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Neue PC-Strategie: Jetzt attackiert Microsoft Steam und den Epic Store

Nach Age of Empires und Flight Simulator will Microsoft PC-Spieler in Zukunft weiter verwöhnen. Als nächstes buhlt man um die Steam-Kundschaft.

von Peter Bathge,
29.04.2021 15:00 Uhr

Der nächste Schlag von Microsoft: Am PC wird der Microsoft Store jetzt gegenüber Epic Games Store und Steam deutlich attraktiver. Aber was haben wir Spieler davon? Der nächste Schlag von Microsoft: Am PC wird der Microsoft Store jetzt gegenüber Epic Games Store und Steam deutlich attraktiver. Aber was haben wir Spieler davon?

Microsoft, der Retter der PC-Spiele? Was vor wenigen Jahren noch wie ein bizarrer Fiebertraum klang, ist zumindest in Teilen längst Realität geworden. Dafür gibt's eine Reihe von Gründen:

  1. Mit Spielen wie Age of Empires 4 und Microsoft Flight Simulator bedient Microsoft ureigene PC-Genres, die von der Spieleindustrie größtenteils vergessen wurden.
  2. Einstmalige Xbox-Exklusivreihen wie Halo und Gears of War haben ihren Weg (zurück) auf den Windows-Computer gefunden.
  3. Der Xbox Game Pass mit seinem Angebot von hunderten Spielen für eine geringe Monatsgebühr hat derweil die Vision von einem »Netflix für Spieler« umgesetzt.
  4. Und mit Project xCloud schickt man sich nun auch noch an, Google Stadia endgültig in den Staub zu ringen.

Microsoft schwimmt auf einer Erfolgswelle - und fühlt sich nunmehr stark genug, auch in Sachen Store-Plattform eigene Wege zu gehen. Ein erster Schritt ist gemacht: Ab sofort verzichtet das Unternehmen auf einen Teil der Einnahmen für im Microsoft Store verkaufte Spiele, stattdessen erhalten deren Entwickler und Publisher einen größeren Anteil am Umsatz.

88 Prozent von jedem umgesetzen Euro, um genau zu sein. Das sind genauso viel wie Studios beim Epic Games Store bekommen, wenn sie die Unreal Engine einsetzen - und es sind deutlich mehr als bei Steam, wo Valve weiterhin für den Großteil der Entwickler am alten 70/30-Verhältnis festhält.

Ist das die offene Kampfansage an Steam und Epic? Wir haben mit zwei Microsoft-Mitarbeitern aus der Führungsriege gesprochen und im Interview die PC-Strategie des Konzerns aus Redmond erläutert. Warum es dabei auch um ein mögliches Freelancer-Remake ging und wie zufrieden Microsoft mit den Fan-Reaktionen auf Age of Empires 4 ist (inklusive Grafik-Diskussion), lest ihr bei GameStar Plus.

»Age of Empires 4 ist unser wichtigstes Spiel des Jahres«, sagt Shannon Loftis, die Chefin von Microsofts PC-Studio World's Edge. DLCs sind bereits fest eingeplant. »Age of Empires 4 ist unser wichtigstes Spiel des Jahres«, sagt Shannon Loftis, die Chefin von Microsofts PC-Studio World's Edge. DLCs sind bereits fest eingeplant.

Microsoft setzt Steam unter Druck

Die Ankündigung des neuen Verteilungsschlüssels darf als Versuch gewertet werden, den eigenen Microsoft Store aufzuwerten und mehr Studios auf die Seite von Microsoft zu ziehen. Dabei geht es zum einen um Entwickler vielversprechender Indies, die auch dank des Programms ID@Xbox oftmals für großes Prestige und einen steten Nachschub an Game-Pass-Spielen sorgen (allein 2020 gab's mehr als 100 neue Spiele für Game-Pass-Abonnenten).

Zum anderen ist das monetäre Lockmittel wohl auch ein Angebot an die großen Publisher, die in Zukunft dazu verführt werden könnten, noch mehr ihrer Spiele auf Microsofts PC-Plattform zum Kauf anzubieten. Hier hat Microsoft noch Nachholbedarf, die größten Firmen halten sich bislang entweder an Steam, den Epic Games Store oder ihre eigene Verkaufsplattform (etwa Battle.net).