanda.
Sein letzter Auftritt in Black Panther 2 war nur durch die Verwendung von Archivmaterial möglich. Boseman sollte dort natürlich ursprünglich eine viel größere Rolle spielen, immerhin wäre es sein zweiter großer Solofilm gewesen.
Fünf Jahre nach dem Ableben seines Freundes Boseman gibt Regisseur Ryan Coogler preis, wie die Handlung eigentlich aussehen sollte.
Das erste Skript zu Black Panther 2
Als Ryan Coogler das Drehbuch für Black Panther 2 damals fertig ausgearbeitet hatte, war Chadwick Boseman bereits zu krank, um es zu lesen. Das verriet er während eines Gesprächs mit Josh Horowitz im Podcast »Happy Sad Confused.«
Ein wichtiger Bestandteil der Geschichte wäre das Ritual of Eight gewesen. Ein Brauch, der immer stattfindet, wenn ein Prinz im Königreich acht Jahre alt wird. Demnach hätte Boseman mit seinem On-Screen-Sohn acht Tage lang im Busch verbracht. Warum? Coogler erklärt wie folgt:
Die Regel ist, dass der Prinz in diesen acht Tagen seinem Vater jede Frage stellen kann und der Vater antworten muss. Während dieser acht Tage hätte Namor einen Angriff gestartet.
Es hätte sich jedoch um eine andere Version von Namor gehandelt, als Fans sie ihn Black Panther: Wakanda Forever kennengelernt haben. Doch natürlich wäre diese nicht weniger gefährlich gewesen.
T’Challa und sein Sohn wären für die gesamte Zeit aneinander gebunden, denn das Ritual hätte natürlich nicht abgebrochen werden dürfen. Demnach mussten sie sich Namor gemeinsam stellen und weiterhin die Tradition bewahren. Rund 180 Seiten hatte das damalige Skript und Coogler liebt sein Werk nach wie vor, »aber das Leben spielt nun mal wie es spielt.«
Was letztendlich aus Black Panther 2 geworden ist
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Auch wenn wir dieses Skript niemals in den Kinos sehen werden, ist Ryan Coogler stolz auf seine Arbeit. Denn mit Wakanda Forever konnte er die Frauen des fiktiven Königreichs in den Fokus stellen und ihnen eine Stimme geben.
Was sich letztendlich auch ausgezahlt hat. Bei einem geschätzten Budget von 250 Millionen US-Dollar konnte der Superhelden-Blockbuster fast 860 Millionen Dollar einspielen. Auch Kritiker und Fans zeigten sich von dem Film begeistert. Auf Rotten Tomatoes sind die Bewertungen zu 84 beziehungsweise 93 Prozent positiv. In der Filmdatenbank IMDb landet das Abenteuer derweil bei 6,6 von 10 Sternen.
Ryan Coogler schrieb das Drehbuch in dem Glauben, dass er aus dem Talent von Boseman noch viel mehr machen könnte. Auch wenn dem Schauspieler diese Möglichkeit für immer verwehrt bleibt, werden Marvel-Fans ihn und seine Performance als Black Panther für immer im Herzen tragen. Ein kleiner Trost, aber immerhin gibt es vier ganze Filme, um sich an Chadwick Boseman als Marvel-Held zu erinnern.
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