Todd Howard ist ein sehr verschwiegener Mensch, obwohl er ja eigentlich gerne über seine Spiele redet. Aber die einzige konkrete Aussage, die sich der Bethesda-Chefentwickler in den letzten Jahren zu The Elder Scrolls 6 entlocken ließ, war, dass es im Rollenspiel mehr Bäume als im Vorgänger geben würde.
Der Grund: Die Strategie von Howard und den Bethesda Game Studios ist es, erst kurz vor dem Release über neue Spiele und Projekte zu reden. Fallout 4 wurde nur sechs Monate vor dem Release enthüllt, Starfield-Updates erst kurz vorher angekündigt, das Oblivion-Remaster war sogar ein Shadowdrop. Selbst The Elder Scrolls 6 wäre ein Überraschungsrelease, ginge es nach Howard.
Sehr plötzlich und unerwartet kam deshalb am 17. Juli ein Blogpost von Bethesda: Der kündigte die Remaster von Fallout 3 und New Vegas an, bestätigte ein neues Fallout-Spiel von Obsidian und sprach sogar von Fallout 5. Eine komplette Kehrtwende: Nach Jahren der Verschwiegenheit überschüttete Bethesda uns plötzlich mit Informationen. Und ich hoffe, das ist der Anfang einer neuen Strategie.

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