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The Ministry of Ungentlemanly Warfare: Henry Cavill geht im Weltkriegs-Actionfilm auf Nazi-Jagd
Argylle konnte weder Kritiker noch an den Kinokassen überzeugen. Doch der nächste Actionfilm mit Henry Cavill steht bereits in den Startlöchern: The Ministry of Ungentlemanly Warfare von Regisseur Guy Ritchie kommt am 19. April 2024 in die US-Kinos - ein Release für Deutschland ist noch nicht bekannt.
Die Inspiration für James Bond wird verfilmt
Und hier besteht eine interessante Verbindung zu James Bond: Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch des Autors Damien Lewis. Es handelt von einer britischen Spezialeinheit, die während des Zweiten Weltkriegs agierte. Diese Einheit spezialisierte sich auf Sabotage und Spionage hinter feindlichen Linien und gilt als Vorläufer des SAS.
Die Special Operations Executive (SOE) wurde auf Anordnung von Winston Churchill gegründet und aufgrund ihrer unehrenhaften Taktiken eben auch als The Ministry of Ungentlemanly Warfare
bezeichnet. Ein Teil des SOE war unter anderem Ian Fleming - der Autor der 007-Romane.
Seine eigene Arbeit unter dem SOE soll Fleming unter anderem zu seinen James-Bond-Geschichten inspiriert haben. So auch konkret der britische Soldat Gus March-Phillipps, der im Film von Henry Cavill gespielt wird. Dazu verrät der 40 Jahre alte Schauspieler im Gespräch mit Jimmy Kimmel:
Ian Fleming war ein Mitglied dieser Special Operations Executive. Er hat James Bond geschrieben und sich dabei offensichtlich auch von Gus March-Phillipps inspirieren lassen, den ich [im Film] spiele. Mir ist bewusst, dass da natürlich noch mehr mit rein gespielt hat, auch andere Persönlichkeiten.
Aber so wie ich das verstehe, hat mein Charakter Gus March-Phillipps auch im echten Leben Spionage-Geschichten basierend auf seinen persönlichen Abenteuern geschrieben. Allerdings ist er im Zweiten Weltkrieg gefallen und konnte diese Bücher nie weiter schreiben. Hätte er überlebt, wäre er Ian Fleming vielleicht sogar zuvorgekommen. Wer weiß?
Falls ihr mehr über die reale Vorlage und Inspiration für Guy Ritchies The Ministry of Ungentlemanly Warfare erfahren wollt, empfehlen wir euch an dieser Stelle das folgende Video: Für GigaTV Mag hat unser Kollege Marco Risch von Nerdkultur die historischen Hintergründe zusammengefasst.
Link zum YouTube-Inhalt
Henry Cavill wäre beinahe längst Bond geworden
In The Ministry of Ungentlemanly Warfare spielt Henry Cavill also zwar nicht James Bond, aber zumindest eine Charakter basierend auf einer realen Persönlichkeit, die Ian Fleming unter anderem zu dem Charakter inspirierte. Ob Henry Cavill tatsächlich noch Chancen auf die Rolle als 007 hat, ist aktuell nicht bekannt.
Möglicherweise ist der Schauspieler bereits zu alt dafür, denn die verantwortlichen Produzenten wollen einen neuen Darsteller, der mindestens so lange wie Daniel Craig Bond bleibt - also 15 Jahre. Als aktueller Favorit gilt weiterhin der 33-jährige Aaron Taylor-Johnson.
Tatsächlich war Henry Cavill sogar 2006 für die Rolle als 007 bei Casino Royale im Rennen. Daraus ist natürlich nichts geworden, doch laut Regisseur Martin Campbell hätte Cavill einen exzellenten Bond
abgegeben.
Mehr dazu, an was Henry Cavill momentan arbeitet - wie zum Beispiel Highlander oder Warhammer 40K - könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
Was für Hoffnungen und Erwartungen habt ihr an The Ministry of Ungentlemanly Warfare? Was ist eurer Meinung nach der beste oder auch schlechteste Film von Regisseur Guy Ritchie? Würdet ihr Henry Cavill gerne als James Bond sehen oder habt ihr einen anderen Favoriten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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