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»Das ist albern« - Eine Bucky-Szene in Thunderbolts hätte Sebastian Stan am liebsten gestrichen

Hier ein kleiner kurzer Tipp, um welche Situation im Film es geht: Metallischer Arm. Spülmaschine.

Wenn man dieses Foto so sieht, fällt es einem wirklich schwer sich Bucky (Sebastian Stan) in Anzug vorzustellen. Bildquelle: Marvel Studios Disney Wenn man dieses Foto so sieht, fällt es einem wirklich schwer sich Bucky (Sebastian Stan) in Anzug vorzustellen. Bildquelle: Marvel Studios / Disney

In Thunderbolts ist Bucky Barnes alias Winter Soldier (Sebastian Stan) ein frischgebackener Kongressabgeordneter. Also mit Anzug, Krawatte und allem, was sonst noch so dazugehört.    

Als er sich in einer Szene mit der Soße seines Chili-Dogs bekleckert, muss er seine Sachen waschen und packt seinen vollgesauten Vibranium-Arm kurzerhand in die … Spülmaschine? Haha, ja. Ihr wisst schon: Besteck aus Edelstahl gehört in die Spülmaschine. Buckys Arm ist aus Stahl…

Wenn ihr den Witz jetzt auch nicht unbedingt so lustig findet, dann seid ihr damit nicht allein. Denn selbst Sebastian Stan zeigte sich anfangs wenig begeistert.

Sebastian Stan versteht den Scherz nicht

In einem Interview mit Entertainment Weekly gibt der 42-jährige Schauspieler preis, dass er sich bei Regisseur Jake Schreier sogar dafür ausgesprochen hat, die Szene aus dem Film zu entfernen.

Ich sagte sofort zu Jake [Schreier]: »Ich verstehe nicht, warum das lustig ist. Wir brauchen das nicht. Das ist albern.« Aber Jake meinte: »Aber vielleicht könntest du etwas essen, dann kann es überall landen [das Essen].« Und ich sagte: »Wirklich? Das ist es, was [passieren wird]?«

Auch wenn Stan zuvor kein Fan von Buckys Spülmaschinen-Experiment war, hat er seine Meinung mittlerweile geändert. 

Aber ich verstehe es jetzt. Ich meine, es ist lustig, das muss ich zugeben.

Das Einzige, was uns dabei im Kopf herumschwirrt, ist allerdings: Woher weiß Bucky, dass sein Arm spülmaschinengeeignet ist? Na, gut. Ihr habt ja Recht. Vibranium ist ein ziemlich stabiles Metall - oder eher gesagt: das stabilste. Trotzdem wäre die Szene irgendwie witziger gewesen, wenn der Arm etwas Rost angesetzt hätte. Ist ja nur so eine Idee.

Übrigens ist Stan nicht der einzige Thunderbolts-Star, der die Witze seines Charakters manchmal nicht versteht. Wyatt Russell, der im Marvel-Universum John Walker alias U.S. Agent verkörpert, hat eine sarkastische Anspielung an Captain America ebenfalls nicht verstanden.

Video starten 2:00 Im finalen Trailer zu Thunderbolts drückt Marvel mächtig auf die Tränendrüse

Dem U.S. Agent geht es ähnlich

Zu Beginn des Films zerstört John in dem Tresorraum, wo er mit Yelena (Florence Pugh), Ghost (Hannah John-Kamen) und Bob (Lewis Pullman) eingesperrt ist, eine Stromleitung mit seinem Schild. 

Dazu flötet er die berühmten Worte »On your left« (deutsch: Zu deiner Linken). Das sagt Steve Rogers (Chris Evans) in Captain America: The Winter Soldier zu Sam Wilson (Anthony Mackie), während er ihn bei einem sportlichen Lauf zum gefühlt 12 Mal einholt. In Avengers: Endgame wiederholt Sam diese Phrase in der epischen Portal-Szene. Konkret sagt Russell dazu:

Moment, was sage ich? Zu deiner Linken? Wann sage ich: »Zu deiner Linken?« Oh, oh, oh, als ich das ... Dingsda zerschlagen habe.

Die Dialogzeile soll laut Russell aber gar kein Easter Egg sein und wurde erst später von Regisseur Jake Schreier hinzugefügt.

Das war eine Zeile, die ich nicht sagen wollte. Jake [Schreier] hatte das Gefühl, dass wir etwas brauchen, das wir mit ADR [zusätzliche Dialogaufnahme] sagen können. Das war ein ADR-Satz. Das hängt mit nichts zusammen. Es war nur etwas, um eine Lücke zu füllen.

Apropo nachträglich geändert: Taskmaster sollte in Thunderbolts ursprünglich einen viel größeren Nebenplot bekommen. Das gab Drehbuchautor Eric Pearson in einem Interview preis. Wie genau der aussehen sollte, erfahrt ihr in der obigen Box. Dort findet ihr ebenfalls weitere Artikel zum neuen Marvel-Blockbuster.

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