Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Inhaltsverzeichnis
1
2

Nach Valhalla muss sich Assassin's Creed wieder einmal neu erfinden

Ubisofts wichtigste Open-World-Serie steht mit Assassin's Creed Valhalla erneut am Scheideweg. Das muss sich in der Zukunft ändern, um die Spiele zu retten.

von Peter Bathge,
11.11.2020 05:00 Uhr

  • Bei Assassin's Creed Valhalla ist vieles schief gelaufen. Die Ursachen dafür sind auch in der Vergangenheit zu suchen.
  • In seiner Kolumne spricht Plus-Redakteur Peter Bathge parallel zum Test über die großen Versäumnisse von Ubisofts neuestem Open-World-Spiel.
  • Und er erklärt, was sich in Zukunft ändern muss, damit die Serie wieder zu alter Größe zurückfindet.

Die namensgebenden Assassinen spielen in Assassin's Creed Valhalla eine verblüffend kleine Rolle. Das ist nur ein Fehler von vielen. Die namensgebenden Assassinen spielen in Assassin's Creed Valhalla eine verblüffend kleine Rolle. Das ist nur ein Fehler von vielen.

Assassin's Creed ist immer dann am besten, wenn ein starker Held im Zentrum der Erzählung steht. Ezio, Kassandra, Bayek - beim neuen Teil Valhalla fehlt solch eine Identifikationsfigur. Doch die seltsam distanzierte Darstellung von Protagonist Eivor ist meiner Meinung nach bei weitem nicht das einzige Problem von Assassin's Creed Valhalla.

Beim jüngsten Open-World-Monstrum mit an die 100 Stunden Spielzeit ist Ubisoft an die Grenzen dessen gestoßen, was der Erfolg der Vorgänger Origins und Odyssey möglich gemacht hat. Der Quasi-Abschluss der »Trilogie« ist nämlich der schwächste der drei Teile - und könnte die Serie in eine ähnliche Sinnkrise stürzen wie damals zu Zeiten von Unity und Syndicate. Aber daraus ergibt sich auch eine große Chance.

Was genau falsch läuft im Wikinger-Setting von Assassin's Creed Valhalla und wie Ubisoft die Serie meiner Meinung nach wieder auf Vordermann bringen könnte, erkläre ich euch in meiner Plus-Kolumne.

Der Autor
Peter Bathge ist Redakteur bei GameStar Plus - seit Juni 2018. Mit der Testversion von Valhalla hat er bereits vor Release rund 30 Stunden verbracht, aber dennoch nur einen Bruchteil dessen gesehen, was Kollege Dimi in seinem Review zu Assassin's Creed Valhalla bemängelt. Er plant aber, am Ende genauso viel Zeit ins Spiel zu stecken wie beim Vorgänger Odyssey. Schließlich hat er fast alle Serienteile bisher zu 100 % durchgespielt.

Die erstaunliche Wandlung von Assassin's Creed

13 Jahre begleitet mich Assassin's Creed jetzt schon und Mannomann, hat sich diese Serie in der Zeit gewandelt! Im Internet wird ja gerne gescherzt, dass sich alle Open-World-Spiele von Ubisoft mehr oder weniger gleich spielen, aber bei Assassin's Creed liegen wirklich Welten zwischen dem ersten und dem nunmehr zwölften Hauptteil. Evolution ist also kein neues Konzept für die AC-Serie. Mit Valhalla hat Ubisoft nun einen Punkt erreicht, an dem es erneut vorwärts gehen muss. Aber wie?

Assassin's Creed Origins war 2017 der letzte große Schritt: XP-System, Skillbaum, Item-Suche, mehr Rollenspiel wagen war das Motto von Entwickler Ubisoft Montreal. Als 2018 Odyssey folgte, baute Partnerstudio Ubisoft Quebec das Konzept aus und rückte die Loot-Sucht noch stärker in den Vordergrund, aber brachte gleichzeitig Quest-Entscheidungen und unterschiedliche Story-Verläufe mit ins Spiel. So gut!