Neues GameStar-Heft: Das neue Call of Duty lässt uns wieder entscheiden

Treyarch und Raven Software setzen mit Call of Duty: Black Ops - Cold War am Ende des ersten Black Ops an. Und nutzen Ideen, die beim zweiten Teil schon super waren.

von Petra Schmitz,
11.09.2020 14:00 Uhr

GameStar 10/2020

Wir haben es uns angeschaut: Das neue Call of Duty wird erstaunlich mutig, traut sich aber insgesamt vielleicht doch nicht genug.

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Ah, da ist es ja, das nächste Call of Duty. Ich mag die Black-Ops-Reihe von Treyarch ja, und ich freue mich, dass man den Weg, den man schon in Black Ops 2 eingeschlagen hat, nun weiterführt: Entscheidungen, optionale Missionen, alles mit Konsequenzen, aber Kollege Phil stellt auch die Frage, ob das in der angekündigten Form reicht, um neue Impulse zu setzen.

Zum Mini-Abo Call of Duty lässt uns entscheiden, Microsoft lässt uns fliegen. Und Gewalt lässt uns abstumpfen? Das alles im neuen Heft.

Aber im Shooter-Kontext hätte ich Folgendes zu addieren: Selbst für eine mündige Rezipientin, die auch in Sachen Selbstreflektion auf zwei sicheren Beinen steht, ist es zuweilen schön, wenn sie einen Artikel lesen kann, der das Thema Abstumpfung durch Gewaltdarstellung in Spielen mal so richtig auseinandernimmt und auch nicht vor dem Zeigefinger zurückschreckt. Unser Hobby hat Spielarten, die auf Außenstehende ziemlich befremdlich wirken können, umso mehr sollten wir ab und zu mal hinterfragen, warum wir gerade irgendwem dem Kopf durchlöchert haben. Oder anders: Lest bitte unbedingt Natalies Report »Gegen die Abstumpfung« im neuen Heft, der ist gleichermaßen gut wie wichtig.

Peter hat meine Meinung

Zum Mini-Abo Dass man allein mit Geld keine guten Spiele machen kann, das beweist Amazon gerade nicht nur mit New World.

Mein liebster Artikel im Heft ist allerdings Peters Essay über Amazons New World. Ihr wisst vielleicht, dass ich (gute) MMOs ziemlich mag. Selbst World of Warcraft respektiere ich, haha! Was ihr vielleicht noch nicht wisst, ist, dass ich seit Monaten schon ziemlich skeptisch auf New World schaue und über die eine oder andere Designentscheidung regelrecht entsetzt bin. Peter hat lustigerweise meine Gedanken ziemlich gut in Worte gegossen. Sind wir am Ende doch verwandt?

Vier Spiele im Wert von insgesamt 30 Euro

Bridge Constructor Portal Bridge Constructor Portal verbindet Portal und Bridge Constructor. In 60 Testkammern gilt es, Brücken für einen Konvoi von Testfahrzeugen zu bauen, um diese sicher zum Ausgang zu bringen.

Port Royale 3 Port Royale 3 entführt euch ins 17. Jahrhundert. Als Händler oder Pirat gilt es feindliche Schiffe zu erobern, Städte zu plündern oder Handel zu treiben.

Deadly Days Zombie-Apokalypse! Und ihr müsst die Überlebenden retten. Das Rogue-Lite überrascht mit schrägen Ideen und verrückten Waffen. Und einer ziemlich ungewöhnlichen Optik.

Construct: Escape the System Wir befinden uns in einem Computersystem und müssen entkommen. Mit Geschick und Gehirn. Entpackt das Spiel auf eurem System, startet die Exe und schon kann's losgehen.

Mit gesparter Zeit das Mittelalter erobern?

Weil ich New World unter den aktuellen Umständen wohl eher nicht spielen werde (sollte es denn wirklich jemals so richtig und in echt erscheinen), hätte ich wahnsinnig viel Zeit übrig, um sie in Crusader Kings 3 zu versenken, nicht wahr? Unser freier Autor Reiner Hauser hat sich auf sieben Seiten über das Komplexitätsmonster ausgelassen, und ich habe wie schon nach Michas letzten Romanen darüber (in den Ausgaben 12/2019 und 07/2020) bekloppterweise wahnsinnig Lust, das zu spielen.

Zum Mini-Abo Crusader Kings 3 bietet ein Füllhorn an Möglichkeiten - und wahnsinnige Adelige.

Aber ich kenne mich: Nach fünf Stunden verlässt mich der Schwung, weil zu viel Klick und Plan und Menü und so und dann verpasse ich, wie mein Adelsgeschlecht langsam aber sicher in den Wahnsinn abgleitet. Dabei scheint doch gerade das der eigentliche Reiz an diesem Spiel zu sein. Oder? Ach, ich probiere das jetzt wirklich aus. Also nicht jetzt. Aber bald! Ich schwöre!

Ab 16.9. am Kiosk und im Miniabo

Zur GameStar XL mit DVDs und Vollversion Ab dem 16.9. ist die GameStar im Handel. Mykiosk.com verrät euch, wo ihr sie kaufen könnt.

Wo gibt's GameStar: Falls ihr euch trotzdem nicht sicher seid, wo ihr eine GameStar kaufen könnt, dann hilft euch Mykiosk.com. Dort findet ihr immer ganz aktuell, wo es bei euch in der Nähe GameStar gibt:

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Müssen wir jetzt alle fliegen?

Wenn's nach der Begeisterung der Kollegen geht, müssten wir jetzt alle dauerhaft ins Cockpit. Bei mir hat's noch nicht so richtig klick gemacht, aber ich finde den Microsoft Flight Simulator allein schon wegen der Technik dahinter und wegen der Optik irrsinnig. Na gut, mein Rechner krebst ein bisschen rum, aber wenn ich demnächst mal ein fettes Gaming-Notebook auf dem Tisch stehen habe, drehe ich vielleicht auch ein paar Runden mehr. Ob ihr fliegen müsst, lernt ihr vielleicht aus unserem Test, der zweiteilig einmal die Spaßpiloten und einmal die echten Flieger abholt.

Zum Mini-Abo Martin Deppe hebt als Normalo in unserem Test des Flight Simulators ab.

Weitere Heft-Highlights

  • Test von Iron Harvest, das die beste RTS-Solokampagne seit Starcraft 2 hat
  • Test von Wasteland 3, das nicht mehr wirkt wie ein - ich übertreibe - Schülerprojekt
  • eine Gaming-Virgin-Erfahrung, in der Harald Fränkel mit den Öffis durchs erste Mafia fährt
  • ein Blick auf das Erfolgsrezept des bekloppten Fall Guys, das bitte dringend auch für die Switch erscheinen soll. Aber pronto!

Sascha leidet (mal wieder)

Wir wissen nicht, woran es liegt, aber immer, wenn wir Sascha Rotz vor die Füße kippen, läuft der Mann zu Hochtouren auf. Und weil das so ist, haben wir ihm Fast & Furious: Crossroads testen lassen und beleben damit die hochgeschätzte Kunst des Verrisses wieder. Sollten wir wirklich öfter machen.

Zum Mini-Abo Zehn fulminöse Punkte fährt Fast and Furios: Crossroads ein.

3 x GameStar frei Haus testen


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