Mortal Engines - Peter Jacksons Fantasyspektakel legt enttäuschenden Kinostart hin

Mit dem Fantasyabenteuer verfilmte der Herr-der-Ringe-Regisseur die Jugendbuchreihe von Philip Reeves. Doch viele Zuschauer hat der aufwendig gedrehte Film noch nicht in die Kinos locken können. In den USA wird er zum Flop.

von Vera Tidona,
17.12.2018 15:55 Uhr

Mortal Engines: Krieg der Städte - Neuer Trailer zur düsteren Sci-Fi-Buchverfilmung von Peter Jackson 2:43 Mortal Engines: Krieg der Städte - Neuer Trailer zur düsteren Sci-Fi-Buchverfilmung von Peter Jackson

Damit hat der Filmemacher Peter Jackson wohl nicht mit gerechnet: Seine aufwendig verfilmte Jugendbuchreihe Mortal Engines: Krieg der Städte legt einen enttäuschenden Kinostart hin.

Allein in den US-Kinos kommt das Fantasyabenteuer laut Variety auf gerade einmal 7,5 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende und bleibt damit weit hinter den Erwartungen des Filmstudios Universal Pictures zurück. Schließlich stehen dem Kosten von satten 100 Millionen Dollar für die Produktion gegenüber, nicht mitgerechnet die sicherlich noch einmal so hohen Kosten für das Marketing des Films.

Wird der Film zum Megaflop in den Kinos?

Weltweit sieht es nicht besser aus: Der international angelaufene Film kann in den Kinos der einzelnen Ländern nur eher selten die Eine-Million-Marke knacken und kommt damit auf gerade einmal weltweit 42 Millionen Dollar Einspielergebnis.

Auch in den deutschen Kinos ist der Film Mortal Engines - Krieg der Städte an diesem Wochenende angelaufen und verzeichnet in den ersten Tagen 110.000 Kinobesuchern. Damit landet der Film zwar in den Top 5 der Charts, liegt jedoch weit abgeschlagen hinter den aktuellen Kinohits The Grinch (insgesamt 1,5 Mio. Besucher) und Phantastische Tierwesen 2 mit insgesamt 3 Mio. Besuchern.

Mortal Engines - Der Krieg der Städte hat im neuen Trailer zu Peter Jacksons Fantasyfilm begonnen 2:35 Mortal Engines - Der Krieg der Städte hat im neuen Trailer zu Peter Jacksons Fantasyfilm begonnen

Ein Grund für den eher mässigen Kinoerfolg ist laut Variety, dass die britische Buchreihe von Philip Reeve in den USA nur recht wenig bekannt ist. Ähnlich sieht es wohl auch hierzulande aus, wenn man sich die vielen User-Kommentare auch auf GameStar anschaut. Hinzu kommen die eher mittelmässigen Kritiken auf Metacritic mit gerade einmal 44 Prozent positiver Kritiken, auf Rotten Tomatoes sieht es mit 28 Prozent noch schlimmer aus.

Der Filmemacher Peter Jackson, der bereits hinter den erfolgreichen Tolkien-Verfilmungen Der Herr der Ringe und Der Hobbit steht, hatte sich bereits im Jahr 2009 die Filmrechte an der Jugendbuchreihe des Briten Philip Reeves sichern können. Die Regie überlässt er jedoch den Neuling Christian Rivers, während er selbst das Drehbuch gemeinsam mit seiner Ehefrau Fran Walsh und der Mitautorin Philippa Boyen verfasste - neben seiner Tätigkeit als Produzent des Films.


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