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Seite 2: Marvel Heroes im Test - Marvel Diablo

Innen Fortschritt, außen Stillstand

Jeder Held verfügt über drei Fähigkeitenbäume, in denen wir mit jedem Levelaufstieg frei neue Superkräfte aus den Comics freischalten. Dass diese Bäume bei 21 verschiedenen Helden nicht so groß ausfallen wie etwa in Torchlight 2 mag nicht überraschen, und dass Charakterwerte automatisch steigen kennen wir aus anderen MMOs. Beides zusammen ergibt aber eine Charakterentwicklung, die uns sowohl nach Hack'n'Slay- als auch nach Online-Rollenspiel-Maßstäben zu wenig Tiefgang bietet.

Noch der spannendste Teil der Beutejagd: Superschurken wie MODOK hinterlassen Medaillen, die uns einen kleinen Teil ihrer Fähigkeiten verleihen. Noch der spannendste Teil der Beutejagd: Superschurken wie MODOK hinterlassen Medaillen, die uns einen kleinen Teil ihrer Fähigkeiten verleihen.

Auch die Itemjagd will nicht so recht fesseln: Mal ganz abgesehen davon, wie komisch es sich anfühlt, als Iron Man jedem dahergelaufenen Schurken eine neue Rüstung zu entreißen, gibt sich Marvel Heroes bei der Beute-Vielfalt ziemlich knausrig. Für jeden Helden gibt es gerade mal eine Handvoll unterschiedlicher Gegenstandstypen, die sich obendrein nur in den seltensten Fällen auf sein Erscheinungsbild auswirken. Soll der Held mal anders aussehen, muss ein Kostüm her - das finden wir aber genau wie neue Helden nur sehr selten selbst, dafür aber zu dicken Preisen im Shop. Da reißt auch das belanglose Crafting nichts mehr raus, das uns mit (nervigerweise nicht im Inventar stapelbaren) Zutaten unsere Beute verbessern lässt.

Kampf und Ödnis

Umso mehr Laune machen dafür die Kämpfe, jedenfalls am Anfang. Wenn Storm Blitze und Sturmwinde gegen ihre Feinde entfesselt, fliegen Schurken gegen die Wand, Glas zersplittert und Autos werden zerschmettert - herrlich! Lange hält der Spaß aber nicht an, denn egal ob wir nun gegen Straßenganoven, HYDRA-Terroristen oder William Strykers Purifier kämpfen, kaum ein Feind bringt mal eigene Strategien mit. So spielen sich die Kämpfe bis zum Ende fast immer gleich.

Die Purifiers wollen alle Mutanten ausrotten, haben unseren Sturmkräften aber nichts entgegenzusetzen. Die Purifiers wollen alle Mutanten ausrotten, haben unseren Sturmkräften aber nichts entgegenzusetzen.

Selbst Bossgegner wie Doctor Octopus sind nicht viel besser. Die Kerle stecken zwar genug Schläge weg, dass der Kampf gegen sie eine gefühlte Ewigkeit dauert, beharken uns derweil aber immer mit gerade mal zwei oder drei verschiedenen Attacken. Auch grafisch könnte Marvel Heroes ein wenig mehr Abwechslung vertragen. Wir beginnen im grauen New York und kommen von dieser Farbe das ganze Spiel nie so wirklich weg, egal ob wir nun in unterirdische Geheimbasen oder die Arktis reisen. Auch die Effekte wirken keineswegs modern, lassen aber Kämpfe und Superkräfte immerhin angemessen knallen.

Am Ende mehr vom Gleichen

Spaß geht anders: Ein Ding der Stufe 59 hat es sich in unserer Basis bequem gemacht und wischt mit unserem Team den Boden auf. Spaß geht anders: Ein Ding der Stufe 59 hat es sich in unserer Basis bequem gemacht und wischt mit unserem Team den Boden auf.

Haben wir die Kampagne abgeschlossen, hat unser Held gerade mal Stufe 25 von 60 erreicht. Jetzt können wir entweder mit einem zweiten Helden von vorne anfangen oder uns ins Endgame stürzen. Da wären zum einen die PvP-Schlachten im Betastadium, die uns gerne mal gegen Helden mit doppelt so hohem Level ins Gefecht werfen und obendrein darunter leiden, dass selbst auf der gleichen Stufe manche Helden stärker sind als andere. Oder die beliebig oft wiederholbaren Missionen, in denen wir in Gebiete aus der Kampagne zurückkehren und stärkere Versionen der bekannten Bosse für noch dickere Beute ausschalten. Zusammen mit den besonders schwierigen Gruppen-Herausforderungen und Horden-Missionen, in denen wir uns gegen Wellen von Feinden zur Wehr setzen müssen, geht uns das Prügelfutter also nie wirklich aus - aber die Lust darauf, die ging uns schon in der Mitte der Story aus.

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