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Seite 2: Monkey Island 2: Special Edition im Test - Liebe, Zombies und Piraten

Legendär und stilbildend: Rätsel & Bedienung

Auf den drei so unterschiedlichen Inseln löst Guybrush genretypisch allerhand Rätsel, um an die vier Kartenteile zu kommen. Wie damals durch Lucasarts etabliert, benutzen Sie eingesammelte Gegenstände aus Ihrem Inventar entweder miteinander oder mit anderen Objekten.

An nahezu jeder Stelle im Spiel lassen sich hochinteressante Audio-Kommentare, u.a. von Monkey Island-Schöpfer Ron Gilbert höchstpersönlich, dazu schalten. An nahezu jeder Stelle im Spiel lassen sich hochinteressante Audio-Kommentare, u.a. von Monkey Island-Schöpfer Ron Gilbert höchstpersönlich, dazu schalten.

Das Ganze beherrschen Sie bequem mit einer intuitiven und kontextsensitiven Maussteuerung. Die damals den halben Bildschirm einnehmende SCUMM-Bedienoberfläche des Originals verschwindet nun zugunsten der Schauplätze. Nostalgiker können allerdings (wie schon in der ersten Special Edition) jederzeit ins Originalspiel aus dem Jahre 1991 zurück wechseln. Was Monkey Island 2 aber eigentlich in den Rang eines Klassikers erhebt, ist die Art und Weise, wie es seine Rätsel auf so komplexe und doch vorbildhafte Weise miteinander verwebt.

Die logisch aufgebauten, aber teils skurrilen Rätselketten, die sich kreuz und quer über alle drei Inseln mit ihren Dutzenden von Schauplätzen erstrecken, sind bis heute einmalig. So liegt ein gesuchtes Kartenstück offen in der Auslage eines Gemischtwarenladens. Aber um an dieses Stück heranzukommen, müssen Sie zahllose Schauplätze wie eine Bibliothek, die Spelunke oder den Grund des Ozeans besuchen und dort Rätsel und Abenteuer wie zum Beispiel den Weitspuckwettbewerb bestreiten. Allein diese Rätselkette wird Sie einige Stunden beschäftigen und (ganz wichtig!) blendend unterhalten.

Test-Video zu Monkey Island 2: SE 4:15 Test-Video zu Monkey Island 2: SE

Jeder Adventure-Designer sollte sich daher dieses Spiel als Vorbild nehmen. Wer nun doch mal an einer Rätselstelle verzweifeln sollte, dem hilft wie schon beim Vorgänger eine optionale dreistufige Hilfefunktion, die Sie behutsam auf Ihr nächstes Ziel hinführt.

Und die Skelette singen: Grafik & Sound

Monkey Island hat den Humor in PC-Spielen erfunden. Zumindest fast. Denn die Dialoge und Texte der Spielreihe gehören zum Standardrepertoire eines jeden Computerspielfans und sprühen vor Witz und Absurdität. Und die gute Nachricht für alle alten Fans lautet, dass für die Monkey Island 2 Special Edition alle Dialoge professionell vertont wurden; sogar der Skelett-Tanz erfuhr eine vollständige Vokalisierung!

Mit den passenden und hervorragend ausgesuchten Stimmen wirken die Dialoge gleich noch mal besser. Allerdings gilt das nur für Spieler, die des Englischen mächtig sind. Eine deutsche Vertonung gibt es nicht, stattdessen müssen Sie dann mit den (guten) deutschen Untertiteln zur englischen Sprachausgabe vorlieb nehmen. Das war in der ersten Special Edition auch nicht anders. Gegenüber der hat sich allerdings das grafische Niveau der Neuauflage deutlich gesteigert. Die Hintergründe sind nun eindeutig aufwändiger gezeichnet und animiert und auch die Charaktere wirken deutlich ausgereifter. Geblieben sind allerdings die (offensichtlich gewollt) hakeligen Animationen, die den Retro-Charme unterstreichen sollen – Geschmackssache. Am Ende dieses großartigen Abenteuers – so viel sei vorweggenommen – erwartet Guybrush diesmal kein Allerwelts-Happy-End, sondern ein grandios verstörender Schluss, der die Grundlage für den dritten Teil Curse of Monkey Island (92 Punkte) legt. Das ist doch mal ein schönes Ende.

Monkey Island 2: LeChuck's Revenge - Special Edition - Screenshots ansehen

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